
Die Windpocken (Varizellen) gelten als hochinfektiöse Krankheit, die durch das so genannte „Varizella-Zoster-Virus“ ausgelöst und mittels Tröpfcheninfektion übertragen werden. Die hohe Ansteckungsfähigkeit bei Menschen liegt unter anderem darin, dass die entsprechenden Viren auch über einige Meter in der Luft übertragen werden können. Umso skandalöser ist der Umstand zu werten, dass die Ausländerbehörden es nicht für nötig erachteten, die von der Ansteckung bedrohte deutsche Bevölkerung über die Infektion der acht Asylbewerber zeitnah zu informieren.
Insbesondere für schwangere Frauen sind die Windpocken höchstgefährlich. Die Kindersterblichkeit bei einer Varizellen-Pneumonie steigt auf das etwa Dreifache und auch das Lungenentzündungsrisiko von Schwangeren erhöht sich sogar um das Zehnfache. Während die Behörden so die Einheimischen in Eisenhüttenstadt schutzlos ihrem Schicksal überlassen, wird von den besorgten Asylbetreuern für die Infizierten auf Kosten der deutschen Steuerzahler hingegen alles unternommen, um die Gesundheit der Flüchtlinge wieder herzustellen. Seit dem Bekanntwerden der Erkrankung leben die acht betroffenen Asylanten mit ihren Familien in einer Infektionsschutz-Containeranlage, wo sie medizinisch betreut werden.
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