„Und sie dreht sich doch!“

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Dass die politische Korrektheit sich im Westen mehr und mehr zu einem modernen religiösen Dogma entwickelt, ahnt man schon seit Langem. Zwei voneinander unabhängige Ereignisse, die sich vor einiger Zeit kurz hintereinander ereigneten, zeigen, dass diese Ahnung nicht ganz unbegründet ist.

Das erste Ereignis, das wir meinen, war die Entlassung eines Google Mitarbeiters, nachdem dieser ein Memorandum verfasst hatte, in dem er die „Diversitätspolitik“ seines Arbeitgebers kritisierte. Laut dem Verfasser besteht diese Politik darin, dass Bewerber bestimmter Ethnien oder eines bestimmten Geschlechtes, mutmaßlicherweise Frauen und Farbige, bevorzugt würden, um somit die Zahl der weißen Männer, die Google beschäftigt, zu senken. Google täte dies, da nach der dort weitverbreiteten Ideologie kein Unterschied zwischen den Geschlechtern und Rassen bestehe und diese daher auch im gleichen Maß im Unternehmen vertreten sein müssten. Um die Belegschaft entsprechend dieser Ideologie zu schaffen, soll das Unternehmen Programme geschaffen haben, die Frauen und Farbige bevorzugen würden. Nicht nur kritisiert dies der Autor in seinem Schreiben, er liefert auch Begründungen, warum die unterschiedliche Repräsentation von Männern und Frauen in IT-Berufen nicht auf Diskriminierung beruht, sondern auf biologischen Unterschieden zwischen den Geschlechtern. Er führt dazu eine ganze Reihe von Unterschieden auf, wie dass Männer beispielsweise eher an Systemen und Dingen interessiert seien, Frauen dagegen eher an Menschen. Was in der Berichterstattung der Presse gerne unterschlagen wird: Der Autor stellt nicht einfach Behauptungen auf, sondern untermauert diese mit Verweisen auf wissenschaftliche Studien. Ebenso wenig Beachtung findet sein Vorschlag, IT-Berufe für Frauen attraktiver zu machen und ihre Zahl dadurch zu steigern, indem man das Arbeitsumfeld so ausrichtet, dass es ihren natürlichen Neigungen entspricht. Doch solche Details gehen im Geschrei um den angeblichen Sexismus des Memorandums unter, denn würde man sich mit den Argumenten und wissenschaftlichen Quellen des Autors auseinandersetzen, müsste man, wie wir gleich sehen werden, zugeben, dass er wohl nicht ganz Unrecht hat.

Das bringt uns zum zweiten Ereignis. Einige Tage, nachdem Google sich vom erwähnten Mitarbeiter trennte, veröffentlichte „Die Welt“ einen Artikel mit dem Titel „Männer und Frauen ticken tatsächlich anders“. Der Artikel geht auf die Ergebnisse eines Forscherteams aus Kalifornien ein, welche die Hirnaktivität von Männern und Frauen verglichen und geschlechtsspezifische Unterschiede gefunden haben. Der Artikel erwähnt zudem, dass dies nicht der erste und einzige Anhaltspunkt ist, der darauf hindeutet, dass Männer und Frauen unterschiedlich denken. Was, wie wir hier anmerken wollen, sich auch zwingendermaßen in unterschiedlichen Verhaltensweisen niederschlagen muss.

Auf der einen Seite haben wir also eine wissenschaftliche Entdeckung und auf der anderen ein Unternehmen, welches die Bedeutung solcher Entdeckungen leugnet, da sie im Widerspruch mit seiner Ideologie steht. Ein Unternehmen, das wissenschaftliche Funde nicht nur leugnet, sondern sogar Personen, die die Implikationen aus diesen Funden verbreiten und eine Änderung der Ideologie fordern, aktiv bekämpft.
Die Überschrift dieses Artikels „Und sie dreht sich doch!“ wird, ob nun zu Recht oder nicht, Galileo Galilei zugeschrieben. Er soll diese Worte einer Legende nach beim Verlassen des Inquisitionsgerichtes leise gemurmelt haben. Diese Worte sollen uns daran erinnern, dass wir solche Praktiken schon einmal hatten. Es macht keinen Unterschied, ob man die Gedankenverbrecher nun Ketzer, Sexisten, Rassisten oder wie auch sonst nennt. Es macht keinen Unterschied, ob die Inquisition mit glühenden Eisen droht oder der Arbeitgeber mit dem Jobverlust und sozialer Ächtung, der Zweck ist der gleiche. Ob Dogma im Namen Gottes oder im Namen der Gleichheit, beides ist ein Angriff auf das wissenschaftliche Weltbild Europas und die zivilisierte Welt.

1 Kommentar

  • Ja tatsächlich. Die linksliberale Hass-Ideologie ist sehr gut mit der Inquisition zu vergleichen. Erstaunlich ist auch die flächendeckende Verführbarkeit der Deutschen. Wie gedankenlos die linken Sprüche nachgesabbert werden ist wirklich erstaunenswert und zeigt, dass es sehr schwierig ist den Menschen aufzuklären wenn er selbst nicht bereit ist zu erwachen.

    omasbioladen 24.10.2017
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