“Verschwörungstheorien, Migrantinnenselbstorganisationen und Totenkult im Kiez” – Keine Bühne für Mouctar Bah!

Am 14. November 2019 organisierte die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt in Kooperation mit anderen Akteuren eine Veranstaltung, mit dem Titel “Zusammen haben wir eine Chance”, in den Räumlichkeiten des anerkannten Trägers der freien Jugendhilfe Kiez e.V. Dessau. Dem einschlägig bekannten Mouctar Bah – von der Initiative “Gedenken an Oury Jalloh” – wurde dabei eine Bühne geboten. Doch nicht ohne nationalen Widerspruch!

Der Verein Kiez e.V. Dessau bzw. das selbsternannte “Kulturelle Informations- und Einwohnerzentrum” engagiert sich nach eigenen Angaben im kulturellen und sozialen Bereich und betreibt ein Programmkino in Dessau, einen offenen Jugendbereich, Nachhilfe von Schülern für Schüler, Kunst im öffentlichen Raum, eine Theatergruppe für Jugendliche, Kinoprogramme speziell für Schüler und ein kleines Café. Dies soll vor allem, aber nicht ausschließlich, ein Treffpunkt für junge Leute sein, daneben ist es aber auch ein beliebter Anlaufpunkt für Mitglieder und Sympathisanten der linksradikalen bis linksextremen Szene.

In diesem Kontext ist es wenig erstaunlich, dass dieser Verein diese Veranstaltung ermöglicht hat. Schaut man aber auf Bah, seine Initiative und die Menschen die er durch seine Aussagen und Handlungen anspricht, so kann es einer sorgenden Mutter und Vater ganz flau im Magen werden, wenn man bedenkt, welchen Einflüssen und Gedankengut der Verein Kiez e.V. Jugendliche und Heranwachsende aussetzt und was hier konkret unter “Jugendarbeit” verstanden wird.

Die Initiative von Bah beschäftigt sich inhaltlich mit dem Tod des abgelehnten und rechtskräftig verurteilten Asylbewerbers Oury Jalloh und hat in den Jahren einen regelrechten Personenmythos und Totenkult um das tragische Ereignis geschaffen. Verschwörungstheorie, die Lüge vom behördlichen Rassismus und ein Hang zur Radikalisierung sind dabei treue Wertgefährten der Bewegung, welche sich um die kleine Initiative gebildet hat. Unterstützer kommen dabei sowohl aus der linksextremen Szene, als auch aus dem teils militanten migrantischen Millieu. So gab es wiederholt Brandanschläge z. B. auf eine Polizeistation und ein Gerichtsgebäude und immer gab es dabei klare Solidaritätsbekundungen zu Jallohs Tod.

Aber auch rund um die jährliche Demonstration in Gedenken an Jalloh gab es immer wieder Vorfälle. So musste eine Gedenkveranstaltung zum achten Todestag von Oury Jalloh in Dessau vorzeitig abgebrochen werden. Die Kundgebung auf den Stufen der Polizeiwache, in deren Gewahrsamszelle Jalloh am 7. Januar 2005 verbrannte, wurde von Mitgliedern der »Initiative in Gedenken an Oury Jalloh« gestört. Es kam zu Tumulten und handgreiflichen Auseinandersetzungen; eine Pfarrerin, die eine Ansprache hielt, wurde beschimpft.

Bah selbst ist den deutschen Strafverfolgungsbehörden kein Unbekannter.
So musste sich Mouctar Bah wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Körperverletzung schon vor dem Dessauer Amtsgericht verantworten.

Auch wurden am 16.12.09 die Räumlichkeiten des Telecafes, wo nach dem Tod Oury Jallohs Mouctar Bah zusammen mit anderen die „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“ gründete, von Polizeibeamten samt Hund durchsucht. Die polizeiliche Maßnahme fand im Rahmen einer Aktion wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (BTMG) statt.

Ist man als deutscher Bürger in der heutigen Zeit schon einiges an Wahnsinn und Schwachsinn gewöhnt, so ist diese Art der Jugendarbeit doch nochmal eine ganz besondere Perle im Saustall einer Demokratiesimulation im Endstadium.

Aus diesem Grund entschlossen sich nationalrevolutionäre Kräfte in den späten Nachmittagsstunden des 14. November, einen kritischen Stadtspaziergang durch das entsprechende Viertel der Stadt zu machen. Ziel war es, das Viertel von kommunistischer Propaganda zu reinigen und das Schauspiel kritisch zu begleiten.

 

 

Dabei wurde jedoch schnell ersichtlich, dass auch schon Einwohner ihren Protest kreativ zum Ausdruck gebracht hatten und die angereisten Extremisten mit Plakaten mit der Aufschrift “Oury Jalloh war kein Mord – Keinen Raum den Roten!” begrüßten.

 

 

 

Somit bleiben antideutsche Propaganda und multikulturaler Opferkult nicht unwidersprochen, selbst in einem vermeintlich linken Szeneviertel.





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