„Black lives matter“: Mob zerstört Statue des Philanthropen Edward Colston in Bristol (+Video)

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Ein Mob zerstört im Zuge der Anti-Weißen „Black lives matter“-Demonstration in Bristol / England die Statue von Edward Colston, welcher angeblich an der Versklavung von 80.000 Negern beteiligt gewesen sein soll. Teilnehmer der rund 10.000 Personen starken Demonstration rissen die Colston- Statue mit Hilfe eines Seils von ihrem Sockel und warfen sie anschließend ins Hafenbecken. Die Sicherheitskräfte schritten nicht ein.

Der im 17. Jahrhundert lebende Edward Colston enstammte einer wohlhabenden Händlerfamilie aus Bristol und arbeitete für die Königlich-Afrikanische Gesellschaft. Colston förderte zeitlebens mit beachtlichen Geldsummen Schulen, Kirchen, Kranken- und Armenhäusern, daher galt er lange als Philanthrop. Die nach ihm benannte Konzerthalle Colston Hall in Bristol soll nun auch umbenannt werden.

Bildquelle: Von William Avery, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1134096

1 Kommentar

  • Hoffentlich ist es auf der Teufelsinsel bald vorbei mit „Schulen, Kirchen, Kranken- und Armenhäusern“.
    Schließlich hat deren „greatest generation“ für diese Demokratie allein in Dresden 400.000 Flüchtlinge „gebraten“.

    Bert Brech 10.06.2020