Erklärung 2018 – Bürgerliche Eliten beziehen Stellung gegen Überfremdung

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Es ist allgemein bekannt, dass für jeden, der ein Problem offen anprangert, es 10 oder 100 weitere gibt, denen dieses mindestens ebenso schwer auf dem Herzen liegt. Handelt es sich bei dem Problem um ein gesellschaftliches Tabu, gilt dies ganz besonders. Durch die Gefahr der sozialen Ächtung, die mit dem Ansprechen eines solchen Problems verbunden ist, wird die Hürde dies zu tun so hoch angesetzt, dass schon außerordentliche Umstände nötig sind, um sie zu nehmen. Durch dieses Schweigen glaubt jeder, er sei der Einzige, der diese Meinung vertrete, obwohl in Wirklichkeit die Mehrheit schon auf seiner Seite ist.
Die gewaltigen Probleme der Zuwanderung sind ein solches gesellschaftliches Tabu und die Folgen der Asylflut schufen Zustände in unserem Land, die dieses Tabu langsam aber sicher untergraben und dabei sind, den vermeintlichen Meinungskonsens des Establishments zu kippen.
Während vor keinen fünf Jahren Probleme wie Zuwanderung und Überfremdung absolute Randthemen waren, sind sie nun, egal wie man zu ihnen steht, das Thema schlechthin. Es ist nicht mehr möglich sie stillschweigend zu übergehen.
Ebenso träumte man vor wenigen Jahren noch fast überall den Traum von der bunten Regenbogengesellschaft und nun, zwei bis drei Jahre der intensiven kulturellen Bereicherung später, beginnt man vielerorts wieder von anderen Farben zu träumen.
Mehr und mehr Menschen bringen den Mut auf, das auszusprechen, was Hunderttausende die Faust in der Tasche ballen lässt. Was klein anfing, zieht nun immer weitere Kreise, denn jeder, der seine Stimme erhebt, gibt einen anderen Mut das Gleiche zu tun. Jeder, der auf scheinbar verlorenen Posten die Stellung hält, inspiriert einen anderen, der schon an Flucht dachte, doch an die Front zurückzukehren.
Mit der „Erklärung 2018“, stellen sich nun zum ersten Mal seit langer Zeit Intellektuelle, Akademiker und Künstler aus dem bürgerlichen Lager hinter rechte – das heißt, überfremdungskritische – Meinungen. Unter den mittlerweile 100 Unterzeichnern der Erklärung sind, neben den üblichen Verdächtigen wie Thilo Sarrazin oder Eva Herman, auch einige Überraschungen, wie der ehemalige Spiegel Autor und Marxist Matthias Matussek, zu finden. Matussek machte am 19. März dieses Jahres auf sich aufmerksam, als er in Hamburg bei einer „Merkel muss weg“ Kundgebung als Redner auftrat und dort von einer „Flut muslimischer Bodybuilder“ sprach.
Auch die Initiatorin der Erklärung, die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin und Grünenpolitikerin Vera Lengsfeld, würde man nicht unbedingt hinter Dingen dieser Art vermuten.
Dementsprechend überrascht es auch nicht, dass der Inhalt der Erklärung kaum harmloser sein könnte:

„Mit wachsendem Befremden beobachten wir, wie Deutschland durch die illegale Masseneinwanderung beschädigt wird. Wir solidarisieren uns mit denjenigen, die friedlich dafür demonstrieren, dass die rechtsstaatliche Ordnung an den Grenzen unseres Landes wiederhergestellt wird.“
Quelle: https://www.erklaerung2018.de/

Für die, die wie wir schon seit etlichen Jahren der Überfremdung den Kampf angesagt haben, mögen diese Worte fast schon naiv klingen. Das Gefühl, welches man bei der als „Beschädigung“ verharmlosten Vernichtung Deutschlands empfindet, als „Befremdung“ zu bezeichnen, erscheint mehr wie eine Untertreibung oder ein Euphemismus als alles andere.
Doch so unbefangen diese Erklärung auf uns wirkt, so weitreichend könnten sie sich doch auf die Meinungshoheit des linksliberalen Systems auswirken. Zwar beschränkt sich die öffentliche Reaktion auf die Erklärung bis jetzt auf die üblichen Distanzierungen, doch große Wellen des Entsetzens blieben aus, denn im bürgerlichen Lager fürchtet man sich scheinbar davor, zu viel Aufmerksamkeit auf die Abtrünnigen zu lenken.
Während es einfach ist, „dumme Osis“ und Glatzköpfe in Springerstiefeln und Bomberjacke dem treudoofen Deutschen schlecht zu reden, genießen Professoren, Doktoren und bekannte Künstler doch einiges mehr an Ansehen. Was diese Menschen sagen, kann gar nicht so schlecht sein, denn bei ihnen handelt es sich immerhin um „anständige“ Persönlichkeiten. Ihre Meinung ist richtungsweisend für die Masse derer, die immer an das glauben, was grade populär ist. Wenn solche Menschen sich zu einer unpopulären Meinung bekennen, dann legitimieren sie sie, wie keine noch so gute Argumentation es jemals könnte.
Die Tatsache, dass es Menschen dieses Ranges aus der bürgerlichen Mitte gibt, die bereit sind, in der Öffentlichkeit Stellung gegen die Einwanderungspolitik der Bundesregierung zu beziehen, zeigt, wie weit die Sorge um die Folgen dieser schon gedrungen ist. Der Inhalt der Erklärung spielt dabei fast schon keine Rolle, die Existenz einer Debatte, die die negativen Folgen der Überfremdung anerkennt, ist an sich schon ein Sieg. Die längste Zeit musste man darum kämpfen, dass die Probleme der Einwanderung überhaupt als solche anerkannt wurden. Dies ist nun geschehen, jetzt gilt es lediglich die richtigen Konsequenzen zu ziehen.

