
Der „Zappelphilipp“ von einst hat heute ADHS
Wenn Jungen früher sehr oft unruhig waren, dann nannte sie der Volksmund einen „Zappelphilipp“. Heute hingegen gilt das Verhalten der Kinder als Ausdruck einer Krankheit. Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) ist heute landläufig bekannt. Ärzte können nicht diagnostizieren, was ihnen nicht bekannt ist und so ist klar, dass die Häufigkeit einer Diagnose zu nimmt, wenn diese auch öfters erkannt wird. Das lesen unkritische Leser aus dem neuen Kinder- und Jugendreport der DAK heraus.
2024 erhielten 1,8 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Bayern erstmals die Diagnose ADHS attestiert. Ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden 5,8 Prozent der 3- bis 17-Jährigen aufgrund einer ADHS-Diagnose medizinisch betreut. Die Krankheit äußert sich bei den Kindern in unterschiedlichem Maße, unter anderem durch besonders unaufmerksames, impulsives und aktives Verhalten. Den Kindern entstehen dadurch Nachteile sowohl im Hinblick auf schulische Leistungen wie auch im sozialen Bereich durch Spannungen in Familie und Freundeskreis. Zur Entstehung tragen genetische wie auch Umweltfaktoren bei. Auffallend ist auch, dass ADHS häufiger bei Jungen, als bei Mädchen diagnostiziert wird. So jedenfalls lautet die aktuelle Lehrmeinung zum Thema.
Doch es gibt auch Zweifel an der Zahl der hohen Diagnostizierung von ADHS. Forscher der Rhein-Ruhr Universität Bochum und der Universität Basel haben die Vermutung, dass ADHS zu leichtfertig attestiert wird. Aus diesem Grund haben sie 1000 Kinder- und Jugendärzte angeschrieben und ihnen vier Fallgeschichten vorgelegt, mit der Bitte, hierzu eine Diagnose zu stellen und eine Therapie zu empfehlen. 473 der Therapeuten antworteten. In drei der vier Fälle lag kein ADHS vor. Dennoch stellten auch hier die Ärzte das Syndrom fest. Zwei amerikanische Studien stellen unterdessen fest, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Alter der Kinder und der Diagnose besteht. Das zeigt klar, dass kindliche Unreife schlicht fälschlicherweise als Aufmerksamkeitsstörung gedeutet wurde.
ADHS wird sehr oft medikamentös therapiert. Bekannte Medikamente sind Ritalin, Elvanse und Attentin. Alle diese Arzneimittel sind mit dem Risiko von Nebenwirkungen verbunden. So klagten Patienten über Schlafstörungen, Appetitverlust, Kopf- und Bauchschmerzen oder eine erhöhte Herzfrequenz. Zudem besteht die Gefahr von psychischen Veränderungen, wie Angst und Reizbarkeit, von einer Beeinträchtigung der Gewichts- und Größenentwicklung oder von Abhängigkeit und Missbrauch. Das wirft die Frage auf, ob die Kinder nicht besser dran wären, wenn man ihrer natürlichen Entwicklung freien Lauf gäbe und sie nicht medikamentös behandeln würde?
Für die Pharmaindustrie ist ADHS hingegen ein gutes Geschäft. Einer RKI-Studie aus dem Jahr 2024 zufolge lagen die gesamten GKV-Leistungskosten pro betroffenem Kind im Durchschnitt 1.505,30 Euro über denen einer vergleichbaren Kontrollgruppe. Alleine eine einzelne Packung Ritalin mit 60 Tabletten kostet aktuell in der Apotheke 29,85 Euro. Die Behandlung von ADHS ist somit mit hohen Kosten für die Betroffenen, wie auch für die Krankenkassen verbunden.
Die Partei und Bewegung DER III. WEG dient dem deutschen Volk. Als Nationalrevolutionäre ist die Gesundheit des Volkes daher unser wichtigstes Anliegen. Das Gesundheitswesen ist heute dem Spiel der Märkte unterworfen. Rendite und wirtschaftliche Interessen spielen oftmals eine größere Rolle, als die Gesundheit der Menschen. Das muss anders werden! Daher will die Nationalrevolutionäre Bewegung das Gesundheitswesen in die Obhut des Staates geben. Große Pharmakonzerne müssen stärker staatlich reguliert werden und sollten bei Bedarf nach Punkt 2 unseres Programms auch verstaatlicht werden können. Weil im kernfaulen liberalen System der Markt aber das Primat über dem Volk und dessen Staat hat, kann es innerhalb des Systems keinen Wandel geben. Setze auch Du Dich daher für eine revolutionäre Alternative ein, um deinem Volk wirksam zu dienen!













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