Umwelt & Aktiv – Ausgabe 4 des Jahres 2014 erschienen

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Alle Welt schaut zurück, wenn sich wieder ein Jahr zu Ende neigt. Auch wir möchten inne halten, uns für dieses Jahr und Ihre Unterstützung bedanken und vor allem nach vorne sehen.

Umwelt & Aktiv hat sich prächtig entwickelt. Die Zahl unserer Leser nimmt stetig zu und wir hoffen, daß Sie uns auch im Jahr 2015 gewogen bleiben und uns weiterhin so tatkräftig unterstützen.

Wir versprechen Ihnen im Gegenzug, weiterhin unbequem zu bleiben. Dieses Versprechen haben wir auch dem Bayerischen Ministerium des Inneren gegeben. Wir werden uns das Grundrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit vor jeder nötigen gerichtlichen Instanz erstreiten, egal wie lange es dauert und egal welchen persönlichen Einsatz dies erfordert.

Unbequem ist auch diese Ausgabe. Unbequem deshalb, weil sie uns eine traurige Tatsache vor Augen führt. Wir sind eine Gesellschaft von Egoisten geworden. Wir wollen alles – und möglichst nichts dafür tun, nichts opfern, nichts riskieren.

Wir wollen Strom zu günstigen Konditionen, ohne dabei die Natur zu zerstören oder die Umwelt zu verschmutzen. Wir wollen keine Atomkraft, keine Kohlekraft, keine Stromtrassen, keine Pumpspeicherkraftwerke, keine Windräder. Wir wollen Öko-Strom, günstigste Preise, wirtschaftliches Wachstum; kurzum keinen Verzicht. Wir räumen dieser Debatte in der aktuellen Ausgabe den nötigen Platz ein! Und unsere Politik? Sie scheut jegliche Diskussion mit ihrem Volk! Politik ist und war und bleibt ein Geschäft – ein sehr einträgliches. Im Zusammenspiel mit den verschiedenen Lobbygruppen wird eine Phantasiezukunft aus „Friede, Freude und Eierkuchen“ konstruiert. Die Wirklichkeit sieht freilich anders aus. Wir zehren schon lange von den Ersparnissen der Vergangenheit.

Wirtschaftlich, kulturell, ökologisch und im sozialen Bereich. Selbst im Bereich der Freiheit zehren wir nur noch von der Vergangenheit. Brüssel wird uns nicht fragen, ob wir TTIP oder CETA zustimmen. Gleichgültig, ob wir tausend- oder millionenfach an Online-Petitionen teilnehmen. Und warum? Weil wir vergessen haben, daß es wirkliche Entscheidungsfreiheit nur dort gibt, wo der Mensch selbst der Souverän ist. Dort aber, wo internationale Konzerne ganze Staaten vor demokratisch nicht legitimierte internationale Schiedsgerichte zerren können, dort entsteht keine Freiheit.

Das Wort Freiheit darf nicht zu einer Plattitüde verkommen. Wir wollen auch weiterhin entscheiden, inwieweit wir „grüne“ Gentechnik in unser Leben lassen, welche Grenzwerte für unsere Lebensmittel gelten. Das Wort der freien Rede darf nicht durch falsche moralische oder gesetzliche Schranken beschnitten werden. Schächten bleibt ein grausames Verbrechen gegen Tiere, mit oder ohne religiöse Begründung. Kultur und Tradition dürfen nicht zu einem kitschigen Relikt aus grauer Vorzeit verkommen, die man zu Volksfestzeiten wie ein Kostüm aus dem Kleiderschrank holt.

Kurzum – es gibt viel zu tun – packen wir es gemeinsam an! Wir freuen uns auf 2015, auf die kommenden Herausforderungen. Und gemeinsam mit Ihnen auf viele weitere Ausgaben Umwelt & Aktiv. Die Redaktion wünschen Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit und beschauliche Tage im Kreis von Familie und Freunden.

Quelle: Umwelt & Aktiv
 

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