Gemeinschaftsausflug im Münchener Umland

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Der Stützpunkt München/Oberbayern hat einen Gemeinschaftsausflug der etwas anderen Art unternommen. Im Mittelpunkt stand dabei weniger das Ziel, der Fokus lag vielmehr auf der Gemeinschaft. So ging es in einen Wald im Münchener Umland, wo eine Schnitzeljagd auf die Aktivisten wartete. Bei Gegrilltem und Getränken bestand zudem die Möglichkeit zum Austausch. Werde auch du Teil unserer Gemeinschaft und unterstütze unsere Bewegung!

 

Über Stock und Stein

Während die einen müde auf ihrem Sofa liegen und die anderen ihren Kater mit noch mehr Alkohol auf dem Oktoberfest bekämpfen, sind oberbayerische Nationalrevolutionäre zum „Waldgang“ aufgebrochen. Eindrücke schildert ein Aktivist in seinem „Erlebnisbericht“.

Schnitzeljagd, grillen, Musik auf der Gitarre – das hört sich für mich nach einer Mischung aus Kindheitstraum und Wandervogel-Romantik an. Also fix zugesagt für den angekündigten Gemeinschaftsausflug in der eigenen Heimat! Bestes Wetter und gut gelaunte, frische Gesichter erwarten mich am Treffpunkt. Statt Spießbürgern und Ausländern erwarten mich heute nur die Kameraden, und auch wenn der Kontakt zum Volk wichtig und richtig ist, so ist es doch schön, sich einmal in den Wald, des Deutschen Kraftquell, zurückziehen zu können. Solche und ähnliche Gedanken kommen mir in den Sinn, als wir mit quietschenden Reifen über Feldwege in ein abgelegenes Waldstück fahren.

Wir lassen die Autos stehen und müssen noch ein ganzes Stück zu Fuß gehen. Zwischen Tannenbäumen taucht auf einer Flur, man kann es eigentlich gar nicht Lichtung nennen, ein Pavillon auf, die Fahne der Bewegung und die Flagge Schwarz-Weiß-Rot sind gehisst. Ja, das ist doch urig! Wir unterhalten uns und warten auf eine Einweisung. Abgesehen von uns ist hier niemand – haben wir gedacht – doch in der Ferne sehen wir plötzlich, wie eine alte Frau durch den Wald läuft. Schnell klärt sich das Rätsel auf: Es ist eine Pilzsammlerin, die die Saison ausnutzt. Von uns nimmt sie keine Notiz. Nun ergreift ein Kamerad das Wort und erklärt uns unsere heutige Mission.

Wir werden in Trupps eingeteilt, um gemeinsam einen „Schatz“ zu finden. In Abständen von einer halben Stunde soll jede Einheit aufbrechen. Ungeduldig und voller Motivation warte ich auf den Start. Meinen Kameraden kenne ich noch nicht und unterhalte mich mit ihm. Dann ist es endlich so weit und wir dürfen aufbrechen. „Viel Glück“ wünscht uns der Organisator und sein maliziöses Lächeln verheißt nichts Gutes.

Zur Orientierung dienen uns grüne Markierungen sowie Pfeile. Unsere Mobiltelefone dürfen wir nicht verwenden, ein Telefon bleibt zurück am Start, das andere führen wir versiegelt mit für ein Beweisfoto vom Ziel. Schnell stoßen wir auf die erste Frage. Drei Optionen stehen zur Auswahl und jede Antwort führt in eine andere Richtung. Sollten wir die Antwort nicht wissen, müssen wir zurück zur Frage finden. Wie lautet Parteiprogrammpunkt drei? Als vorbildlicher Aktivist weiß ich, dass die Antwort „Deutsche Kinder braucht das Land“ lautet und so kann ich zielsicher die Richtung vorgeben. Ein „Neuer“ hätte er es hier schwerer, denke ich mir. Allerdings werde auch ich schnell an meine Grenzen stoßen, wie ich wenig später merken werde.
Unser Weg führt uns natürlich nicht über schnurgerade Forstwege, wäre ja auch zu einfach, sondern mitten durch Gestrüpp und Dickicht. Oftmals ist Aufmerksamkeit gefragt, denn die Fragen und Wegmarkierungen sind teils gut versteckt. Am Anfang stoßen wir noch öfters auf andere Gruppen, weil die Route mehrfach bestimmte Weggabelungen passiert. Wir dürfen uns leider nicht mit den anderen absprechen, da wir sonst disqualifiziert werden. Wollen wir auch gar nicht, wir wollen ja schließlich die Bestzeit hinlegen, ein Preis winkt zusätzlich zur Ehre.

