Wohneigentum in der BRD auf neuen Tiefstand gesunken

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Immer weniger Menschen in Deutschland können sich den Traum von den eigenen vier Wänden noch erfüllen. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt inzwischen zur Miete, während die Wohneigentumsquote laut einer aktuellen Studie des Pestel-Instituts auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahrzehnten gesunken ist. Steigende Lebenshaltungskosten, hohe Bau- und Immobilienpreise sowie eine wirtschaftliche Entwicklung mit kaum wachsenden Einkommen machen den Erwerb eines Eigenheims für viele Haushalte zunehmend unerschwinglich. Was für frühere Generationen als erreichbares Ziel der privaten Lebensplanung galt, wird damit für immer mehr Menschen zu einer finanziell kaum noch realisierbaren Option.

 

Deutschland ist europäisches Schlusslicht

Es erscheint absurd, dass Deutschland als eine der wohlhabendsten Volkswirtschaften Europas gilt, sich beim Wohneigentum allerdings am Ende der europäischen Statistik wiederfindet. Deutschland ist das einzige EU-Land, in dem die Mehrheit der Bevölkerung zur Miete lebt. So wohnten 2024 nach Angaben von Eurostat 53 Prozent der Bevölkerung in einem Mietverhältnis. EU-weit lag der Anteil der Menschen, die in einem Eigentümerhaushalt lebten, dagegen bei 68 Prozent.

Besonders auffällig ist der Abstand zu Ländern, die beim Einkommen und beim allgemeinen Wohlstand häufig vermeintlich hinter Deutschland zurückliegen. In Rumänien lebten 94 Prozent, in der Slowakei 93 Prozent, in Ungarn 92 Prozent und in Kroatien 91 Prozent der Bevölkerung in den eigenen vier Wänden.

Der internationale Vergleich wirft damit eine unbequeme Frage auf: Wie kann es sein, dass Deutschland zu den größten Beitragszahlern des EU-Haushalts gehört und damit erhebliche finanzielle Mittel für angeblich wirtschaftlich und strukturell schwächere Regionen Europas bereitstellt, während es gleichzeitig im eigenen Land immer weniger gelingt, breiten Bevölkerungsschichten den Aufbau von Wohneigentum zu ermöglichen?

Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands kommt offenbar nicht bei den eigenen Bürgern an. Während Deutschland als „Melkkuh Europas“ auftritt, wächst im eigenen Land die Zahl der Menschen, denen der Zugang zu einem der wichtigsten privaten Vermögenswerte zunehmend verwehrt bleibt. Europa wird mitfinanziert, aber der eigene Mittelstand kann sich das Eigenheim immer seltener leisten.

 

Jüngere Generation wohnt besonders häufig zur Miete

Ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung bedeutet dabei für Familien weit mehr als Unabhängigkeit und Wohnkomfort. Selbst genutztes Wohneigentum ist zugleich ein wichtiger Baustein der privaten Vermögensbildung und Altersvorsorge. Wer im Ruhestand keine Miete mehr zahlen muss, kann seine laufenden Kosten erheblich reduzieren und verfügt gleichzeitig über einen eigenen Vermögenswert. Doch gerade für jüngere Menschen und Familien wird dieser Weg zunehmend schwieriger. Laut der Pestel-Untersuchung wohnen fast drei Viertel der 25- bis 45-Jährigen zur Miete. Steigende Immobilienpreise, hohe Finanzierungskosten und fehlendes Eigenkapital machen den Kauf für viele Familien unerschwinglich oder führen dazu, dass er immer weiter aufgeschoben wird. Damit geht nicht nur die Chance auf ein eigenes Zuhause verloren, sondern auch die Möglichkeit, über Jahrzehnte Vermögen für die eigene Familie und den Ruhestand aufzubauen.

