
So steigen die monatlichen Elternbeiträge in Dresden für einen Krippenplatz um 43,62 Prozent, von derzeit 243 Euro auf 349 Euro. Die Kosten für einen Platz im Kindergarten erhöhen sich um 20,43 Prozent, von 177 Euro auf 213 Euro. Und der Platz im Hort kostet in Zukunft 114,94 Euro im Monat, statt wie bisher 101,15 Euro; eine Erhöhung von 13,62 Prozent. Die letzte Veränderung der Elternbeiträge in Dresden ist noch gar nicht lange her. Zum 1. September 2024 wurden diese damals zwischen 5,3 und 6,8 Prozent erhöht, um nur ein paar Monate später auf ein gesetzliches Maximum zu steigen.
Auch in Leipzig sollen die Preise steigen, hier muss allerdings noch der Stadtrat den Erhöhungen zustimmen. Im Gegensatz zu Dresden wurden in Leipzig die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung allerdings seit acht Jahren nicht mehr erhöht, doch nun sieht sich die Stadt gezwungen, diese zu erhöhen, wie sie öffentlich mitteilte: „Die aktuellen Beitragserhöhungen resultieren vor allem aus den steigenden Personalkosten aufgrund von Tarifentwicklungen, erhöhten Sachkosten sowie der schrittweisen Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Kinderkrippe und Kindergarten.“ Im Jahr 2023 kostete ein Platz in der Krippe über 1.500 Euro im Monat, davon mussten die Eltern bisher 211,14 Euro zahlen, laut der Stadt Leipzig deutlich unter dem gesetzlichen Mindestanteil von 15 Prozent. Jetzt sollen sich die Kosten für die Eltern um 8,46 Prozent auf 229 Euro erhöhen. Für den Platz im Kindergarten sollen die Eltern dann 150 Euro zahlen statt wie bisher 130,12 Euro, eine Steigerung von 15,28 Prozent. Die Kosten für die sechsstündige Betreuung im Hort sollen sich um 14,44 Prozent erhöhen, von derzeit 75,15 Euro auf 86 Euro monatlich.
Das Problem ist auch hier das volksfeindliche und kapitalistische BRD-System, in dem es nur um schnellstmögliche Profitmaximierung geht und der Mensch als Humankapital betrachtet wird. Eltern werden gezwungen, ihre Kinder bereits wenige Monate nach der Geburt in eine Krippe zu geben, um so schnell wie möglich wieder arbeiten zu gehen. Die Partei „Der III. Weg“ sieht es kritisch, dass viele Kinder bereits so früh in eine Krippe gegeben werden, denn dies ist schlecht für die Entwicklung des Kindes. Gerade in den Bindungsphasen der ersten drei Lebensjahre braucht das Kind die Mutter um sich. Erst anschließend kann der junge Mensch flexibel auf fremde Personen reagieren und Regeln erkennen. Trotzdem setzt sich „Der III. Weg“ dafür ein, dass die Kinderbetreuung kostenlos anzubieten ist, denn deutsche Kinder sind die Zukunft unseres Landes und es darf nicht sein, dass deutsche Paare aus finanziellen Gründen auf Kinder verzichten, während Millionen Asylforderer und Migranten hier im Land deutlich mehr Kinder als die Deutschen gebären.
Deshalb befürwortet „Der III. Weg“ in Punkt 3 seines Parteiprogramms „Deutsche Kinder braucht das Land“ auch, dass deutsche Familien finanziell noch besser unterstützt werden und die Mutterschaft als Beruf anerkannt wird. Das Geld dafür ließe sich leicht aufbringen, wenn sich ein deutscher Sozialstaat, der seinen Namen auch verdient, ausschließlich um die Mehrung und Pflege der eigenen Volkssubstanz bemühen würde, anstatt Geldmittel in das Ausland zu transferieren oder für „woken“ ideologischen Wahn zu verbrennen.
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t.me/DerDritteWeg














Bin in Mitteldeutschland aufgewachsen. War in Kinderkrippe und Kindergarten, da Eltern (also beide) als Humankapital für den Sozialismus arbeiten mußten. Hat meiner Entwicklung nicht abgetan.
Und dennoch wurden Kinder geboren. Wie auch damals in Not- und Kriegszeiten. Es liegt heute an der eingetrichterten individuellen Selbstverwirklichung, wo Kinder eine Last seien.
An VoSo:
Ihr letzter Abschnitt ist zutreffend. Bin in einer erzkath. Familie (5 Kinder) aufgewachsen. Waren nur das letzte Jahr im Kindergarten (galt bei uns eh als unsittlich). Erst als wir alle in der Schule und halbwegs selbstständig waren, ging Mama wieder ihrem erlernten Beruf als Zeitmesstechnikerin nach. Für meine Eltern spielten Staat bzw. staatl. Versprechen nie eine große Rolle. Waren halt Wunschkinder für Mama. Die hätte uns auch mitten im I.WK oder in Gaza zur Welt gebracht…