
Mobiltelefone und fehlende Förderung schuld
Laut der Krankenkasse sind besonders die intensive Nutzung von Mobiltelefonen bzw. „Smartphones“, aber auch die fehlende Sprachförderung zu Hause schuld. So können Eltern durch intensive Gespräche, Vorlesen und auch gemeinsames Singen die Sprachentwicklung ihrer Kinder gezielt fördern, wohingegen intensive Mediennutzung sich schädlich auswirkt. So kann der übermäßige Medienkonsum die Gehirnentwicklung insbesondere bei Kleinkindern negativ beeinflussen, die Konzentration schwächen, zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen und in extremen Fällen sogar zu einer Depression führen. Ebenfalls darunter leiden dürfte die Sozialkompetenz der Kinder, da diese weniger Zeit mit persönlichen Interaktionen verbringen. Es ist eben ein Unterschied, ob man ein Emoji geschickt bekommt oder die Gefühle des Gegenübers an seinem Gesicht abliest. Natürlich ist auch das Sicherheitsproblem anzusprechen: Kinder können über das Internet auf fast alles zugreifen, auch auf Dinge, die nicht für sie geeignet sind.
Den Medienkonsum beschränken
Vielleicht sollte man aufgrund der vielen Risiken überlegen ein, Nutzungsverbot an Schulen und Kindergärten (selbst dort gibt es sie inzwischen) auszusprechen. Das würde die Leistung der Schüler verbessern und ihre soziale Kompetenz stärken. Auch das Thema Mobbing könnte ohne die Nutzung sogenannter „sozialer Medien“ an den Schulen besser in den Griff zu bekommen sein.
Zu Hause können Eltern aber ebenfalls bereits eine Menge tun, um den Medienkonsum des Nachwuchses zu reduzieren. So könnten Regeln für die Nutzung eingeführt werden. Eine maximale Nutzungszeit wäre da eine Möglichkeit. Zudem sollten Eltern den Umgang mit den Medien unterstützen und darauf achten, dass ihre Kinder nur altersgerechte Inhalte konsumieren. Und die wichtigste Regel lautet wohl: Vorbild sein! Denn nicht nur die Kinder, auch die Eltern sollten natürlich ihren Medienkonsum im Blick behalten. Legt eure Telefone beiseite und habt stattdessen eine angenehme Zeit miteinander! Ein gemeinsamer Spaziergang oder ein Besuch bei den Großeltern tut euren Kindern bestimmt gut. Und euch auch. Es geht um die gesunde Entwicklung unserer Kinder! Und diese sind die Zukunft für unser Land und das Überleben unseres Volkes!













