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Nationale Partei – DER III. WEG

Flugblattaktion in Villingen: Unsere Heimat ist nicht ihr Wirtschaftsstandort!

08.11.2026 - 17:43

Heimat ist mehr als ein Standortfaktor. Sie ist Lebensraum, Geschichte, Verwurzelung und Gemeinschaft. Doch in einer Wirtschaftsordnung, die den Erfolg vor allem an Wachstum, Rendite und internationaler Wettbewerbsfähigkeit misst, droht genau das zunehmend in den Hintergrund zu geraten.

In der Bundesrepublik wird beinahe alles unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet. Städte und Gemeinden sollen attraktive Wirtschaftsstandorte sein, Regionen im internationalen Wettbewerb bestehen und politische Entscheidungen möglichst günstige Bedingungen für Investoren schaffen. Die entscheidenden Fragen lauten dabei häufig: Wo lassen sich Kosten senken? Wo sind Arbeitskräfte verfügbar? Wo winken die höchsten Renditen?

Doch wo bleibt in dieser Rechnung das deutsche Volk? Wo bleiben seine Heimat, seine gewachsenen Bindungen und seine Zukunft?

Ein Unternehmen kann seine Produktion verlagern, wenn anderswo höhere Gewinne locken. Ein Investor kann Grundstücke erwerben, verwerten und wieder verkaufen. Internationale Konzerne können Standorte gegeneinander ausspielen und politischen Druck erzeugen, indem sie mit dem Abzug von Investitionen und Arbeitsplätzen drohen. Die Menschen hingegen, deren Familien seit Generationen in einer Region leben, tragen die langfristigen Folgen solcher Entscheidungen.

Was für die Wirtschaft lediglich ein Standort ist, ist für uns Heimat.

Die Probleme beginnen dort, wo wirtschaftliche Rentabilität zum entscheidenden Massstab gesellschaftlicher Entwicklung erhoben wird. Wohnraum wird zum Spekulationsobjekt, Grund und Boden zur Kapitalanlage und die Entwicklung ganzer Regionen zur Frage betriebswirtschaftlicher Zweckmässigkeit. Was keinen ausreichenden Gewinn verspricht, gerät unter Rechtfertigungsdruck – selbst dann, wenn es für das gesellschaftliche Leben von grosser Bedeutung ist.

Die Interessen des Volkes und die Interessen des Kapitals sind dabei keineswegs immer identisch. Wirtschaftlicher Erfolg kann Wohlstand und sichere Arbeitsplätze schaffen. Doch hohe Unternehmensgewinne bedeuten nicht automatisch bezahlbaren Wohnraum, lebendige Innenstädte, verlässliche öffentliche Einrichtungen oder eine lebenswerte Zukunft für die Menschen vor Ort.

Gerade deshalb muss die grundsätzliche Frage gestellt werden, wem die wirtschaftliche Entwicklung eigentlich dienen soll. Ist das deutsche Volk dazu da, einen möglichst wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort bereitzustellen? Oder muss die Wirtschaft den Menschen und ihren langfristigen Lebensinteressen dienen?

 

 

Wir Nationalrevolutionäre wenden uns gegen eine Denkweise, die Heimat auf ihren ökonomischen Nutzen reduziert. Eine Stadt ist kein beliebig austauschbarer Produktionsfaktor. Eine Landschaft ist nicht bloss eine verfügbare Fläche für Investitionsprojekte. Und eine gewachsene Gemeinschaft lässt sich nicht in Bilanzen und Renditeerwartungen erfassen.

Heimat besitzt einen Wert, der sich nicht in Geld ausdrücken lässt. Sie entsteht durch gemeinsame Geschichte, vertraute Orte, soziale Beziehungen, kulturelle Überlieferungen und die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.

Eine Wirtschaftsordnung muss sich deshalb auch daran messen lassen, ob sie diese Lebensgrundlagen bewahrt oder ihnen schadet.

Diese grundsätzliche Kritik am wirtschaftspolitischen Denken im BRD-System war Anlass für eine Flugblattverteilung am heutigen Sonntag, dem 8. November 2026, in Villingen. Unter dem Leitgedanken «Unsere Heimat ist nicht ihr Wirtschaftsstandort» wurde die Frage nach dem Verhältnis von wirtschaftlichen Interessen, Heimatverbundenheit und gesellschaftlicher Verantwortung in den öffentlichen Raum getragen.

Denn eines steht im Mittelpunkt unserer Kritik: Wirtschaftliche Entwicklung darf kein Selbstzweck sein. Sie muss sich daran messen lassen, was sie für das deutsche Volk, seine Lebensbedingungen und die Zukunft seiner Heimat bedeutet.

Unsere Heimat ist kein Posten in ihrer Gewinnrechnung. Sie ist unser Lebensraum – und ihr Wert reicht weit über jede Bilanz hinaus.

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