
Ein kleiner Ort, nicht weit von Berlin.
Es trieb auch viele Vertriebene hin.
Hier ahnte niemand, was bald geschah.
1945 das Schicksalsjahr!
In den märkischen Wäldern,
war der Kampf schon zu hören.
Die Kesselschlacht sie war entbrannt.
Es gab kein Vorwärts, kein Zurück.
Nun begann der Kampf in Halbe für’s Vaterland.
Einig und Geschlossen gegen die feindliche Übermacht.
Mit letzter Kraft wollte man aus den Kessel brechen,
der Lebenswille trieb sie voran.
Tausende lagen schon auf den Straßen,
Vom Kind bis hin zum Volkssturmmann.
Gevatter Tod hat reich geerntet.
Erschossen, zerfetzt, ausgeblutet,
so liegen sie Reih an Reih.
So kämpften und so starben sie,
das Deutschland bleibt frei!
Auf dem Friedhof trafen wir einen über 90-jährigen Zeitzeugen, der im Alter von 12 Jahren in der Nähe von Halbe vor den roten Mördern flüchtete.
Er erzählte uns kurz, was er damals erlebte.
Überall tote Soldaten, Zivilisten, Tiere, verbrannte Erde. Nun kommt er einmal im Jahr alleine im April nach Halbe, um zu Gedenken.
Ihr namenlosen Toten,
für Euch brennt dieses Licht!
Denn niemand von uns kennt eure Qual,
die Ihr erlitten in des Krieges Fanal!
Gedenkt Ihnen, schenkt ihnen ein Licht!
Vergesst die Toten von Halbe nicht!
Südbrandenburger Nationalrevolutionäre legten dieser Tage einen Kranz für die Toten unserer Volkes ab. Zudem wurden Kerzen aufgestellt und ein Friedhofsrundgang gemacht. Schön zu sehen, dass auf etlichen Grabplatten Blumen, Kerzen und Bilder abgelegt wurden.
Nichts war umsonst.
Der Kampf um Deutschland geht weiter.















