
2015 liefen die urheberrechtlichen Verwertungsrechte am Werk „Mein Kampf“ aus, welche beim Freistaat Bayern lagen. Dieser hatte bis dahin den Nachdruck des Buches versucht zu verhindern. Weltweit recherchierten Beamte des Bundeslandes nach Nachdrucken. In den USA oder Großbritannien konnte man „Mein kampf“ aber schon seit Jahren problemlos beziehen, denn dort greift das Urheberrecht des Freistaats Bayern nicht, da der Franz-Eher-Verlag die Urheberrechte bereits in den Dreißigerjahren an dortige Verlage verkauft hatte.
Im Jahr 2013 stand übrigens „Mein Kampf“ vorübergehend auf der Liste der E-Book-Bestseller bei Amazon.com.














Erfreulich, daß die Schweden kein betreutes Denken & Meinungsvorgabe erhalten und im Gegensatz zu den Deutschen für mündige Bürger gehalten werden.
Soweit mir geläufig, gab es zu damaliger Zeit bereits zweimal eine schwedische Übersetzung und als ich vor etwa fünfzehn Jahren das Werk zu Gemüte führte, habe ich dennoch für einige Begriffe einen Duden nebendran legen müssen.
Einige Inhalte hatten laut dem Verfasser später keine bzw. weniger Relevanz, weshalb es auch kleinere Revisionen gab. Politik ist eben kein starres Gebilde.
In der zweiten herbeigebombten Demokratie wurde ihm insbesondere die Stelle mit dem östlichen Land vorgeworfen; wobei er meines Erachtens eher die uns zwangsenteigneten Ostgebiete meinte. Schon damals galt das Land als zu dicht besiedelt; heute ist es das noch mehr denn je, um eine eigene Ernährungsgrundlage – ohne vom Ausland (aus mehreren guten Gründen: Umweltschutz, Regionalität und geschichtlicher Erfahrung der Hungerblokade) abhängig zu sein – sicherzustellen. Man schaue beispielsweise in den vereinigten Staaten, oder Rußland, die im Gegensatz bis heute so dünn besiedelt sind und große Landflächen unbenutzt brach liegen. Mit dem späteren Verlauf hatte sich dies durch den Revisionismus des Versailler Diktates eigentlich zuerst durch Volksentscheide erledigt, denen aber nicht entsprochen wurde. Usw. usf.