Rechtspopulismus: FPÖ schmiedet „Freundschaftsachse“ mit Zionisten-Partei

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Eine Delegation um FPÖ-Chef Herbert Kickl hat in Brüssel an einer Konferenz unter dem Motto „Islamismus und Antisemitismus: Bedrohungen für Europas Freiheit“ teilgenommen. Neben der FPÖ waren auch Rechtspopulisten der Parteien Vox (Spanien), Fidesz (Ungarn), Rassemblement National (Frankreich), Lega (Italien) und ANO (Tschechien) vertreten. Von zentraler Bedeutung war jedoch die Teilnahme der israelischen Regierungspartei Likud von Benjamin Netanjahu. Insbesondere der FPÖ-EU-Abgeordnete Harald Vilimsky war ganz aus dem Häuschen und sprach von einer „Freundschaftsachse“ zu Israel. Die jahrelange Liebedienerei der Rechtspopulisten zum Zionismus scheint nun Früchte zu tragen. Für Europas Völker ist das keine gute Nachricht. Die Partei DER III. WEG steht entschieden gegen jede Kooperation mit dem Terrorstaat Israel und gegen die Vertreter einer rechten „Israel-Connection“.

 

 

Peinlich: Rechtspopulisten überholen „Altparteien“ in Israel-Liebe

Umgerechnet mindestens 832,3 Millionen Euro plus 214 Millionen US-Dollar. So viel Geld hat Österreich seit 1945 bereits an „Wiedergutmachungsleistung“ überwiegend nach Israel geschickt. Geht es nach Österreichs Rechtspopulisten, ist das wohl kein Cent zu viel. Denn Österreichs Rechtspopulisten bemühen sich schon lange um ein gutes Verhältnis zu Israel, und Kritik an Entschädigungszahlungen wäre dabei wohl kontraproduktiv. Das Bemühen um Aufmerksamkeit der Zionisten war lange Zeit fruchtlos, doch nun scheint sich etwas geändert zu haben. Bei einer Konferenz im elsässischen Straßburg sind FPÖ-Politiker mit Rabbinern und Vertretern der Likud-Partei zusammengekommen. Dabei lobten die Regierungs-Juden die FPÖ als „Freund Israels und des jüdischen Volkes“.

Weltweit wächst die Kritik am zionistischen Imperialismus. Da sind die zahllosen bestialischen Kriegsverbrechen in Gaza, da ist die aggressive und offen völkerrechtswidrige Siedlungspolitik im Westjordanland, da sind die Angriffe im Libanon, die blutrünstigen Äußerungen führender israelischer Politiker und nicht zuletzt der Angriffskrieg im Iran. Ein Vorgehen, das man nur tolerieren kann, wenn man entweder mit völliger Blindheit geschlagen ist oder eine besonders innige Affinität zu den zionistischen Machthabern hat. In immer mehr europäischen Ländern wie den Niederlanden oder Spanien gehen Regierungen auf Distanz und Stimmen nach Sanktionen werden lauter. Selbst in Deutschland gibt es mittlerweile leise, wenn auch folgenlose, Kritik an Israel. Dem steht jedoch ein Rechtspopulismus gegenüber, der keinerlei Skrupel kennt, mit dem Bösen zu paktieren.

Wohin die Liebe zu Israel führt, zeigen die Folgen des amerikanisch-zionistischen Angriffskrieges gegen den Iran. Ziel der Operation war es, das israelfeindliche Regime in Teheran auszulöschen. Die USA unter Rechtspopulist und Präsident Donald J. Trump hat hier aus reiner Liebe zu Israel zugeschlagen. Das Ergebnis ist ein bereits Monate andauernder Krieg, der das Mullah-Regime eher noch gefestigt hat und gravierende Folgen für die Weltwirtschaft nach sich zieht. Das trifft selbst die USA, denn auch dort steigen die Gas- und Ölpreise. Trump ist das egal, für den kapitalistischen Ex-Immobilienhai gilt: Israel über alles! Und so schiebt der Republikaner lieber der Ukraine in ihrem lang anhaltenden Verteidigungskrieg gegen Russland die Schuld für die Preissteigerungen in die Schuhe, anstatt sich vom zionistischen Imperialismus zu distanzieren.

In Israel scheint man die Rechtspopulisten daher als „nützliche Idioten“ ausgemacht zu haben. In den vergangenen Monaten wurde Harald Vilimsky von der FPÖ gleich mehrfach in Israel empfangen und konnte dort Kontakte knüpfen. Mit der Konferenz in Straßburg ist nun ein Meilenstein auf dem Weg zum direkten Draht von Tel Aviv nach Wien gelegt worden. Mit dem politischen Berater der Likud-Partei Ariel Bulshtein und dem Abgeordneten Ariel Keller sowie begleitenden Rabbinern waren relevante Vertreter Israels vor Ort. Die Likud-Vertreter versuchten aus dem Golfwagen-Angriff vom 07. Oktober 2023  einen Anschlag auf die „christlich-jüdischen Grundlagen Europas“ zu konstruieren. Israel würde gewissermaßen Europa verteidigen. Ein Narrativ, das auch Herbert Kickl gerne aufgreift, um auf den islamistischen Terror in Europa zu reagieren. Er erklärte daher, dass die FPÖ das „jüdische Erbe in Österreich“ bewahren und eine sichtbare Freundschaft mit Israel aufbauen wolle. Er wolle sich als Bundeskanzler als „treuer und unerschütterlicher Freund Israels“ erweisen.

Wegbereiter Vilimsky wiederum sprach von einer „Freundschaftsachse“ zu den israelischen Politikern. Man wolle mit Israel und der jüdischen Welt in eine neue Ära treten und die Konferenz solle nur der „Beginn von etwas Größerem“ sein. Auch der gefallene Heinz-Christian Strache begrüßte das Bündnis zwischen der FPÖ und der Likud ausdrücklich. Der ehemalige SPÖ-Politiker und jetzige FPÖ-Anhänger Bernhard Heinzlmaier lobte die FPÖ gar als „einzige Partei in Österreich“, die dem Staat Israel zur Seite stünde. Der „Freilich“-Autor und Medienkoordinator der letzten ÖVP-FPÖ-Regierung Heimo Lepuschitz freute sich, dass nun endlich die Antisemitismus-Keule gegen seine Partei wegfalle.

Doch aller Jubel bei den Rechtspopulisten kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die bedingungslose Treue zu Israel für Europas Völker schlimme Folgen hat. Seien es die Waffenlieferungen für den Terrorstaat, seien es die Migrationsströme nach Europa, die durch die zionistischen Angriffskriege verursacht werden oder seien es die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. DER III. WEG lehnt daher jede Verbrüderung mit Israel ab. Es reicht nicht, Israel die Solidarität aufzukündigen. Waffenlieferungen müssen eingestellt, Handelsbeziehungen abgebrochen und israelische Kriegsverbrecher vor Gericht gestellt und verurteilt werden.

Der Israel-hörige Rechtspopulismus ist einfach ätzend. Offensichtlich gehört es unter den selbsternannten „Patrioten“ im deutschen Raum zum guten Ton, sich mit sämtlichen aggressiv-imperialistischen Staaten verbünden zu wollen, die Europa schaden; sei es die Russische Föderation, Rotchina oder eben Israel mitsamt seines Golems in Washington. Wann erkennst auch Du, dass Europa nicht von dieser Art von „Patrioten“ gerettet werden kann? Darum werde Nationalrevolutionär und komm‘ in die Bewegung!

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