Orbáns Ungarn: „Fahnenträger der jüdisch-christlichen Zivilisation“

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Der ungarische Präsident Viktor Orbán hat dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu einen rauschenden Empfang bereitet. Damit ignoriert der Langzeitautokrat in Budapest ein Urteil des Internationalen Strafgerichtshofes, das dessen Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, den zionistischen Kriegsverbrecher Netanjahu zu verhaften. Gleichzeitig kündigte Orbán den Austritt seines Landes aus der Institution an. Gegenüber der Presse bezeichnete Orbán Ungarn als einen „Fahnenträger der jüdisch-christlichen Zivilisation“ und zeigte seinen Stolz auf die „sicherste jüdische Gemeinde in Europa“, die sich in Ungarn befindet. Benjamin Netanjahu freute sich über die warmen Worte und lobte seinen Gastgeber dafür, dass er sich „stolz und unermüdlich“ für Israel einsetze. Die Partei „Der III. Weg“ setzt sich als Partei und einem Standpunkt für einen authentischen europäischen Nationalismus hingegen für den Abbruch aller Beziehungen zum zionistischen Terrorstaat ein.

 

 

Ungarn und Israel: „Ähnlicher Kampf“

Der Zionistenstaat Israel befindet sich seit seiner Gründung im permanenten Clinch mit umliegenden Nachbarstaaten. Dabei kennt die „jüdische Heimstatt“ keinerlei Rücksichtnahme auf humanitäre Grundsätze, insofern es um Nichtjuden geht. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Bombardierung einer Kolonne von Krankenwagen. Zionistische Mordbrenner behaupteten zunächst, Hamas-Kämpfer angegriffen zu haben. Erst nachdem Videos auftauchten, die klar belegen, dass es sich um Krankenwagen mit Blaulicht gehandelt hatte, gestand die zionistische Regimeführung das Verbrechen ein. Dutzende Leichen wurden nach der Tat offenbar einfach in einem Massengrab verscharrt. Ein Verbrechen unter vielen, das sich nahtlos einreiht in das Bild eines brutalen Massenmordes in Palästina.

Aus diesem Grund sah sich der Internationale Strafgerichtshof genötigt, neben Hamas-Führern auch den israelischen Präsidenten Benjamin Netanjahu und den ehemaligen israelischen Verteidigungsminister Gallant anzuklagen. Sämtliche Mitgliedsstaaten sind daher verpflichtet, beide Politiker festzunehmen, sollten sie deren Territorium betreten. Doch nahezu sämtliche Regierungen in Europa sind heute pro-zionistisch und tun sich mit dem Beschluss daher schwer. In Deutschland erwägen Herrschende beispielsweise, Treffen außerhalb des eigenen Landes durchzuführen.
Andererseits gibt es jedoch auch Zionistenkumpane, die in ihrer Unterstützung Israels noch großzügiger und radikaler sind, als andere. Insbesondere „patriotische“ beziehungsweise rechtspopulistische Kreise stechen hier besonders negativ hervor. Ein wahrer Freund Israels ist auch der Paprika-Putin Viktor Orbán. Demonstrativ hat er nun den israelischen Präsidenten in sein Land eingeladen. Wenn der Staatschef Israels schon eingeladen wird, kommt er gerne. Am 1. April um 02:30 Uhr landete Netanjahu in Budapest und wurde zur nächtlichen Stunde feierlich vom ungarischen Verteidigungsminister Kristóf Szalay-Bobrovniczky begrüßt.

Bei einem anschließenden Stelldichein mit Viktor Orbán ergingen sich der Oberzionist und der „gute Goy“ im ungarischen Ministerpräsidentenamt in gegenseitigen Schmeicheleien. „Du unterstützt Israel stolz und unermüdlich“, lobte Netanjahu seinen Gastgeber. Man würde einen „ähnlichen Kampf“ führen. Netanjahu kündigte an, die „iranische Terrorachse“ zerstören zu wollen, womit Israel auch Europa beschützen würde. „Einige“ in Europa würden das nicht verstehen, der treue Viktor Orbán würde sich aber auch dieser Logik nicht widersetzen. Der ungarische Präsident wiederum sprach von seinem Land als einem „Fahnenträger der jüdisch-christlichen Zivilisation“ und einem sicheren Hort für das Judentum. Mit Blick auf den Internationalen Strafgerichtshof kündigte Orbán an, dass sein Land die Organisation verlassen werde. Nichtsdestotrotz hat sich Ungarn mit dem Empfang des Zionistenführers vertragsbrüchig gemacht. 2001 hatte Ungarn das Römische Statut, die Grundlage des IstrGH, unterzeichnet. Ein Austritt ist erst mit einem gewissen Vorlauf möglich. Konsequenzen wird das für Ungarn jedoch kaum haben. Im Gegenteil: Das Vorgehen könnte sogar Nachahmer finden. Neben der AfD hat sich in Deutschland auch Wählerbetrüger Friedrich Merz (CDU) dafür ausgesprochen, Netanjahu zu empfangen und nicht festzunehmen.

 

Keine Solidarität mit Israel!

Grundsätzlich stellt sich die Frage, welchen Wert, welche Vertrauenswürdigkeit ein Gericht hat, dessen Urteile nach Belieben befolgt oder nicht befolgt werden können. „Der III. Weg“ spricht sich daher auch für einen Austritt Deutschlands aus dem Internationalen Strafgerichtshof aus, jedoch aus anderen Gründen als das Orbán-Regime. Gleichzeitig muss nämlich jede Solidarität mit Israel abgelehnt werden. Der Zionistenstaat gebärdet sich äußerst aggressiv gegenüber seinen Nachbarstaaten und hat durch seine kriegerischen Handlungen dazu beigetragen, dass nicht unwesentlich viele Araber Richtung Europa und Deutschland migriert sind. Jede Verbindung mit Israel ist daher auch mit möglichen Konsequenzen für Deutschland verbunden. Weiter setzt sich die nationalrevolutionäre Bewegung für ein Ende der Waffenlieferungen an Israel, einen Abbruch der Beziehungen zu dem zionistischen Gebilde und einen Boykott zionistischer Waren ein.