
Auch in der nordgriechischen Stadt Thessaloniki versammelten sich einige Hundert Anhänger der Chrysi Avgi und gedachten der drei Offiziere. Dort zog eine kämpferische Demonstration durch die Innenstadt.
Seit 1996 organisiert die Chrysi Avgi die Veranstaltung, bei der der drei gefallenen griechischen Offizieren gedacht wird. Der Abschuss eines griechischen Helikopters in den frühen Morgenstunden des letzten Januartages 1995 war der tragische Höhepunkt des Konflikts zwischen Griechenland und der Türkei um die beiden Felseninseln Imia. Die Inseln gehören zu der Gruppe der südlichen Sporaden. Diese wurden im Jahre 1923 von der Türkei im Friedensvertrag von Lausanne an Italien abgetreten. Nach der Niederlage der Italiener im Zweiten Weltkrieg gingen die Inseln in griechischen Besitz über. Als im Dezember 1995 ein türkisches Frachtschiff vor Imia auf Grund lief, machte die chauvinistische Regierung in Ankara plötzlich Besitzansprüche auf die beiden Inseln geltend. Es kam in der Folge zu türkischen Provokationen und einer starken Truppenkonzentration beider Mächte im Umfeld der Inseln. Am 31. Januar 1995 wurde ein griechischer Hubschrauber, der sich auf Beobachtungsflug befand, vom türkischen Militär abgeschossen. Die komplette Hubschrauberbesatzung, bestehend aus den drei Offizieren Panagiotis Vlachakou, Christodoulos Karathanasi und Hector Gialopsou, kam dabei ums Leben.
Die hellenischen Nationalisten werfen der damaligen griechischen Regierung vor, dass diese den Vorfall herunterspielte und somit Verrat an den Gefallenen beging. Das damalige Verhalten der Regierung ist exemplarisch für die antinationale und volksverräterische Haltung westlicher Regierungen.















