Israelisches Betrügernetzwerk ergaunert Millionen

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Weltweit lassen sich geldgierige Kriminelle immer wieder neue Ideen einfallen, um an das Geld anderer Leute zu gelangen. Insbesondere alte Menschen werden auch in Deutschland immer wieder Opfer sogenannter Schockanrufe. Oft handelt es sich bei den Tätern um Zigeunerbanden aus Osteuropa, die Menschen anrufen, um mit einer erfundenen Notlage emotionalen und zeitlichen Druck bei den Opfern zu erzeugen. Dadurch sollen sie so weit gebracht werden, dass sie den Kriminellen ihr angespartes Vermögen übergeben. Nur in ganz wenigen Fällen kann man diesen Verbrechern das Handwerk legen. Im schlimmsten Fall ist die Altersvorsorge der betrogenen Menschen weg, und so manches Opfer sieht nur den Suizid als Ausweg.

Eine weitere Masche weltweit agierender Betrüger sind vermeintliche Anlageportale im Internet, bei denen Anleger Geld darauf setzen können, ob Aktienkurse oder Kryptowährungen steigen oder fallen. Angelockt werden sie mit hohen Gewinnen, die es natürlich gar nicht gibt; am Ende ist oft das ganze Geld weg. Mit diesen Schwindelwetten im Netz erreicht der Anlagebetrug eine industrielle Dimension. Die Betrügernetzwerke sind strukturiert und professionell aufgebaut. Es fängt an mit dem Einsammeln von massenhaft Kunden, die mit gut platzierter Werbung geködert werden. Dazu gehören Telefonbetrüger, die meistens in osteuropäischen Callcentern sitzen und die unter falschem Namen, mit falscher Nummer und mit falscher Freundlichkeit die Illusion einer ehrlichen Kundenbeziehung erschaffen. Und dazu gehören auch IT-Spezialisten, die diese Betrugsprogramme entwickeln. Alleine in Deutschland sind diesen Kriminellen schon tausende Bürger zum Opfer gefallen und haben geschätzte hunderte Millionen verloren. Auch hier ist es schwer, an die im Ausland sitzenden Betrüger heranzukommen.

Doch ganz selten gelingt es den Ermittlern, diesen Verbrechern das Handwerk zu legen, wie aktuell im Fall eines israelischen Betrügernetzwerks. Der kriminelle Israeli Shay Benhamou wurde nach Deutschland ausgeliefert und musste sich für seine Taten vor dem Bamberger Landgericht verantworten. Der 52-jährige Betrüger ist einer dieser IT-Spezialisten und war von 2015 bis 2021 Chef der Softwarefirma Airsoft mit Sitz in Ramat Gan, Israel. Diese und ähnliche Firmen machen die Abzocke im Netz erst möglich. Sie entwickeln die dazu benötigten Computerprogramme, verkaufen sie an andere Betrüger und erhalten von den Käufern zusätzlich noch Provisionen, wenn gutgläubige Menschen erfolgreich abgezockt worden sind. Vor Gericht gibt sich der angeklagte Israeli als großer Macher, gestikuliert oft wild mit dem Zeigefinger oder piekst mit diesem auch mal in die Brust einer seiner Anwälte, falls dieser nicht richtig parieren sollte – ein absolut unsympathisches Auftreten, wofür diese bestimmte Sorte Mensch eben bekannt ist.

Wie groß das Ausmaß der Betrügereien ist, zeigte schon die Anklage. 71 Seiten füllten alleine nur die deutschen Opfer und deren Einzahlungen. Die Dunkelziffer dürfte noch weitaus höher liegen, denn viele haben aus Scham erst gar keine Anzeige erstattet. Aufgelistet waren auch nur 24 Betrugsportale, die mit Hilfe von Airsoft 68 Millionen € ergaunert haben. In der Zeit, in der Benhamou Airsoft-Chef war, nutzten aber nicht nur 24 Portale das Programm der israelischen Betrüger, sondern sogar 443. Dass das Betrügernetzwerk aus dem zionistischen Terrorstaat überhaupt zerschlagen werden konnte, ist hauptsächlich dem deutschen Oberstaatsanwalt Nino Goldbeck zu verdanken, der erst durch seine Hartnäckigkeit dafür gesorgt hat, dass die israelische Polizei 2023 eine Durchsuchung bei Airsoft durchgeführt hat. Weil die Betrüger keine Landsleute beklauten, ließ Israel diese gewähren, weil die Softwareindustrie von nationalem Interesse ist. Deshalb fühlten sich die israelischen Betrüger bei Airsoft sicher, bis der deutsche Oberstaatsanwalt kam.

Bevor Goldbeck in Israel tätig werden konnte, brauchte es eine Reihe von Ermittlungen, mit denen er bereits 2019 begann. Angefangen hatte er mit den Betrügern in den Callcentern. Er fuhr nach Bulgarien, Albanien und in die Ukraine. Die Täter wurden an Deutschland ausgeliefert und vor Gericht gestellt. Einer von ihnen ist Tomas V. aus Bulgarien, der in Sofia in einem Callcenter arbeitete und sich Karl-Heinz nannte. Er gab vor, bei einem Luxemburger Finanzunternehmen zu arbeiten, bei Anrufen war durch Trickserei die luxemburgische Vorwahl auf den Displays zu sehen, damit auch niemand Verdacht schöpfte. Tomas V. zockte zahlreiche Deutsche ab, darunter auch Lars Kesebom. Der aus dem niedersächsischen Hassel stammende Unternehmer wurde von V. um 290.000 Euro betrogen. Über einen Kumpel aus dem Fußballverein ist Kesebom an die Betrüger gelangt. Mit der Aussicht auf sechs bis acht Prozent Gewinn zahlte er immer wieder Geld ein, obwohl ihm seine Frau davon abgeraten hatte. Letztendlich zerstörte der Betrug auch die Ehe von Kesebom, das Paar ist inzwischen geschieden. Auch sein Kumpel hat sein ganzes Geld verloren. Tomas V. wurde 2022 vom Landgericht München II zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt und packte über die Hintermänner aus, zu denen neben dem Israeli Shay Benhamou auch noch ein weiterer Israeli gehörte – Rony Hadjedj, der Kopf der Bande.

