Der Gaza-Streifen als neuestes Ziel zionistischen Landraubes

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Beobachtern des Vorgehens der zionistischen Milizen war es schon länger klar, nun spricht es einer aus: Bezalel Smotrich, Finanzminister unter Benjamin Netanjahu, hofft auf eine „Abwanderung” von Palästinensern – wenn das zionistische Gebilde „richtig” vorgehe.

Bereits zu Anfang des – immer noch weitgehend ungeklärten – Überraschungsüberfalls der Hamas auf vom zionistischen Agressor besetztes Gebiet fielen Stimmen in den sozialen Medien auf, die dafür warben, den ganzen Gazastreifen zu einem Parkplatz zu machen. Logischerweise galt es dabei nicht nur Häuser, Straßen und Olivenbäume zu vernichten, sondern auch über 21.000 Zivilisten.

Der Gazastreifen mit seinen ca. zwei Millionen Bewohnern jedoch gilt als einer der am dichtesten besiedelten Gebiete der Erde, gleichzeitig wird er immer wieder auch als das weltgrößte Freiluftgefängnis – ohne sauberes Trinkwasser – bezeichnet.

Smotrich macht immer wieder durch größenwahnsinnige Einfälle von sich reden: Bereits im März vergangenen Jahres trat er in Paris vor einem Rednerpult auf, welches eine Karte eines „großisraelischen Gebietes” zeigte und dabei Teile Jordaniens sowie Syriens (zusätzlich zu den besetzten Golanhöhen) einschloss.

Damit einher geht die gern propagierte Behauptung, dass es ja kein palästinensisches Volk gebe, man dabei aber gleichzeitig von sich selbst glaubt, dass jüdische Einwanderer aus den USA, Polen und der Ukraine in Palästina schon immer beheimatet waren.

Vielleicht wolle man die Bevölkerung im Gazastreifen durch Vertreibung nach Ägypten oder Jordanien auch nur auf 100.000-200.000 „reduzieren”. Zynischerweise sagte Smotrich, dass die Palästinenser ja selbst gehen wollten, denn „sie lebten seit 75 Jahren im Ghetto und in Leid”.

Oft wird nun auch daraufhin in den sozialen Medien – auch von prodeutschen Konten – gefragt, warum denn die umliegenden Länder die daraus resultierenden Flüchtlinge nicht einfach aufnehmen würden und man munkelt im gleichen Atemzug, dass man dort wohl selbst Angst vor „palästinensischen Unruhestiftern” habe. Diese gern von zionistischen Anbiederungsversuchen an nationale Kreise gezeichnete Behauptung lässt natürlich bewusst außen vor, dass nach so einer Vertreibung nie mehr eine Rückkehr möglich ist, da die zionistische Besatzung die dadurch frei gewordenen palästinensischen Gebiete selbstverständlich nie wieder herausrücken wird.

Der Handel, welcher von prozionistischen Stimmen dabei dem von randalierenden Asylforderern geplagten deutschen Volk gemacht werden soll, macht sich die Abneigung nationaler Kreise gegenüber Messerstechern zu Nutze, um ihnen im Stile einer Milchmädchenrechnung einen „Pakt” vorzuschlagen – schließlich sei man doch auch gegen Araber/Muslime. Der Preis, den man dabei zu entrichten hat? Eiserne Unterstützung für das zionistische Gebilde.
Damit wären dann auch gleich die Kontakte hergestellt, falls man den Vorschlag, palästinensische Flüchtlinge einfach in Europa abzuladen, in die Tat umsetzen will.

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