Linke Hobbydetektive auf falscher Spur in Weißenburg

Bildquelle: Screenshot Facebook

Alljährlich verfallen Linke und Gutmenschen rund um den 20. April in Hysterie, jährt sich zu diesem Datum doch immer der Geburtstag Adolf Hitlers. Im Fernsehen werden alte Dokumentationen ausgekramt, die Zeitungen sind voll mit Warnungen vor dem Wiedererstarken des Nationalsozialismus und so mancher linke Zeitgenosse mit Zwangsneurose sieht an jeder Ecke noch mehr böse Nazis als sonst. Ähnlich muss es wohl auch den selbsternannten Demokratiewächtern vom Weißenburger „Landkreisbündnis gegen Rechts“ ergangen sein, als sie am 23. April 2018 auf ihrer Facebook-Seite über ihren neuesten Fund berichteten. Sensationslüstern und vermutlich in Schnappatmung vor dem Rechner sitzend, teilten sie der Welt mit, dass doch am 22. April 2018 ein „aufmerksamer Spaziergänger“ Grabkerzen mit dem Logo unserer Partei gefunden habe, die zuvor an einem Kriegerdenkmal aufgestellt worden waren. Für die Hobbydetektive war somit sofort klar, dass dort Hitlers Geburtstag gefeiert worden war, wurden die Kerzen doch kurz nach dem 20. April am Denkmal aufgefunden. Warum man Hitlers Geburtstag ausgerechnet an einem Denkmal für Gefallene des 1. Weltkriegs feiern sollte, können die Kämpfer gegen Rechts vermutlich auch nicht beantworten. Dass die Kerzen auch zu einem ganz anderen Anlass aufgestellt worden sein könnten, darauf kam man beim Landkreisbündnis offensichtlich nicht. Tatsächlich standen die Grabkerzen schon geraume Zeit und wurden dort im Rahmen des diesjährigen Heldengedenkens aufgestellt, welches Anfang März an besagtem Kriegerdenkmal durchgeführt wurde. Hätten die Schnüffelnasen vom Landkreisbündnis ihre Arbeit ordentlich gemacht und sauber
recherchiert, hätten sie auch auf den Bericht zum diesjährigen Heldengedenken in Süddeutschland stoßen können, in dem explizit auf das
Gedenken in Weißenburg hingewiesen wird. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Gutmenschen und Linke oftmals in ihrer eigenen Welt, fernab der Realität leben und Zusammenhänge sehen, wo keine sind. Sind diese Hirngespinste erst einmal in die Welt gesetzt, werden sie bereitwillig von anderen aufgegriffen und weiter verbreitet – so auch in diesem Falle durch andere „antifaschistische Portale“ geschehen. So verbreitet auch das, schon wegen mehrerer Anschläge auf die Lachmuskeln nationaler Aktivisten in der Region verantwortliche „Nürnberger-Bündnis-Nazistopp“, die Fake-News-Meldung der verplanten Weißenburger weiter.

 





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