Vortragsveranstaltung über die Lage in Syrien beim Stützpunkt Schwaben

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Am ersten Septemberwochenende fand im Einzugsgebiet des Stützpunkt Schwaben eine Vortragsveranstaltung mit der Thematik: „Die Hintergründe des Syrienkonflikts“ statt. Hierzu reisten auch Interessierte aus Österreich und der Schweiz an, um sich jenseits der Einheitsberichterstattung der Medien über die Lage in Syrien zu informieren.

Während die BRD-Presselandschaft über die Geschehnisse recht einseitig berichtet und sich die Reporter in Nachbarländern oder sogar Berlin befinden, war der Referent selbst vor Ort und konnte sich dadurch sein eigenes, ungefiltertes Bild von den vorherrschenden Verhältnissen in Syrien machen. Jenseits von Lügen und Halbwahrheiten berichtete er also von seiner eindrucksvollen Reise, von vielen Gesprächen vor Ort und von der aktuellen Lage.

Bereits seit sieben Jahren tobt der Krieg in Syrien und forderte bereits eine halbe Million Menschenleben. Die alleinige Schuld an diesem blutigen Konflikt wird von der Medienlandschaft in unserer Republik dem syrischen Präsidenten Assad in die Schuhe geschoben. Dass die USA in diesem Konflikt handfeste geopolitische Interessen verfolgen, wird dagegen von den Systemmedien gerne ausgeblendet – trotz Beweisen. Es ist erwiesen, dass sich die USA im Rahmen des sogenannten „Arabischen Frühlings“ massiv in die Angelegenheiten souveräner Staaten in Nordafrika, sowie im Nahen Osten einmischten und militante Oppositionsgruppen förderten, um die dortigen Regierungen zu stürzen und Vasallenstaaten von Amerikas Gnaden zu errichten. So bezichtigt man die syrische Regierung schwerer Kriegsverbrechen, wie etwa Giftgasangriffe auf Zivilbevölkerung, bleibt den Beweis für diese Behauptungen aber schuldig. Tatsachen wie die Unterstützung der USA von Terrororganisationen wie der Al-Nusra-Front und dem Islamischen Staat finden dagegen weitestgehend keinen Eingang in die Berichterstattung über die Lage vor Ort.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Zuhörer von den Berichten des Referenten über den heldenhaften Widerstand der Syrer, die zu großen Teilen ihre geliebte Heimat nicht kampflos den islamistischen Terrorbanden überlassen wollen. Wer diese und andere Geschichten von der Reise nachlesen will, dem empfiehlt sich unsere Reihe „Ein Besuch in Syrien“, welche von den spannenden Erlebnissen der Reisegruppe berichtet.

Beeindruckt von den Erzählungen waren viele Fragen offen, die der Redner im Anschluss an den Vortrag ausführlich beantwortete. Anschließend ließen die Teilnehmer den Abend noch in gemütlicher Runde und bei vielen interessanten Gesprächen ausklingen.