Daten des statistischen Bundesamtes enthüllen Ausmaß zur Armut in der BRD

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Unter Berufung auf die Daten des statistischen Bundesamtes berichtete die „Saarbrücker Zeitung“ über materielle Entbehrungen unter der BRD-Bevölkerung ab dem Alter von 16 Jahren. Danach konnten sich im Jahr 2016 gut 31% der Menschen, bzw. 21,3 Millionen Bundesbürger, keine unerwarteten Ausgaben in Höhe von 985 Euro leisten. 4,9 Millionen Menschen müssen laut den statistischen Erhebungen aufgrund mangelhafter Einkommensverhältnisse sogar beim Essen sparen und 12,8 Millionen waren nicht in der Lage, einen einwöchigen Urlaub zu finanzieren. Statistiker sprechen bei einer Zusammenkunft mehrerer Probleme dieser Art von „erheblichen materiellen Entbehrungen“. Der Betrag von 985 Euro entspricht dem statistisch maßgeblichen Schwellenwert bei der Festlegung der Armutsgrenze in der BRD. Diese schockierenden Zahlen, laut denen beinahe ein Drittel der Bevölkerung armutsgefährdet ist, belegen, dass Armut nicht etwa nur ein Zustand ist, den nur die Staaten im Süden Europas kennen, sondern dass auch wir in Mitteleuropa unter den sozialpolitischen Verwerfungen des Globalismus zu leiden haben, den ein immer ungezügelterer und unregulierterer Raubtierkapitalismus unter stillschweigender Duldung der politischen Eliten mit sich bringt. Ein Grund mehr, am 1.Mai zum Arbeiterkampftag in Chemnitz für die Zerschlagung kapitalistischer Verhältnisse und die Schaffung eines neuen deutschen Sozialismus auf die Straßen zu gehen!