UN: 14.000 Säuglinge in Palästina vor Hungertod

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Der UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher hat am 20. Mai gegenüber der BBC erklärt, dass 14.000 Säuglinge in Palästina in den nächsten 48 Stunden verhungern könnten. Nach einer bereits elf Wochen andauernden Blockade sämtlicher Grenzeingänge durch Israel ist die Lage katastrophal. Nach Angaben des Hamas-geführten Gesundheitsministeriums sind in den vergangenen Tagen bereits 57 Säuglinge an den Folgen von Unterernährung gestorben. UN-Mitarbeiter werden von Israel gezielt daran gehindert, die nötigste Säuglingsnahrung zu verteilen. Unterdessen halten die israelischen Angriffe auf den Gaza-Streifen an. Verhandlungen über einen dauerhaften Frieden lehnt Israel ab. Israel plant offenbar die Konzentrierung und Vertreibung der Palästinenser. Während England, Frankreich und Kanada mit Sanktionen gegen Israel drohen, hat das Auswärtige Amt der BRD Flüge von Palästinensern nach Deutschland abgesegnet.

 

 

Aus Hass und Grausamkeit: Israel lässt Neugeborene verhungern

Mit einem verzweifelten Hilferuf hat sich der UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher an die Öffentlichkeit gewandt. „Dort sind 14 000 Säuglinge, die in den nächsten 48 Stunden sterben, wenn wir sie nicht erreichen“, erklärte er gegenüber der BBC. Das müsste nicht so sein. Nach israelischen Angaben wurden 93 LKW die Einreise in den Gaza-Streifen über den Übergang Kerem Shalom von den Behörden gestattet. Doch: Diese LKW können ihre Fracht nicht verteilen oder auch nur in ein Lager bringen. Der UN-Sprecher Stephane Dujarric erklärte, dass seine Mannschaft stundenlang vergeblich auf eine Genehmigung durch die israelischen Behörden gewartet habe. Einen Grund dafür gibt es nicht. An Bord der LKW befindet sich Säuglingsnahrung. Da diese von der UN verteilt wird, zählt auch die Argumentation, die Hamas könnte von der Verteilung profitieren, nicht. Offenbar sind Hass und Grausamkeit die einzigen Motive, warum in Palästina Kinder verhungern müssen.

Dabei handelt es sich bei den 93 LKW nur um ein absolutes Minimum an Lebensmitteln. Nach Schätzungen der UN wären eigentlich 600 LKW täglich zur Versorgung der Bevölkerung notwendig. Nach 11 Wochen absoluter Blockade durch die Zionisten sind verzweifelte Mütter nicht mehr in der Lage, ihre Säuglinge selbst zu ernähren. Dass die Lage wirklich ernst ist, lässt sich auch daran ablesen, dass bereits jetzt 57 Säuglinge an den Folgen der Unterernährung gestorben sind.

Kaum noch eine Reaktion erzeugen dabei Berichte über die üblichen zionistischen Luftangriffe auf den Gaza-Streifen. So wurden in der Nacht auf den 20. Mai 60 Menschen getötet, darunter 38 innerhalb einer halben Stunde. Ziele der jüdischen Luftwaffe waren Wohnhäuser sowie ein Schulgebäude, das als Notunterkunft gedient hatte. Unter den Opfern befanden sich nach Angaben des palästinensischen Zivilschutzes viele Frauen und Kinder. Zudem findet aktuell eine zionistische Bodenoffensive in dem gebeutelten Areal statt.

Seit dem 7. Oktober 2023 wurden im Gaza-Streifen, dem letzten Rest der Landfläche Palästinas, 53.475 Menschen durch die Zionisten getötet. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl der mittelgroßen Stadt Herten im Ruhrgebiet.

 

Stehen Israel Konsequenzen bevor?

