Inflation bald zweistellig? Mittelstand ist existenziell bedroht

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Das System versagt bei der Lösung der Wirtschaftskrise. Nun erwarten führende Ökonomen eine zweistellige Inflationsrate. Das Auslaufen des Tankrabatts und des 9-Euro-Tickets könnten als weitere Preistreiber wirken. Auch die kommende Gasumlage dürfte die Lage vieler deutscher Haushalte weiter verschlechtern. Eine Inflationsrate von 10 Prozent erscheint möglich. Einen Wert, den es in Deutschland seit 70 Jahren nicht mehr gegeben hat. Dabei wäre eine Lösung möglich – wenn für die herrschenden Politiker deutsche Interessen an erster Stelle stünden!

 

Wirtschaftsexperten warnen

Bundesbankpräsident Joachim Nagel ist sicherlich kein Panikmacher. Doch ein Ende der aktuellen Krisenlage ist für den Wirtschaftsexperten nicht in Sicht. Gegenüber der „Rheinischen Post“ sagte Nagel in einem Interview: „Der Tankrabatt und das Neun-Euro-Ticket laufen aus, das dürfte die Inflationsrate um gut einen Prozentpunkt erhöhen“. Mit dieser Einschätzung steht Nagel nicht alleine da. Auch Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), schlägt in die gleiche Kerbe: „Wir rechnen damit, dass wegen der deutlichen Preissteigerung perspektivisch bis zu 60 Prozent der deutschen Haushalte ihre gesamten verfügbaren Einkünfte – oder mehr – monatlich für die reine Lebenshaltung werden einsetzen müssen“.

Das Zusammenspiel aus steigenden Lebensmittelpreisen, hohen Mieten, Gaspreisen, Strom- und Treibstoffpreisen bringt viele Haushalte in eine prekäre Lage. Schon unter der Corona-Politik der Herrschenden haben die Bürger gelitten. Doch viele Deutsche konnten zumindest ihre Ersparnisse bewahren und so wenigstens ein kleines Stück Vorsorge betreiben. Doch diese Rücklagen, die letztlich auf mangelnden Konsummöglichkeiten während der Corona-Maßnahmen beruhen, werden nun aufgebraucht. Laut dem Sparkassen-Vermögensbarometer waren bis vor einem Jahr „nur“ 15 Prozent der Haushalte nicht in der Lage, Vermögen auf die Seite zu legen. Nun jedoch kann nicht einmal jeder zweite Deutsche noch sparen. Andreas Martin, Vorstand des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), sagt hierzu: „Die hohe Inflation entzieht den Verbrauchern Kaufkraft, dadurch sinkt die Sparfähigkeit“. Weiter führt er aus: „Der Spitzenwert der Sparquote lag bei rund 16 Prozent im Jahr 2020, für 2022 erwarten wir eine Rückkehr auf das Vorkrisenniveau von elf Prozent“.

Auch der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Marcel Fratzscher befürchtet eine weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage vieler Deutscher. Gegenüber dem Spiegel äußerte er: „Eine hohe Inflation drückt die Kauflaune der Kunden, das sorgt für weniger Geld bei den Unternehmen, um zu investieren. Das könnte eine Abwärtsspirale mit einer für ein oder zwei Jahre anhaltenden schwachen Wirtschaftsleistung in Gang setzen“. Eine solche Entwicklung haben die meisten Deutschen noch nie in ihrem Leben erlebt. Zuletzt gab es vor 70 Jahren eine solche Inflationsrate. Im vierten Quartal 1951 lag die Inflationsrate zuletzt bei 11 Prozent. Bundesbankpräsident Nagel rechnet dabei auch für das kommende Jahr mit einer hohen Inflationsrate.

In der Konsequenz steigen somit immer mehr Deutsche aus der Mittelschicht in die Unterschicht ab. Unter den Ärmsten könnte sich derweil ein neues Prekariat bilden. Mit geschickten Maßnahmen könnte die Bundesrepublik in einigen Jahren wieder ein Wohlstandswachstum erleben. Doch diese Krise wird nicht die letzte bleiben, denn aktuell werden strukturelle Probleme des Systems offenbar, die innerhalb des Kapitalismus nicht gelöst werden können.

 

Das System ist die Krise

Tatsächlich wäre ein Aufschwung für Deutschland möglich, wenn die Parameter der Politik richtig eingestellt wären. Doch dies ist nicht der Fall. Es scheitert nicht einmal an leeren Kassen. Geld wäre genügend da, die Steuereinnahmen befinden sich auf einem Rekordhoch. Doch das Geld wird falsch verteilt. Deutschland verschenkt Milliardenbeträge in alle Welt. So zahlt Deutschland bis 2030 10 Milliarden Euro an Indien für den Klimaschutz, allein von den seit 2016 eingewanderten Asylforderern befinden sich rund eine Million in der „sozialen Hängematte“ des Staates und weitere Unsummen deutschen Steuergeldes fließen nach Afrika, Israel oder nach China.

Doch auch innerhalb Deutschlands werden Milliarden zu fragwürdigen Zwecken verschleudert. So schafft sich die Ampelregierung 758 neue Beamtenstellen, der Rundfunk Berlin-Brandenburg plant eine neue Sendezentrale für 185 Millionen Euro und eine Milliarde Euro investiert die Bundesrepublik in den „Kampf gegen Rechts“. Nicht unerwähnt bleiben dürfen natürlich die Milliarden Euro, die Gesundheitsminister Karl Lauterbach für kaum gefragte Impfstoffe ausgibt. 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr klingen angesichts des desaströsen Zustandes der Truppe vielversprechend, doch stellt sich auch hier die Frage, ob das Geld tatsächlich sinnvoll investiert wird. Auch genderneutrale Kasernentoiletten und Umstandsuniformen für schwangere Soldatinnen können teuer werden.

Baustellen gäbe es hingegen genügend, um Deutschland zukunftssicher zu machen. So beispielsweise der flächendeckende Breitbandausbau, die Sanierung herabgewirtschafteter Schulen und Sporthallen sowie der öffentlichen Infrastruktur wie Straßen, Brücken und das Schienennetz. Zudem gilt es, statt dem ausgeplünderten Mittelstand endlich internationale Großkonzerne wie Amazon, Facebook, Google und Konsorten zur Kasse zu bitten.

Es benötigt daher eine Politik unter dem Motto „Zuerst unser Volk, dann all die anderen, erst unsere Heimat, dann die Welt!“ Für diesen Paradigmenwechsel steht die nationalrevolutionäre Bewegung, dafür kämpft die Partei „Der III. Weg“.

Werde auch du aktiv – für eine bessere Zukunft und ein lebenswertes Deutschland für unsere Kinder!

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