Israel: Rasse-Reinheit als Unterrichtsziel

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Screenshot von http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/israel-verbietet-roman-gader-chaja-als-schullektuere-14002682.html

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Der Staat Israel kann keine Bücher verbieten. Schließlich handelt es sich um ein freies Land. Doch das israelische Bildungsministerium kann ein Buch verurteilen und für den Unterrichtsgebrauch untersagen. Gerade traf es den Roman „Gader Haya“ (dt. Grenzzaun) von Dorit Rabinyan. Es handelt sich um die Liebesgeschichte zwischen einer Israelin und einem Palästinenser. Das inzwischen preisgekrönte Werk wird abgelehnt, weil „intime Beziehungen zwischen Juden und Nicht-Juden unsere eigenständige Identität bedrohen“. Weiter heißt es in der Erklärung des Bildungsministeriums, daß Schüler noch nicht fähig sind, „sich über die Aufrechterhaltung der national-ethnischen Identität des jüdischen Volkes und die Problematik der Rassenmischung Gedanken zu machen.“ Das sollen sie aber in der Schule lernen.

Während die Zionisten diese Entscheidung begrüßen, sind liberale Zeitungen wie „Haaretz“ eher beschämt. So stellt der Kolumnist Alon Idan fest, daß das Buch verboten wurde, weil man in Israel „die Reinheit des Blutes erhalten“ wolle. Und dies steht im Gegensatz zur „antirassistischen“ Argumentation vieler jüdischer Organisationen weltweit. So offen äußert Israel seinen Rassismus nur selten. Doch geht es in der Auseinandersetzung mit den Palästinensern letztlich um Rasse. Die Furcht der Israelis gilt dem Eindringen eines fremden Erbgutes, das nicht die erhöhten Anforderungen des auserwählten Volkes erfüllt.

Auch Thilo Sarrazin hatte den Juden eine besondere Intelligenz nachgesagt. Aber stimmt es überhaupt, daß das jüdische Volk sich von seinen Nachbarn genetisch unterscheidet? Es stimmt tatsächlich. Was man früher nur vermuten konnte, läßt sich mit den modernen Methoden der DNA-Analyse nachweisen. Und zwar ohne großen Aufwand. Das Institut „iGENEA“ bietet im Internet einen DNA-Test an. Nach Einschicken einer Speichelprobe, heißt es in der Werbung, „erfahren Sie, ob Sie jüdische Wurzeln haben. Aufgrund Ihrer spezifischen genetischen Merkmale können wir bestimmen, ob Sie jüdischer Abstammung sind, von welcher Linie die jüdische Abstammung ist (väterliche, mütterliche oder beide Linien) und sogar zu welchem Prozentsatz Sie jüdisch sind.

Das ist keine Scharlatanerie. Jeder kann nach dieser Methode seine wahre Abstammung – aus welchem „Urvolk“ und welcher Ursprungsregion (z.B. Westeuropa, Skandinavien oder Naher Osten) – erfahren. Das Verfahren wird auch benutzt, um die Herkunft von Kriminellen zu ermitteln, die am Tatort DNA-Spuren hinterlassen haben. Doch nirgendwo ist die Nachfrage nach „Ahnenforschung“ so groß wie bei den Juden. Zugeschickt bekommt man von „iGENEA“ neben der wissenschaftlichen Auswertung auch ein „edel gestaltetes Zertifikat“ – ähnlich dem Ariernachweis unserer Großeltern, nur in umgekehrter Richtung. Und mit wissenschaftlicher Präzision.