Soviel Positives dem Protest bürgerlicher Eliten zu entnehmen ist, so bleibt doch ein bitterer Beigeschmack.
Zuallererst möchte man diese „bürgerlichen“ Rebellen einmal fragen, wo sie denn die letzten Jahre waren, als das, was sie jetzt so selbstsicher hinausposaunen, sich noch nicht schickte, offen auszusprechen. Ausländerkriminalität und Parallelgesellschaften waren schon damals ein Problem, das für jeden zu sehen war, der es wollte. Auch die Überfremdung war damals schon zu spüren. Sich jetzt lauthals über diese zu empören, grenzt an Heuchelei, denn die paar Hunderttausend Asylanten, die während der Asylflut in unser Land kamen, sind praktisch nichts im Gegensatz zu denen, die als Gastarbeiter kamen, um zu bleiben. Selbst als PEGIDA und andere schon dabei waren, den Kampf gegen die Überfremdung in die Mitte der Gesellschaft zu tragen, suchte man vergeblich nach den feinen Damen und Herren. Erst jetzt, wo die Bresche in die Deutungshoheit des linksliberalen Systems geschlagen wurde, erheben sie ihre Stimme.
Doch die Feigheit des Bürgertums und intellektueller Eliten sind nichts Neues und niemand hätte ernsthaft etwas anderes von ihnen erwartet.
Ein Grund zur ernsten Sorge ist dagegen die Formierung einer falschen oder halbherzigen Opposition. Die Unterzeichner der Erklärung sind praktisch ausnahmslos Menschen, die dem System der BRD angehören. Sie waren es, die dieses System am Leben hielten und formten. So wie die BRD von ihnen abhängig ist, sind auch sie von ihr abhängig und werden sie daher kaum grundsätzlich bekämpfen. Sie sind Reformer und keine Revolutionäre, doch Letztere brauchen wir, da es in der BRD nichts gibt, was es zu reformieren wert wäre. So ist zum Beispiel zu fragen, wie Vera Langfeld die Überfremdungspolitik ihrer Partei und Matussek die Leitlinien seines „Sturmgeschützes“ des Zeitgeistes bis vor kurzem mittragen konnten?
Wie sehr diese Menschen noch im System der BRD verankert sind, zeigte sich dadurch, dass die neurechte Autorin Ellen Kositza von der Liste der Erstunterzeichner der Erklärung gestrichen wurde. Kositza, die im Gegensatz zu den restlichen Unterzeichnern schon eher zur Fundamental-opposition zu rechnen ist, war den Verantwortlichen dann wohl doch zu heiß.
Am Ende bleibt es also zweifelhaft, ob die Unterzeichner der „Erklärung 2018“ eine wirkliche Veränderung in diesem Land bewirken werden, geschweige denn, ob sie dies denn wollen. Unabhängig davon wird ihre Erklärung jedoch für zusätzliche Dynamik im politischen Spielfeld der BRD sorgen und Möglichkeiten eröffnen, die es vorher nicht gab. Wir können es nur begrüßen, wenn nach und nach ein Vertreter des „konservativen“ Bürgertums die Seiten wechselt und sich die generelle Stimmung im Land ändert. Gleichzeitig ist das für uns keinen Grund, die Hände in den Schoß zu legen und sich mit diesen kleinen Erfolgen zufrieden zu geben. Grade in diesen Zeiten kommen unserer Bewegung entscheidende Aufgaben zu. Das ist zum einen, den bürgerlichen und halbgaren Reformern eine radikale und revolutionäre Opposition „aus dem eigenen Lager“ entgegenzu-setzen, zum anderen das zu tun, was die wohlsituierten Damen und Herren des Bürgertums niemals tun würden: Den Kampf um die Straße zu führen, unsere Propaganda in jedes Viertel und jede Straße – grade auch in die, in die die Vertreter der Bourgeoise niemals einen Fuß reinsetzen würden – zu tragen, und eine wirkliche, weltanschaulich geprägte Kampfgemeinschaft für alle Deutschen anbieten, die es nicht bei einer schwammigen Erklärung gut sein lassen wollen. Wie dies aussehen kann, zeigen wir erneut am 1.Mai in Chemnitz.

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