Jürgen Graf verstorben – Ein Nachruf

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Am 13.01.2025 verstarb der bekannte Revisionist Jürgen Graf nach langer Krankheit. Der Schweizer wurde am 15.08.1951 in Basel geboren, wo er auch aufwuchs. Der sprachbegabte Jürgen Graf studierte Skandinavistik, Anglistik und Romanistik und schloss seine Studien 1978 mit dem Lizenziat ab. Graf arbeitete als Lehrer und war Dozent für Germanistik in Taiwan an einer örtlichen Universität. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz arbeitete er in Basel als Befrager von Asylanten auf dem zur Empfangsstelle für Abenteurer umfunktionierten Rheinschiff „Basilea“. Seine Erfahrungen mit der Asylindustrie verarbeitete er in seinem ersten Buch „Das Narrenschiff“.

Anfang der 1990er Jahre lernte er den Revisionisten Arthur Vogt kennen und beschäftigte sich seitdem mit diesem Themenkreis. Aus seiner Beschäftigung resultierten einige Schriften und Bücher, die ihm sehr schnell Ärger bereiteten. Er verlor seinen Arbeitsplatz als Lehrer und konnte seither nicht mehr im Staatsdienst arbeiten. In der BRD wurde er 1995 wegen Volksverhetzung zu einem Jahr ohne Bewährung verurteilt. 1998 folgte eine Verurteilung in der Schweiz zu 15 Monaten Haft ohne Bewährung und einer zusätzlichen Geldstrafe.

Graf entzog sich seinen Haftstrafen durch eine Flucht nach Weißrussland und später in die Russische Föderation. Erst 2018 konnte er in seine Heimat zurückkehren. Er war damals bereits krank, arbeitete jedoch bis zuletzt an neuen Schriften und Büchern.

Mit Jürgen Graf verlässt uns einer der Querköpfe, die in einer Zeit des erzwungenen Konformismus so notwendig sind. Auch wenn er mit einigen seiner Ansichten zur Evolutionstheorie, dem Islam und der Russischen Föderation danebenlag, so war er doch ein Wahrheitssuchender und jemand, der bereit war, dafür Ausgrenzung und Verfolgung zu erdulden.