Phasenweise ist es frustrierend, wenn man eine Frage einfach nicht findet oder wenn man sich tatsächlich bei Lösungen geirrt hat und wieder zurück muss. Jedes Mal jedoch, wenn man plötzlich eine Frage an einem Baum entdeckt, setzt das Endorphine frei und die Motivation steigt sprunghaft wieder nach oben an. Richtig aus der Bahn wirft uns eine Frage nach der Dauer der Corona-Plandemie. Waren das jetzt 28, 31 oder 37 Monate? Wir schlagen uns durch das Gestrüpp in der einen Richtung, wir schlagen uns durch das Gestrüpp in der anderen Richtung, immer in der Annahme, womöglich eine Markierung übersehen zu haben. Wir verlieren viel Zeit, bis wir den richtigen Weg finden und über eine Straße in eine andere Ecke des Waldes gelangen.

Immerhin unterhalten wir uns gut, was natürlich die Sache angenehmer macht, aber wohl auch etwas ablenkt. Wir müssen eine Frage auslassen, die wir partout nicht finden, stoßen aber dafür unbeabsichtigt auf eine andere Station. Nun müssen wir uns langsam sputen. Die Spätseptember-Sonne neigt sich bereits, an den dichter bewachsenen Stellen des Waldes wird es deutlich dunkler. Wir führen zwar eine Stirnlampe mit, aber dennoch dürfte es bald schwer werden, die Markierungen zu entdecken. Schon lange ist uns keine andere Gruppe mehr begegnet und wir gehen davon aus, besonders gut im Rennen zu liegen; schließlich werden die anderen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Wir denken schon über einen Abbruch nach, aber der Wille siegt und wird auch belohnt: Wir finden die letzte Frage und schließlich das Ziel: eine Schatztruhe, in der Müsliriegel auf die erfolgreichen Schatzsucher warten.

Nun können wir uns stolz auf den Rückweg zum Lager machen. Wir biegen siegesgewiss auf den Platz ein – und finden bereits alle Kameraden versammelt vor. Kein triumphaler Empfang, sondern die Erkenntnis, das alle Mannschaften bereits vor uns angekommen sind und nicht nur ebenso erfolgreich, sondern auch noch schneller als wir gewesen sind. Respekt vor den Kameraden für diese starke Leistung! Mit Musik, Gelächter und gutem Grillfleisch ist die „Schmach“ schnell vergessen. Wir applaudieren den Siegern, die ein Aktivistenpaket als Trophäe erhalten, und genießen die Zeit in der Gemeinschaft, die wie immer viel zu schnell verfliegt. Im Vollmondschein packen wir zusammen ein, um den Wald wieder sauber zu hinterlassen, und gehen zurück zu den Fahrzeugen. Es war eine tolle Erfahrung! Ein großer Dank geht an die Kameraden, die den Ausflug organisiert haben. Ich bin gerne wieder dabei!

Beim Stützpunkt München/Oberbayern ist immer etwas los. Egal ob politischer Aktivismus, Sport, Ausflüge in unserer schönen Heimat oder weltanschauliche Schulung. Werde auch du Teil unserer Gemeinschaft, lerne Gleichgesinnte kennen und setze dich mit uns für ein nationalrevolutionäres Deutschland ein!

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