Platz vor früherem Heß-Gefängnis nach Weißer Rose benannt

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Der Platz in unmittelbarer Nähe des früheren Spandauer Gefängnisses der alliierten Siegermächte wurde pünktlich zum Todestag von Rudolf Heß umbenannt. Der bisher unbenannte Platz trägt ab sofort den Namen der sogenannten Widerstandsgruppe „Weiße Rose“.

Mord verjährt nicht!

 

Am 17. August 1987 endete nach 46 Jahren Haft das Leben des letzten Häftlings im Spandauer Vier-Mächte-Gefängnis unter mysteriösen Umständen. Am Tag des Todes von Rudolf Heß verbreitete sich die Nachricht, dass Rudolf Heß in den frühen Nachmittagsstunden im Alter von 93 Jahren Selbstmord begangen habe. Innerhalb weniger Tage tischten die alliierten Gefängnisdirektoren vier Versionen zum Hergang des angeblichen Selbstmordes auf. Jede Version steigerte dabei nur die Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Selbstmord-These. Parallel dazu wurde von der Familie des Verstorbenen mit der Unterstützung einer breiten Öffentlichkeit versucht, das Ende des alten Manns von Spandau aufzuarbeiten. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen konnten nie mit den präsentierten Selbstmord-Thesen in Einklang gebracht werden. Bis heute ist das Ende von Rudolf Heß nicht zweifelsfrei geklärt. Ein Grund dafür war die Sperrfrist, die die Engländer auf die Heß-Akten gelegt hatten. Ohne diese Akten blieb es unüberprüfbar, ob es wirklich Belege für die Selbstmord-These gibt oder ob ein Verbrechen verschleiert werden soll. Die BRD könnte also bei einem Interesse an der Aufklärung des Falls Akteneinsicht in Großbritannien einfordern. Die 30-jährige Sperrfrist ist abgelaufen.

In diesem Jahr jährt sich der Tod des letzten Häftlings im 1000-Mann-Gefängnis zum 33. Mal.

 

  • Alles , was diese Schergen versucht haben, um zu vertuschen und zu verbieten, festigt sich in den unseren Köpfen umso mehr- WIR werden Dich nie vergessen!!!

    Frontline Siegen 19.08.2020
  • Unser Friedensflieger wird nie in Vergessenheit geraten.

    DZ 17.08.2020
  • Die BRD wird den Teufel tun und versuchen, diesen feigen Mord aufzudecken. Wie sehr man auf das Andenken Verstorbener spuckt, zeigt sich doch schon durch die Benennung des Platzes an ausgerechnet diesem Datum. Deutsche Opfer zählen nicht, weil sie nichts zählen dürfen und zudem keine Opfer sein können, sonst stimmt die ganze Geschichtsschreibung nicht mehr. Dresdens Bombenopfer werden rigoros heruntergerechnet, die Verbrechen der Roten Armee verharmlost oder gar als nicht existent abgetan. Frauen hätten im Frühjahr 1945 in ungerechtfertigterweise Selbstmord begangen, da von den Russen ja überhaupt keine Gefahr für sie ausgegangen sei. Die Umstände des Todes von Rudolf Heß, dessen einziges „Verbrechen“ darin bestand, ein hochrangiges Mitglied der NSDAP gewesen zu sein und der in seinem ganzen Leben immer dem Frieden diente, diese Umstände sind nur ein Teilstück des großen, sehr hässlichen Schauspiels, welches uns seit 1945 geboten wird.
    Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener, dessen schuldig macht sie diese sogenannte Bundesrepublik in beharrlicher Regelmäßigkeit, doch niemand wird dafür zur Rechenschaft gezogen.
    Kurz nach Heß‘ Tod wurde das Gefängnis abgerissen, es konnte damals gar nicht schnell genug gehen. Und da es offiziell keinen Mord gab, brauchte man auch nichts untersuchen, geschweige denn den Versuch zu unternehmen, den Vorfall auf rechtschaffene Weise aufzuarbeiten.

    „Ich weiß hunderprozentig, daß es Mord war.“ — Eugene K. Bird, Ex-Gefängnisdirektor des Kriegsverbrechergefängnisses Berlin-Spandau

    Empfehlenswerte Lektüre zum Fall Heß:
    Abdallah Melaouhi:
    Ich sah den Mördern in die Augen!
    Die letzten Jahre und der Tod von Rudolf Heß

    Thomas G. 17.08.2020
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