Markus Söder hofft auf Verbleib von US-Besatzungstruppen

Home/Kurznachrichten/Markus Söder hofft auf Verbleib von US-Besatzungstruppen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hofft nach dem knappen und zweifelhaften Wahlerfolg von Joe Biden bei der US-Präsidentschaftswahl auf einen Stopp der Abzugspläne der US-Besatzungstruppen für Deutschland. Söder sagte wörtlich am Montag: „Da hoffen wir auch darauf, dass zum Teil einseitig motivierte Trupppenabzugspläne vielleicht auf Eis gelegt werden.

Geplant war bisher unter Donald Trump der Abzug von 12.000 Besatzertruppen aus der Bundesrepublik Deutschland. Es verblieben trotz Teilabzug aber immer noch 21.000 US-Soldaten im Land. 6.400 US-Soldaten würden in die Vereinigten Staaten von Amerika zurückkehren, während 5.400 US-Militärangehörige innerhalb Europas verlegt werden sollen. Es sollen unter anderem die Standorte Vilseck, Grafenwöhr und Wildflecken in Bayern, sowie ein Teil der Kräfte der US Air Force, die in Spangdahlem in der Eifel stationiert sind, von der Truppenverlegung betroffen sein. Außerdem sollen die beiden Oberkommandos für Europa (US Eucom) und Afrika (US Africom) aus Stuttgart abgezogen werden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters stellten nach Auffassung der bundesrepublikanischen Heulsusen die in Deutschland stationierten US-Soldaten das Rückgrat der US-Präsenz in Europa dar und würden Deutschland den Frieden garantieren.

Den Wahlausgang in den USA bezeichnete Söder als „Sieg über Hetzer und Spalter„, der auch eine Wirkung in Deutschland haben könne.