
Begrüßung und erste Rede
Der Tag begann um 13 Uhr, als die Teilnehmer mit Kaffee und Kuchen – darunter klassisches dänisches Gebäck – begrüßt wurden und Gelegenheit hatten, sich gegenseitig kennenzulernen, bevor das Programm offiziell begann. Um 13.30 Uhr wurde die Konferenz eröffnet, und der erste Redner, ein dänischer Aktivist, ergriff nun das Wort.
Der erste Redebeitrag war fundamental weltanschaulich geprägt. Zentrales Argument war, dass die größte Gefahr nicht von äußeren Kräften ausgehe, die dem Volk feindlich gesonnen sind, sondern aus dem Inneren selbst – in Gestalt von Schwäche, Gleichgültigkeit und fehlendem Willen, sich selbst zu überwinden. Es wurde betont, dass der eigentliche Feind oftmals die innere Haltung sei: in der Bereitschaft der Bevölkerung, den Zerfall und die Dekadenz hinzunehmen, ohne sich dagegen zu wehren.
Vortrag von Povl H. Riis-Knudsen
Anschließend ergriff Povl Heinrich Riis-Knudsen, Autor, Magister und ehemaliger Vorsitzender der DNSB, das Wort. Er hob eindrucksvoll hervor, dass die Nordische Widerstandsbewegung für den skandinavischen Raum auf lange Sicht die einzige politische Option sei, die Verhältnisse auch im Norden Europas im Sinne einer übervölkischen europäischen Gemeinschaft zu verändern.
Mit kritischem Blick wies Riis-Knudsen auf ein Problem innerhalb der nationalen Bewegung Europas hin: die Tendenz, sich zu sehr in der Vergangenheit zu verlieren und den Aufbau einer modernen, an die heutigen Verhältnisse angepassten nationalistischen Bewegung zu vernachlässigen.
Sein Vortrag ging nahtlos in einen offenen Dialog mit dem Publikum über, in dem Fragen und Diskussionen ein breites Spektrum abdeckten. Die Diskussion belebte den Vortrag und zeigte, wie historische Erfahrungen und aktuelle Probleme im Kampf um die Zukunft miteinander verwoben sind.
Abendessen
Nach den ersten Vorträgen folgte ein Abendessen. Der Koch servierte ein traditionell-dänisches Menü bestehend aus geschmortem Kalbsbraten, gebratenem Rinderfilet und gebratenem Hähnchen. Dazu gab es Ofenkartoffeln, Rotweinsauce und eine Auswahl an Salaten.
Vortrag über nationalistische „Graswurzelarbeit“
Ein Aktivist zeigte, wie moderner Aktivismus zur langfristigen Verankerung einer Organisation in der Bevölkerung von Notwendigkeit ist. Es wurde beleuchtet, in welchem Umfang sich eine Bewegung sowohl äußeren, als auch inneren Herausforderungen zu behaupten hat. Die Herausforderung der politischen Graswurzelarbeit liegt darin, dass sie auf mühsame, oft langwierige Prozesse angewiesen ist: Menschen müssen überzeugt, mobilisiert und dauerhaft eingebunden werden. Dafür ist ein ganzheitliches weltanschauliches Fundament von großer Bedeutung.
Fredrik Vejdeland über den nordischen Staat
Nun sprach der Vorsitzende der Nordischen Widerstandsbewegung, Fredrik Vejdeland. Er gab einen historischen Überblick über die skandinavische Geschichte als Grundlage für die Idee eines nordischen Staates. Dabei zeigte er, wie sich dieser Gedanke im Laufe der Geschichte immer wieder manifestiert hat – und bis heute notwendige Grundlage für ein zukünftiges, freies Europa ist.
Am Beispiel der Kalmarer Union unter Gustav II. Adolf – bekannt als der Löwe des Nordens –, dessen historische Relevanz weit über Schweden hinausging, wurde diese Vision von Vejdeland untermauert. Zudem hob er Johannes Bureus als bedeutende historische Persönlichkeit hervor, sowie die Personalunion zwischen Schweden und Norwegen (1814–1915), in der die Norweger trotz ihres Wunsches nach einer eigenen Identität die Wurzeln immer im Skandinavismus suchten.
Die Rede machte deutlich, dass die Vision eines vereinten und starken Nordens keine neue Idee ist, sondern einen roten Faden in der gemeinsamen Geschichte Skandinaviens bildet.
Abschlussrede von Joakim Johansen
Als letzter Redner des Tages betrat Joakim Johansen, Leiter des dänischen Zweigs der nordischen Widerstandsbewegung, die Bühne. Er betonte, dass der politische Kampf unter den heutigen Verhältnissen in Europa umso härter und energischer geführt werden müsse. So sei, trotz auch in Dänemark vorhandener rechtspopulistischer Strömungen, zu erkennen, dass die Nordische Widerstandsbewegung an Attraktivität gewonnen hat. Menschen aus allen Schichten des dänischen Volkes finden so immer wieder den Weg in die Bewegung.
Zum Abschluss der Konferenz und unter feierlichem Applaus ernannte Johansen einen Anwärter zum vollwertigen Aktivisten der Nordischen Widerstandsbewegung.
Fazit
Gemäß unserer Idee einer europäischen Eidgenossenschaft steht unsere Partei mit vielen europäischen Nationalbewegungen in engem Kontakt und Austausch. Unsere Aktivisten bedanken sich für die Gastfreundschaft der Dänen und hoffen auf weitere regionale Erfolge und eine weiterhin so positive und fruchtbringende Zusammenarbeit.
Fürs Vaterland? – Bereit!
Fürs Volk? – Bereit!
Für die Heimat? – Bereit!

















