
Das Jahr 2015, in dem Europa von einem Asyltsunami heimgesucht wurde, der seither nicht mehr abreißt, und die „Corona-Zeit“ zwischen 2020 und 2022 haben tiefe Spuren in der Gesellschaft hinterlassen und viele Menschen zum Nachdenken gezwungen und teilweise auf die Straße getrieben oder in „rechte“ Parteien oder Bündnisse.
Diese rasant ansteigenden Verwerfungen und die Atomisierung des Volksgemeinschafts-Gedankens haben die Anzahl derer, die alternative Lebensgemeinschaften aufsuchen, in den letzten Jahren stetig ansteigen lassen. Esoterikerzirkel, Freikirchen, Querdenker, Reichsbürger, Separatisten, Nomaden und „Aussteiger“, Auswanderer, Freigeister usw. haben einen noch nie dagewesenen Zulauf. Auch die sogenannte „Rechte“, nennen wir es einfach einmal pauschal so, kann ein reges Wachstum verzeichnen. Hier ist vor allem ein massives Wachstum bei jungen Menschen feststellbar.
Wenn man sich aber einmal das weltanschauliche Chaos, welches bei den verschiedensten Organisationen, Bündnissen und „rechten“ Parteien vorherrscht, ansieht, so können in einem Zweifel aufkommen, wohin diese verschiedenen Schiffe hinsteuern. Die teilweise Unfähigkeit der Kapitäne, diese Schiffe auf Kurs zu halten und einen Zielhafen anzufahren, ist kaum zu fassen. Ausgerufene „Freistaaten“, selbsternannte Fürsten und Könige, Nutznießer und Telegramaufklärer verkünden täglich den Untergang der BRD und den Aufstieg ihrer Person zum Staatenretter! Was aber noch schwerer und katastrophaler wiegt, ist die Tatsache, wie viel Gefolge diese teilweise haben, mittlerweile auch viele Nationalisten, und wie diese über kurz oder lang verbrannt und teilweise um ihr Geld gebracht werden.
Wo waren eigentlich diese Leute vor sechs, sieben oder zehn Jahren? Genau, viele von ihnen haben „Sehr gut“ oder „Bravo“ gerufen oder geklatscht, wenn irgendwo wieder ein Rechtsrockkonzert oder eine politische Veranstaltung von Nationalisten durch die Polizei aufgelöst oder von den Behörden verboten wurde. Klar, jeder kann einen Sinneswandel durchmachen und es ist nie zu spät für das Volk, die Heimat und die europäische Kultur, aktiv zu werden. Nur braucht es wirklich jeden, um eine tiefgreifende Veränderung herbeizuführen?
Sind diese Fragen für uns Nationalisten, sprich Nationalrevolutionäre, überhaupt relevant? Sehr sogar, vor allem im strukturellen, politischen und menschlichen Bereich. Werden die jungen und teilweise älteren „Rechten“ von den Bonzen, Märzblüten, „Schiffskapitänen“, „Telegramisten“ und liberalen „Rechten“ einmal vergrault, dann sind diese meistens kaum mehr empfänglich für politische und kulturelle Arbeit. Der Autor dieser Zeilen hat dies in den letzten Jahrzehnten genug beobachtet und erlebt.
Hier müssen einige konkrete Fragen gestellt werden:
• Welche der oben erwähnten Zielgruppen sind für uns überhaupt interessant?
• Soll man diese „Aussteiger“ und „Querdenker“ überhaupt an uns heranlassen?
• Will man hier überhaupt weltanschaulich eingreifen?
• Ist dies mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln überhaupt möglich?
• Welche anstehenden Aufgaben sind mit diesen Menschen überhaupt zu lösen?
• Wie kann es gelingen, tiefgreifende Weltanschauung zu vermitteln?
Eines ist sicher: Es finden gesellschaftliche Veränderungen in alle Richtungen statt, die immer unkontrollierbarer werden. Ob dies politisch so gewollt ist oder dies eine Folge der desaströsen vorherrschenden Politik ist, darüber kann man spekulieren. Es ist wohl eine Mischung aus beidem.
Also was tun? Versuchen, in diesem wirren Biotop zu fischen, wie es alle tun? Oder das Biotop den Haien überlassen? Die Erfahrung zeigt, dass mit den meisten dieser sogenannten „Querdenker“ weltanschaulich kaum etwas anzufangen ist. Ihr „Wissen“ und „Durchblick“ haben sie sich aus Telegramkanälen angeeignet, wo jeder Blödsinn für bare Münze genommen wird. Dieser geistige Unrat hat die Leute zu angeblich „Allwissenden“ und „Illuminierten“ gemacht.
Diese Leute aus „Nächstenliebe“ zu integrieren, ist kaum der richtige Weg. Bestimmt gibt es den einen oder anderen, der für unsere Ideen empfänglich und zu gebrauchen ist und auch tatsächlich „aufgewacht“ ist. Hier sind Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis erforderlich. Die Menschen zu durchschauen, ist nicht einfach, im Gegenteil, man kann einfach nicht in die Köpfe der Menschen hineinsehen. Es geht bei dieser Sondierung auch nicht darum, die Masse des Volkes anzusprechen oder die Mitgliederzahlen massiv nach oben zu korrigieren, sondern brauchbare Aktivisten und Kämpfer zu finden, welche die Zukunft Deutschlands und Europas im richtigen Sinne mitgestalten wollen.
Hier sind die Partei „Der III. Weg“ und ihre Arbeitsgemeinschaften wie „Feder & Schwert“ und „Körper & Geist“ gefragt und in der Verantwortung. Diese Verpflichtung wird in den verschiedensten Bereichen bereits wahrgenommen und gelebt. Die Berichte über Aktivitäten und Veranstaltungen sprechen für sich. Eine klare weltanschauliche Position. Kulturelle Wertschaffung und geschichtliches Wissen werden regelmäßig vermittelt. Stützpunkte, Stammtische, Wanderungen, sportliche Aktivitäten und Veranstaltungen, wo sich die Aktivisten und Sympathisanten einfinden können, werden durch ein großzügiges Angebot abgestützt.
Wird es gelingen, diese jungen Menschen und Interessenten langfristig zu binden und zu fördern? Der Erfolg und das Gelingen hängen nicht nur von der Partei ab, sondern auch von den Deutschen – die es noch sein wollen – selbst. Ob jung oder alt, spielt dabei keine Rolle.
Haben sie Durchhaltewillen, Wissensdurst und die geistige Fähigkeit, den politischen Kampf bis zum Ende durchzustehen? Die kommenden Jahre werden es zeigen. Es wird ein langer Marsch!
Ein Beobachter-Gastbeitrag aus der Schweiz














Ein guter Beitrag! Ich bin mir sicher, dass in der dunkelsten Stunde des Vaterlandes sich auch diesmal jene Kräfte sammeln, welche unser Land vor der Vernichtung bewahren!