USA: Neger üben Druck aus

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Trotz unzähliger Hilfsprogramme und Bildungsoffensiven lebt ein Großteil der Schwarzen in den USA entweder von der Sozialhilfe oder von der Kriminalität. Die Gefängnisse sind zu einem hohen Prozentsatz mit Negern gefüllt. Dagegen empören sich neuerdings wieder sogenannte Bürgerrechtler. Die ethnischen Spannungen sind so stark wie seit den 1960er Jahren nicht mehr. Die Proteste gehen von der Bewegung „Black lives matter“ aus, die sich nach den Schüssen weißer Polizisten auf schwarze Kriminelle in der letzten Zeit gebildet hatte.

Anders als der schwarze Pastor Martin Luther King („I have a dream“) gehen die heutigen Aktivisten auch mit Gewalt vor. Im Vorwahlkampf, der gerade in den USA läuft, sprengen sie Veranstaltungen, entreißen dem Redner das Mikrofon und fordern statt Resolutionen konkrete Schritte zu ihrer Besserstellung.

Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wirkte bei einem solchen Auftritt höchst angespannt und irritiert. Welche „konkreten Schritte“ zur Negerbefreiung sollen US-Politiker denn vorschagen, da ihnen mit einem schwarzen Präsident längst alle Türen offen stehen, unterstützt von einer als „Affirmative Action“ („positive Diskriminierung“) bezeichneten Quotenregelung?

Auf die Frage nach seinen Zielen bleibt Deray MacKessin, einer der Gründer von „Black lives matter“, eher vage: „Das wird sich mit der Zeit entwickeln und wachsen, wie unsere Bewegung selbst.“ Was man jedoch im Sinn hat, mußte der verängstigte Senator Sanders bereits praktisch umsetzen: Er stellte einen der Aktivisten als „Experten für Öffentlichkeitsarbeit“ ein. Und Hillary Clinton hat sich schließlich „gegen die massenhafte Inhaftierung Schwarzer“ ausgesprochen.

Die alte Bürgerrechtsbewegung forderte gleiche Chancen. Da die Schwarzen nun gleiche Chancen haben und trotzdem nicht vorankommen, fordern die neuen Bürgerrechtler, daß die Gesetze außer Kraft gesetzt werden. Festanstellung ohne jede Qualifikation, Freilassung trotz nicht verbüßter Strafen. Das gleiche steht uns bevor, wenn die „Flüchtlinge“ trotz Integrationsbemühungen nicht zu Wohlstand kommen.