
Schwerpunkt der Durchsuchung von über 40 Objekten war Berlin. Ein Mann und vier Frauen wurden mittlerweile verhaftet, wie die Bundespolizei mitteilte. Sie sollen die Köpfe einer Schleuserbande sein, die Scheinehen organisiert hat, um art- und kulturfremde Ausländer eine EU-Aufenthaltskarte zu beschaffen. Im Konkreten soll es sich dabei um nigerianische Männer handeln, die Portugiesinnen geheiratet haben. Auch wegen Urkundenfälschungen wird hierbei ermittelt.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Berlin sind mehr als 70 Fälle bekannt. Nigerianer hätten pro Scheinehe rund 13.000 Euro an die Schleuserbande zahlen müssen.













