Steinmeier bewundert Südafrikas Vielfalt

Wenn linke Überfremdungsfetischisten von Vielfalt und den Bereicherungen der Multikultur reden, fragt man sich nicht selten, wie diese Menschen in der Lage sind, bei all dem, was in der BRD vor sich geht, noch immer Derartiges mit voller Überzeugung in die Welt hinauszuschreien. Nicht umsonst ist „Bereicherung“ in manchen Kreisen schon längst ein Euphemismus für Mord, Vergewaltigung und all die anderen Tätigkeiten, in denen die Fachkräfte aus aller Welt glänzen. Es scheint sogar grade so, als würden diese Dinge sie nur noch in ihren Überzeugungen stärken und so war die Überraschung eher klein, als Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einem Besuch des Apartheidmuseums im südafrikanischen Johannesburg von der Regenbogennation Südafrika schwärmte. Die Tatsache, dass nichts anderes von einem Vertreter der Bundesrepublik zu erwarten war, ändert jedoch wenig daran, dass dieses Schauspiel ekelerregender Heuchelei kaum zu überbieten war.

Worte wie „Zusammenleben in Vielfalt ist auch etwas, wofür die Welt Ihr Land bewundert“ sind geradezu ein Hohn auf das Leid der Weißen Südafrikas, die seit dem Ende der Apartheid einem nicht endenden Terror der schwarzen Mehrheitsbevölkerung ausgesetzt sind. Wenige Monate ist es erst her, dass die Enteignung der weißen Farmer fast politische Realität wurde, und Steinmeier redet nun, als sei nichts gewesen, von Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Wenn Steinmeier behauptet, dass in Südafrika die Unterdrückten ihren Unterdrückern die Hand gereicht hätten, um das Wunder einer friedlichen Transformation zu vollziehen, dann fehlen einem in Anbetracht der immer noch anhaltenden Rufe nach Rache seitens der ehemaligen Unterdrückten, die es nur allzu oft nicht bei Forderungen belassen und auch Taten folgen lassen, einfach die Worte. Derartiges vermögen wirklich nur die Politiker eines Landes, die Bombenterror, Deportation und Massenvergewaltigungen auch als Befreiung verkaufen.

Nicht fehlen durfte selbstverständlich eine Lobeshymne auf Nelson Mandela, der Steinmeier zufolge dem Land Versöhnung geschenkt habe. Dass Mandela sich in der Vergangenheit stolz dabei filmen lies, wie er vom Töten der Weißen sang, interessierte Steinmeier scheinbar nicht.
In einer Sache muss man ihm jedoch zustimmen, nämlich wenn er sagt: „Auch hier [in Südafrika] gibt es Mauern zwischen den Menschen“. In Südafrika gibt es tatsächlich sehr viele Mauern. Die meisten davon jedoch, um sich vor den Wundern der Regenbogennation zu schützen. Wenn Steinmeier, sich so sehr an Mauern stört und das, was außerhalb dieser stattfindet, für so erstrebenswert hält, hätte er einmal ohne seine Eskorte die Straßen Johannesburgs bei Nacht erkunden können. Dort hätte er sicherlich die Vielfalt Südafrikas in ihrer vollen Schönheit erleben können. Ohne es mit Sicherheit zu wissen, tippen wir jedoch einmal darauf, dass er die Nacht stattdessen in einem Hotel mit sehr hohen Mauern und bewaffneten Sicherheitsdienst verbracht hat.

Wenn irgendwelche dahergelaufenen Gutmenschen auch heute noch am Multikultitraum festhalten, dann mag man zu ihren Gunsten annehmen, dass sie, fest im Griff der Systemmedien, es einfach nicht besser wissen, auch wenn dies kaum möglich scheint. Ein Bundespräsident kann dies nicht für sich beanspruchen. Steinmeier weiß ganz genau was in Südafrika und auch in der BRD vonstattengeht und es ist daher keine einfache Dummheit, wie manche Gutgläubige noch immer meinen, die diese Menschen dazu treibt, das zu tun, was sie tun. Sie wissen sehr genau, was die Folgen ihres Handelns sind oder besser gesagt, sie handeln so, um genau diese Folgen hervorzurufen. Man könnte Steinmeier zugutehalten, dass er vielleicht einfach die diplomatischen Beziehungen mit Südafrika nicht strapazieren wollte, doch wenn es um Donald Trump und die USA geht, also eine Atommacht und kein im Niedergang befindlicher Staat Afrikas, hat man in der BRD keine Hemmungen reichlich auszuteilen. Das Gegenteil ist eher der Fall. Noch als Außenminister hatte Steinmeier Trump als Hassprediger bezeichnet und sich geweigert, ihm zum Wahlsieg zu gratulieren, was im Grunde kaum mehr als eine Formalie ist.

Der Unterschied, auf den es hier ankommt, ist, dass Trump auf der ganzen Welt zum Symbol des neu gefundenen Willens zur Selbstbehauptung der weißen Völker geworden ist, während Südafrika eines für die Niederwerfung eben dieser durch Afrikas schwarze Massen ist. Mehr noch, ist die Geschichte Südafrikas, sein Weg von der Schwelle zur Atommacht bis zur heutigen latenten Anarchie, eine Verdichtung der Geschichte Europas, die sich grade vor uns entfaltet. Wer also wissen möchte, wie es in der BRD in 20 Jahren aussieht, muss nur nach Südafrika schauen.
Wenn Steinmeier als Bundespräsident und damit Staatsoberhaupt der BRD die dortigen Zustände für erstrebenswert erklärt, dann erklärt er damit die Verdrängung der Europäer durch Nichteuropäer zum politischen Ziel der Bundesrepublik.





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