Zionistischer Terror im Nahen Osten

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Erst wenige Monate ist es her, daß der jüdische Aggressor Israel hundertausende Wohnungen im Gaza -Streifen zerstörte und tausende Zivilisten massakrierte. Die darauf folgenden Demonstrationen in ganz Europa waren Anlass für die hiesige zionistische Presse, einer neuen „antisemitischen Welle“ herbei zu reden und sich einen Wettstreit hingaben, der jeweils größte Israelfreund zu. Gewonnen hat vermutlich der Springerverlag, der die Solidarität mit Israel und dem jüdischen Volk in seinen Grundsätzen niedergeschrieben hat, und in seinem Zugpferd „Bild Zeitung“ „Nie wieder Judenhass!“ titelte. Von diesem Judenhass war zwar weit und breit nichts zu sehen, aber dafür jede Menge jüdischen Hass.

Jüdisch-zionistische Extremisten stehen aktuell im Verdacht, im Westjordanland eine Moschee angezündet zu haben. Schon zwei Jahre zuvor ist ganz in der Nähe zum jetzigen Tatort eine Moschee angezündet worden. Insbesondere die zionistisch-religiöse Partei „jüdisches Heim“ wird mit ihren Hetzreden mit für einen zunehmenden Terrorismus gegen Palästinenser von Anhängern der Siedlerbewegung verantwortlich gemacht. Aber auch die regierenden Parteien verweigern trotz aller UN-Resolutionen einen Stopp der illegalen jüdischen Siedlungen auf palästinensischem Boden und treiben die völkerrechtswidrige Landnahme voran. Die neusten Pläne Ostjerusalem und den Tempelberg zu besiedeln provozieren nun immer mehr verzweifelten palästinensische Widerstandshandlungen- Einzelne Männer greifen immer wieder mit Autos und Messern den zionistischen Besatzer an – was oft mit dem Tod der Widerstandskämpfer endet. In den Medien macht sich schon die Befürchtung einer neuen Intifada (also dem Aufstand des palästinensischen Volkes) breit. Israel handelt in bekannter Weise und ließ Angehörige der toten Widerstandskämpfer verhaften und plant die Vernichtung von deren Häusern.

Israel steht aber vor einem neuen Problem: Waren die ersten zwei Volksaufstände vor allem noch im Gaza -Streifen und dem Westjordanland steht es nun ratlos da. Denn die bisherigen Widerstandskämpfer kamen alle aus Ostjerusalem – einem Gebiet das Israel annektiert hat. Die dortige palästinensische Bevölkerung kann Israel nicht einfach hinter meterhohen Zäunen, Sperranlagen und Kontrollposten wegsperren. Sie ist sprichwörtlich „mitten unter ihnen“.

Zwei solcher Palästinenser haben nun einen Angriff auf eine Synagoge begangen, wobei fünf Juden starben und acht weitere verletzt wurden, die Palästinenser wurden erschossen. Schon kurz nach dem Angriff sammelten sich Zionisten vor der Synagoge und skandierten „Tod den Arabern“ und forderten Rache. Der Geheimdienst Shin Bet versuchte die Häuser der inzwischen toten Palästinenser aufzusuchen. Palästinensische Jugendliche lieferten sich daraufhin eine Straßenschlacht mit den Besatzern.

Die Forderungen zionistischer Organisationen gehen derweil immer weiter. Neben der Forderung nach dem Ausrufen des Ausnahmezustands kamen unter anderem auch Vorschläge auf das man die Leichen der Widerstandskämpfer nicht an die Familien zurück geben soll. Ministerpräsident Netanjahu reagierte: Er rief das Sicherheitskabinett zusammen und kündigte eine Reaktion mit großer Härte an. Wie Israel mit der neuen Reaktion auf seine Unterdrückung umgehen will, ist noch nicht abzusehen. Nur das es bald einen Weg finden muss, bevor der Druck von orthodox-ultrazionistischer Seite zu groß wird, ist klar. Die Häufigkeit und Intensivität der Widerstandshandlungen nimmt von Woche zu Woche zu.

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