
Der Welt zufolge sagte die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt in Reaktion auf den Angriff: „Wenn die öffentliche Sicherheit und Ordnung derart gefährdet ist, dass das Grundinteresse unserer Gesellschaft nicht anders gewahrt werden kann, dann überwiegt das Ausweisungsinteresse.“
Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden, sagte, das Aufenthaltsrecht des Täters solle „entsprechend der aktuellen Rechtslage geprüft werden. Wer hier einen dauerhaften Aufenthaltstitel erwerben will, muss sich rechtskonform verhalten.“
Volker Kauder von der CDU sagte: „Personen können schon dann ausgewiesen werden, wenn sie auch nur zu antisemitischen Straftaten aufrufen. Erst recht muss dies gelten, wenn gezielte Angriffe erfolgt sind.“ Ebenfalls forderte er bei ausländischen Tätern die bestehenden Ausweisungsmöglichkeiten konsequent anzuwenden.
Bundesjustizministerin Katarina Barley benannte den Zuzug von Asylanten in der Welt als eine Ursache für die Zunahme in antisemitischen Vorfällen. Sie sagte weiterhin: „Es ist unsere große Aufgabe, dieser Entwicklung entgegenzutreten.“
Tag für Tag werden in der BRD Deutsche Opfer von Ausländergewalt. Jeden Tag werden Dutzende überfallen, geschlagen, vergewaltigt oder sogar ermordet und niemand der hier genannten Herren und Frauen schert sich um die Opfer. Im Gegenteil. Spricht man die Zustände auf unseren Straßen an, sind gerade Politiker wie Göring-Eckardt zur Stelle, das Problem kleinzureden, zu relativieren und jeden anzugreifen, der Konsequenzen fordert.
Ist das Opfer kein Deutscher, sondern Mitglied einer „schützenswerten Minderheit“ scheint man die gewohnte Zurückhaltung über Bord zu werfen und es beginnt geradezu ein Wettstreit darum, sich als Retter der betroffenen Gruppe aufzuspielen.
Plötzlich redet niemand mehr von Einzelfällen oder fordert potenzielle Opfer dazu auf, eben eine Armlänge Abstand zu halten. Keine Soziologen kommen aus ihren Löchern gekrochen, um die Motive der Täter durch „sozioökonomische“ Beweggründe zu relativieren oder gar die Schuld auf die Mehrheitsgesellschaft abzuwälzen, obwohl der derzeitige blutige Grenzkonflikt zwischen Israel und Palästina sich hierfür geradezu aufdrängt. Der Täter ist Palästinenser.
Wenn Sawsan Chebli (SPD) gegenüber der Welt sagt: „Dass sich Juden nicht sicher fühlen, muss uns allen Sorgen machen“ wirft ihr niemand vor, diffuse Ängste zu bedienen oder diese erst herbeizureden. Wenn ein Welt-Autor seine Meinung zu dem Fall unter dem Titel „Man kann nicht Schutz erbitten und Straftaten begehen“ abdruckt und ebenfalls von Abschiebung redet, bezichtigt man diesen nicht des Populismus oder einfach Antworten auf komplexe Fragen zu liefern.
Wo sind diejenigen, die nach Morden wie in Kandel zur Umsicht raten, die politische Instrumentalisierung solcher Vorfälle verurteilen und alles differenziert betrachten wollen? Sehr still sind sie. Manche Opfer sind eben gleicher als andere.














Es ist wirklich erstaunlich, jeden Tag werden in Berlin – statistisch gesehen – rund 115 Körperverletzungsdelikte begangen. Aber nur, wenn das Opfer eine Kippa trägt, schafft es der Vorfall in die Medien. Vielleicht sollte man auch als Deutscher den Schutz dieser „auserwählten“ Kopfbedeckung suchen.