Im Zweifel für das Eigene – Multikulti zerstört die Volksherrschaft

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Die Präsidentschaftswahl in den USA wirft ihre Schatten voraus und offenbart erneut, was Kennern schon seit längerem bekannt ist. Je durchmischter ein Staatsvolk ist, umso mehr tritt bei der Wahlentscheidung das allgemeine Staatsinteresse hinter den Sonderinteressen einzelner ethnischen Gruppen zurück.

So lehnen laut einer Umfrage der University of California und der Los Angeles Times  87 Prozent der Latino-Wähler den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump ab. Dieser hatte angekündigt, Millionen illegaler Immigranten mit Massendeportationen aus den USA zu schaffen und eine große Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten. Aussagen wie diese genügen, um die Zahl registrierter Latino-Wähler allein in Kalifornien  im Vergleich zur Wahl 2012 mehr als zu verdoppeln.  Die Wahlbeteiligung der Hispanics liegt in der Regel unter dem Durchschnitt der Bevölkerung. Es könnte jedoch durchaus sein, dass das in der kommenden Präsidentschaftswahl anders sein wird. Vor allem in den sogenannte Swing States, das heißt den US-Bundesstaaten, die oft auf der Kippe zwischen Demokraten und Republikanern stehen, könnten die Latinos das Zünglein an der Waage sein.

Ähnliches war vor der (Wieder-)Wahl Barak Obamas  zu beobachten.  Während das Wahlverhalten der Weißen relativ ausgeglichen war  –  etwa 59 Prozent votierten für die Republikaner, 41 Prozent für Obama – waren es 93 Prozent der Schwarzen, 73 Prozent der Asiaten und 71 Prozent der Latinos, die den Demokraten letztendlich den Sieg bescherten. Obama sicherte sich die Unterstützung der Latinos, indem er eine abgespeckte Version des sogenannten Dream Act erließ. Danach  konnten illegale Einwanderer unter 30 Jahren  neuerdings eine zweijährige Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung erhalten. Damit hatte Obama die Hoffnungen vieler Latinos aufgegriffen. Blut ist bekanntlich dicker als Wasser.

Nicht viel anders  steht es um das Wahlverhalten in Deutschland lebender Türken. Bei der Bundestagswahl 2013 haben rund 64 % der Türken mit BRD-Paß die SPD gewählt. Dies entspricht rund 425.000 Stimmen für die Sozialdemokraten oder 1 Prozentpunkt am Gesamtergebnis der SPD von insgesamt nur 25,7 %. An zweiter Stelle folgen die Grünen und die Linkspartei mit jeweils 12 % und die CDU/CSU mit nur etwa 7 %. Die BIG Partei haben 3 %  gewählt, die FDP war unter den Sonstigen (2 %) zu finden.
Ausschlaggebend dürfte auch hier vor allem die  einwanderungsfreundliche Haltung der Linksparteien gewesen sein. So fühlten sich nach einer repräsentativen Umfrage kurz nach der Wahl des Instituts Data-4U im Auftrag der Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) und des Zentrums für Migration und politische Wissenschaften der Hacettepe Universität in Ankara (HUGO) 70 % der Befragten als „Türkische-Muslime“, „Türkisch“, „Deutsch-Türkische-Muslime“ oder als „Türkisch-Deutsche“. Nicht einmal 1 % bezeichneten sich als „Deutscher“. Gelungene Integration sieht anders aus. Gewählt wird, was den Türken und der Türkei nützt, nicht was in deutschem Interesse liegt. Andere ethnische Gruppen mit BRD-Paß dürften sich ähnlich verhalten.

Der Umstand, dass sich das Wahlverhalten an ethnischen Kriterien orientiert, hat dabei längst Einzug in die Strategien etablierter Parteien gefunden. Nachdem 2012 in Schweden die einwanderungskritischen Schwedendemokraten (SD) zum ersten Mal ins Parlament einzogen, drohte Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt mit einer noch liberaleren Einwanderungspolitik, um all  jenen „Rassisten eine Lektion zu erteilen“ (http://gatesofvienna.blogspot.co.at/2012/11/punishing-those-nasty-swedish-racists.html)  –  und um sich der Stimmen der Neubürger zu versichern. Wenn schon immer weniger Schweden den Systemparteien ihre Stimme geben wollen, dann müssen die Regierungsmehrheiten eben anderweitig organisiert werden.

Auch die britische Labour Party träumt den Traum einer multi-ethnischen Nation, vor allem, um sich einen strukturellen politischen Vorteil zu verschaffen, wie ein ehemaliger Berater offenbarte. Weil man aber befürchtete, dass die Pläne zur Masseneinwanderung insbesondere bei der weißen Arbeiterklasse, den traditionellen Stammwähler, schlecht ankommen würden, sollten in der Öffentlichkeit nur die angeblichen wirtschaftlichen Vorteile eines Einwanderungslandes erwähnt werden. Etwa 2.300.000 überwiegend nicht-weiße Einwanderer konnten sich dank der ideologischen Konzeption während der Labour-Regierungen zwischen 2000 und 2008 in Großbritannien niederlassen – und die wissen nun, wem politisch ihre Dankbarkeit gilt. (http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/law-and-order/6418456/Labour-wanted-mass-immigration-to-make-UK-more-multicultural-says-former-adviser.html)

"Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer; sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen" (Daniel Cohn-Bendit) und deshalb sind multikulturelle oder vielmehr multiethnische Staatsgebilde eine Gefahr für Freiheit und Demokratie. Wo die Neubürger sich nicht  vom Allgemeinwohl leiten lassen, sondern dem folgen, der ihrer Gruppe am meisten Vorteil verschafft und wo verstärkte Einwanderung einzig der Sicherung von Wählerpotentialen zugunsten einwanderungsfreundlichen Parteien dient, droht der Staatsruin. Wer Masseneinwanderung forciert, begeht Verrat am Staatsvolk, gefährdet den sozialen und politischen Frieden und legt letztlich die Zündschnur zum Bürgerkrieg.
 

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