
„Ich bin wütend auf die Deutschen“
Seit der Abschaltung der letzten drei deutschen Atomkraftwerke im April 2023 ist Deutschland in immer größerem Umfang auf Stromimporte angewiesen, vor allem aus Frankreich, Belgien und der Schweiz. Die wiederum erzeugen ihren Strom überwiegend mit Atomenergie, natürlich auch den, der dann teuer nach Deutschland exportiert wird. Atomkraft nein danke? – von wegen!
Im Jahr 2024 wurden laut Statistischem Bundesamt insgesamt 81,7 Milliarden Kilowattstunden Strom importiert und damit knapp 18 Prozent mehr als noch 2023. Das sorgt im europäischen Ausland zunehmend für Unmut, da die deutsche Chaospolitik auch dort zu steigenden Preisen führt, vor allem im Winter, wenn Dunkelflauten der erneuerbaren Energien hierzulande für massive Versorgungsengpässe sorgen.
Weiter in den Niedergang
Auswege hat die bundesdeutsche Politik keine anzubieten. Die angestrebte Lösung für Dunkelflauten, der Ausbau wasserstofffähiger Gaskraftwerke, ist vorerst auf Eis gelegt. Auch sonst wird der Irrweg der einseitigen Fixierung auf Wind- und Solarenergie weiter beschritten werden. Der wahrscheinliche künftige Bundeskanzler und Meister der Wählertäuschung, Friedrich Merz (CDU), musste sich zwingend bei den Grünen anbiedern, um sein Rekordverschuldungsprogramm zu einer Mehrheit zu verhelfen. Die Grünen wissen um die Erpressbarkeit der CDU ebenso gut Bescheid wie die SPD, und lassen sich ihre alternativlose Unterstützung teuer bezahlen.
Fazit: Deutschland hat in Europa den teuersten Strom. Deutschland hat dreckigen Strom, weil es ohne Kohle, Öl und Gas nicht geht, will man auf eigenen Atomstrom verzichten. Deutschland kann sich nach Jahrzehnten als Energieexportnation nicht mal mehr selbst ausreichend versorgen und zur Krönung des Ganzen steht Deutschland zunehmend isoliert da, weil wegen uns auch in unseren Nachbarländern die Preise steigen. Schlechter gehts nun wirklich nicht.













