
In Wahrheit haben jeder Mensch und jede Gruppe Interessen. Bei Staatslenkern und kapitalistischen Geschäftsleuten wird man eher nicht auf altruistische Handlungsmotive treffen. Musks Einwanderungskritik endet unmittelbar bei der Frage, ob der Import billiger Arbeitskräfte ihm sein Geschäftsmodell mit höheren Gewinnmargen ermöglicht. Folgerichtig interveniert er für lasche Einwanderungsregeln in den USA und sein von ihm geförderter designierter Präsident Donald Trump stimmt ihm wenig überraschend zu. Nicht ganz überraschend ist Musk auch ein Fan der wirtschaftsliberalen AfD. In einem Gastbeitrag inklusive Wahlaufruf für die AfD in der Zeitung “Welt am Sonntag“, in der er die AfD als vermeintlich einzige Rettung für Deutschland huldigt, schreibt sich Musk in die Herzen naiver Patrioten. Ob sie wohl mit seinen Ideen für die Einwanderung qualifizierter Lohndrücker aus dem Ausland und dem Abbau arbeitsrechtlicher und sozialstaatlicher Garantien auch einverstanden sind?
Vertreter eines authentischen und revolutionären Nationalismus, die ihre politischen Ideen des Deutschen Sozialismus auf der Basis einer fundierten, ganzheitlichen Weltanschauung aufbauen, lassen populistische Plattitüden hingegen von sich abperlen. Die nationalrevolutionäre Bewegung für ein neues Deutschland und für die Europäische Eidgenossenschaft braucht keine falschen Propheten, die die aktuelle krisenhafte Stimmung in Europa und Amerika ausnutzen, um ihre geschäftlichen Agenden durchzusetzen und erst recht nicht, wenn diese sich gegen die Sicherheitsinteressen Europas richten und durch den Angriff auf den Staat als regulierendes Korrektiv den sozialen Frieden innerhalb der Nation gefährden.














Hier baut sich ein amerikanischer Kapitalist seine eigene „Atlantikbrücke“ …