 

Hohe Kosten, teure Kredite und wachsende Unsicherheit bremsen den Weg ins Eigenheim

Die finanziellen Hürden für den Erwerb eines Eigenheims sind dabei in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Nach Angaben des Pestel-Instituts haben sich die Herstellungskosten für Wohnungen seit dem Jahr 2000 um 160 Prozent erhöht, während die allgemeinen Verbraucherpreise im selben Zeitraum nur um rund 64 Prozent gestiegen sind. Hinzu kommen gestiegene Bauzinsen, höhere Material- und Lohnkosten sowie steigende Anforderungen an Energieeffizienz und Gebäudetechnik.

Gleichzeitig verschärft die wirtschaftliche Lage die Situation. Die deutsche Wirtschaft stagniert, die Arbeitslosigkeit steigt und für viele Beschäftigte nimmt die berufliche und finanzielle Planbarkeit ab. Entlassungen, Stellenabbau und Unternehmensinsolvenzen sorgen für zusätzliche Unsicherheit, da gerade bei einer langfristigen Immobilienfinanzierung über 20 oder 30 Jahre entscheidend ist, ob das eigene Einkommen dauerhaft sicher ist.

 

Das Versagen der Politik

Neben den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spielt auch das politische Versagen eine immens wichtige Rolle, da Wohneigentum in Deutschland nicht ausreichend gefördert wird. So wurde beispielsweise das frühere Baukindergeld bereits 2021 beendet und auch sonst gibt es kaum wirklich effiziente Maßnahmen, die deutsche Familien entlasten.

Angesichts des ohnehin begrenzt verfügbaren Wohnraums, setzen linke Enteignungs-Utopisten ausschließlich auf staatlich angeordnete Umverteilung. Was den Salonkommunisten dabei nicht einleuchtet, ist, dass Enteignung und Umverteilung keine einzige zusätzliche Wohnung schaffen. Im Gegenteil muss damit gerechnet werden, dass die Bereitschaft zu langfristigen Investitionen beeinträchtigt wird und es weniger Baumaßnahmen für zusätzlichen Wohnraum geben wird.

Dabei ist die eigentliche Lösung des Wohnungsproblems offensichtlich. Es braucht mehr bezahlbaren Wohnraum und nicht nur eine andere Verteilung des bereits vorhandenen. Wenn das Angebot steigt, nimmt der Konkurrenzdruck auf dem Wohnungsmarkt ab. Das kann dazu beitragen, Miet- und Kaufpreise zu dämpfen und damit Wohnraum für mehr Menschen bezahlbar zu machen.

 

Migration erhöht den Druck auf den Wohnungsmarkt

Während politische Maßnahmen zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes ausbleiben, steigt umgekehrt der Druck durch Zuwanderung weiter an. Jeder zusätzliche Einwohner benötigt grundsätzlich Wohnraum, unabhängig davon, ob er als Arbeitnehmer, Student, Asylbewerber oder aus einem anderen Grund nach Deutschland kommt.

Damit trifft zusätzliche Nachfrage auf einen Wohnungsmarkt, auf dem gleichzeitig immer weniger neue Wohnungen entstehen. 2025 wurden lediglich rund 206.600 Wohnungen fertiggestellt, insgesamt 18 Prozent weniger als im Vorjahr und so wenige wie seit 2012 nicht mehr.

 

Bezahlbarer Wohnraum für alle Deutschen

Wer Familien den Weg ins Eigenheim wieder öffnen will, muss an mehreren Stellschrauben gleichzeitig ansetzen. Es braucht weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen, günstigere Grundstücke und deutlich niedrigere Baukosten. Hinzu kommen verlässliche und langfristig angelegte Förderprogramme für deutsche Familien, etwa zinslose Kredite, Bürgschaften oder gezielte Zuschüsse beim selbst genutzten Eigenheim. Auch die Grunderwerbsteuer sollte für einheimische Familien beim erstmaligen Erwerb selbst genutzten Wohneigentums auf den Prüfstand. Unsere nationalrevolutionäre Bewegung setzt sich, wie in Punkt 6 ihres Parteiprogramms manifestiert, für soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen ein. Dies bedeutet auch, dass Wohneigentum kein Privileg für Erben und Spitzenverdiener sein darf, sondern einem jedem Deutschen, egal ob Arbeiter oder Akademiker, ermöglicht werden sollte!

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