Landesinnenminister Caffier tritt nach Waffenkauf bei Nationalisten zurück

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) ist nach einem medialen Aufschrei wegen eines Waffenkaufs Anfang 2018 bei einem Nationalisten zurückgetreten. Caffier übte seit 14 Jahren das Amt des Innenministers aus. In einer persönlichen Erklärung  Caffiers vom Dienstag heißt es: “Ich habe eine Waffe bei jemandem erworben, bei dem ich sie aus der heutigen Sicht nicht hätte erwerben dürfen. Aber: Nicht der Erwerb war ein Fehler, sondern mein Umgang damit. Dafür entschuldige ich mich.“Caffier hatte 2018 eine Waffe von einem Waffenhändler gekauft, der sich in nationalgesinnten Kreisen bewegen soll. „Ich muss erkennen, dass ich in dieser Situation nicht mehr die nötige Autorität besitze, um das Amt des Innenministers mit ganzer Kraft bis zum September 2021 ausüben zu können.“ heißt es weiter von Caffier. Außerdem betonte dieser in seiner Rücktrittserklärung noch mal ausdrücklich, daß es ihn zutiefst verletze, dass ihm in der medialen Berichterstattung eine Nähe zu rechten Kreisen suggeriert werde. „Ich kann diesen Vorwurf nur in aller Schärfe zurückweisen. Er ist schlicht absurd.





Kommentare

Kommentar schreiben

Deine E-Mail Adresse wird nicht öffentlich sichtbar. Kommentare mit strafbarem Inhalt oder Verweisen zu anderen Netzseiten werden nicht veröffentlicht.

×

Schneller und einfacher Kontakt über WhatsApp - Einfach auf den unteren Button klicken!

 

Kontakt über Threema unter der ID:
ZYSHY9EH

×