In den deutschen Systemmedien erfährt man sonderbar wenig über die dramatische Lage in Gaza. Zwar sind die mittlerweile 20 Geiseln und der Golfwagen-Überfall vom 7. Oktober 2023 ein häufig beklagtes Leid, doch von den Verbrechen gegenüber der palästinensischen Zivilbevölkerung hört man wenig. Auch internationale Medien haben oftmals eine deutlich pro-zionistische Schlagseite, machen jedoch auch das Elend der Palästinenser einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. So geschieht international, was in Deutschland als „Antisemitismus“ gebrandmarkt wird: Der Ruf nach Sanktionen wird lauter. Die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien und Kanada haben Israel aufgefordert, die laufende Bodenoffensive einzustellen. Andernfalls würde man mit „konkreten Maßnahmen“ reagieren. Bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel hat sich nach Angaben von Kaja Kallas, der EU-Chefdiplomatin, eine „starke Mehrheit“ dafür ausgesprochen, zu überprüfen, ob Israel immer noch die Grundprinzipien des Assoziationsabkommens mit der EU einhalte. Dieses Freihandelsabkommen gebiete die Einhaltung der Menschenrechte. Die BRD hat nach Angaben von Diplomaten gegen die Überprüfung gestimmt.

Katar bemüht sich um eine Vermittlerrolle zwischen der Hamas und Israel. Das Land sieht jedoch keine Fortschritte. Katars Regierungschef Mohammed bin Abdulrahman al-Thani sagte beim katarischen Wirtschaftsforum in der Hauptstadt Doha, dass das „verantwortungslose, aggressive Verhalten“ Israels jede Chance auf Frieden untergrabe. Die Position der Hamas sei es, einen dauerhaften Frieden im Gegenzug für die Freilassung der Geiseln zu erwirken. Israel hingegen wolle lediglich eine Feuerpause bis zur Freilassung der Geiseln zulassen, um anschließend den Vernichtungskrieg fortführen zu können.

 

Israel sanktionieren!

Dass es Israel nicht um den 7. Oktober 2023 und nicht um die Geiseln geht, das haben Äußerungen israelischer Spitzenpolitiker längst klar gemacht. So hatte beispielsweise der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich kürzlich erklärt, dass der Gazastreifen „komplett zerstört“ werden solle. Die 2,3 Millionen Menschen dort sollten „konzentriert“ werden und jede Hoffnung verlieren. Dann sollten sie zur Auswanderung gedrängt werden. Verhungernde Säuglinge, -zig tausende tote Zivilisten und die geplante Vertreibung von Millionen Menschen: Welche Konsequenzen zieht eine Regierung daraus, die bei jeder Gelegenheit bemüht ist, ihr wehleidiges „Nie wieder“ kund zu tun?

Keine. Jedenfalls keine, die in Richtung Sanktionen geht. Stattdessen werden nun Palästinenser nach Deutschland eingeflogen und damit unser Land mit weiteren volksfremden arabischen Moslems überfremdet. So hat das CDU-geführte Auswärtige Amt bereits erste Palästinenser aus dem Gaza-Streifen nach Deutschland einfliegen lassen. In einer „geheim gehaltenen“ Aktion wurden zunächst Palästinenser mit deutschen Pässen und deren Familienangehörige in die Bundesrepublik eingeflogen. Schritte, die Bezalel Smotrich gut in sein Vertreibungs-Konzept passen dürften.

„Der III. Weg“ stellt sich entschieden gegen den israelischen Terror. Das Ziel des zionistischen Imperialismus ist es, stetig neue Expansionen Israels zu erreichen. Potenziell könnte dies auch zu Konflikten mit Europa, beispielsweise um die Gasvorkommen im Mittelmeer, führen. Deutschland ist als „Abnehmer“ für die palästinensischen Flüchtlinge zusätzlich involviert. Deutschland muss daher Druck auf Israel ausüben. Das bedeutet:

 

– Einstellung des Freihandelsabkommens zwischen Israel und der EU
– Boykott von israelischen Produkten
– Einstellung sämtlicher Waffenlieferungen nach Israel
– Abbruch wirtschaftlicher Kooperationen
– Sanktionen analog zu den Maßnahmen gegen Russland und den Iran

 

Die Herrschenden haben ihre Liebe zum „gelobten Land“ Israel demonstrativ zur Schau gestellt. Wir hingegen sind die wahre Alternative und verweigern uns dem Kniefall vor dem selbsternannten „auserwählten“ Volk.

1 Kommentar

  • Nie wieder İsrael!

    Leser 01.06.2025