Hadjedj, der auch in Frankreich wohnhaft war, blickt auf eine lange kriminelle Karriere zurück. Bevor er das Betrügernetzwerk Airsoft gründete, ergaunerte er sich schon Geld mit Hilfe von Cybertrade-Betrugsportalen. Damals kaufte er die Software von einer zyprischen Firma, doch um dieses Geld zu sparen, gründete er Airsoft. Auch in Frankreich wurde Hadjedj bereits verurteilt; er war Teil einer gewalttätigen und bewaffneten Bande, die reiche Familien überfiel und ausraubte. Das Strafgericht in Marseille verurteilte ihn damals in Abwesenheit zu sechs Jahren Haft. Er hatte sich vor dem Urteil bereits nach Israel abgesetzt und setzte dort seine kriminelle Karriere fort. Benhamous Frau ist verbandelt mit Hadjedjs Familie, deshalb kam es zu der Zusammenarbeit zwischen den beiden. Nach außen war zwar Benhamou Chef von Airsoft, doch letztendlich war er nur eine Marionette Hadjedjs. Für 10.000 Euro netto monatlich und Bonis in Millionenhöhe ließ er sich von Hadjedj erniedrigen. Rony Hadjedj galt in Israel schon vor seiner Verhaftung als schwer krimineller Gangster, mit vielen Freunden und auch vielen Feinden im Milieu. Er protzte mit Luxusautos, ausschweifenden Partys und endlosen Geldreserven. Zwar ermittelte auch die israelische Polizei immer wieder gegen ihn, doch zu Verurteilungen kam es nie. Ob er Ermittler, Staatsanwälte, Richter und Zeugen bestochen oder bedroht hatte, ist nicht bekannt, könnte aber durchaus im Bereich des Möglichen liegen.

Shay Benhamou leugnete bis zuletzt, etwas von den Betrügereien gewusst zu haben. Erst am letzten der 15 Verhandlungstage brach er ein. Sein großkotziges Auftreten und seine Lügen halfen ihm letztendlich nicht mehr weiter. Um ein mildes Urteil zu bekommen, ging er auf einen Handel mit dem Gericht ein, zu dem neben seinem Geständnis auch die Aussagen zu weiteren Tätern, Abläufen und Zusammenhängen gehörten. Zum Schluss war vom großen Macher nichts mehr zu sehen, reumütig jammerte er: “Ich schäme mich.” Außerdem entschuldigte er sich für seine Taten. Fraglich, ob er es wirklich ernst meinte. Das Bamberger Landgericht schien ihm die Reue abzukaufen und verurteilte ihn lediglich zu vier Jahren Haft wegen Beihilfe zum Betrug. Außerdem zahlte er 1,2 Millionen Euro an Geschädigte. Wie viele Millionen er letztendlich ergaunert hat, ist nicht mehr nachzuvollziehen; es dürften aber weitaus mehr als die 1,2 Millionen sein, die er zurückzahlen musste. Oberstaatsanwalt Nino Goldbeck hatte Benhamou wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs angeklagt und zeigte sich enttäuscht vom Urteil. Auch Lars Kesebom, eines der zahlreichen deutschen Betrugsopfer, war nicht zufrieden mit dem Urteil; er hatte auf 12 bis 15 Jahre gehofft. Shay Benhamou wird voraussichtlich im Dezember nach Israel abgeschoben, aber ob er dort seine Reststrafe absitzen wird, ist ungewiss. IT-Spezialisten genießen in Israel ein hohes Ansehen, und da drückt man auch mal beide Augen zu, so, wie es bei Airsoft lange der Fall war. Oberstaatsanwalt Nino Goldbeck bereitet inzwischen die Anklage gegen Rony Hadjedj vor, der in Auslieferungshaft in Marokko sitzt. Ob es Goldbeck gelungen ist, das israelische Betrügernetzwerk endgültig zu zerschlagen, wird die Zukunft zeigen.

Die schwerkriminellen Betrüger gehören natürlich weitaus härter bestraft als der Israeli Shay Benhamou. Außerdem müssen weltweit Maßnahmen erfolgen, um solche Betrügernetzwerke zu bekämpfen und dauerhaft unschädlich zu machen. Doch muss man insbesondere auch den Menschen, die auf diese Netzwerke hereinfallen, eine gewisse Naivität vorwerfen. Denn oft sind es Leute, denen es finanziell schon sehr gut geht. Doch die Gier nach immer mehr Reichtum lässt sie alle Risiken ausblenden und selbst die Warnungen vertrauter Menschen schlagen sie in den Wind. Es sind die Folgen des totalitären und globalen Turbokapitalismus, der seit Jahrzehnten in der westlichen Welt herrscht und der diese Gier nach immer mehr Geld und Profitmaximierung bei vielen Menschen auslöst. Der Liberalkapitalismus hält jedoch nicht nur im wirtschaftlichen Bereich Einzug, sondern verändert jede Ebene des menschlichen Zusammenlebens zum Negativen. Er spricht die niederen, raffgierigen Triebe der Menschen an und verdrängt idealistische und gemeinnützige Haltungen. Die Partei DER III. WEG will dem gegenüber eine Revolution auf geistiger Ebene erwirken, um den in der westlichen Welt vorherrschenden mammonistischen Zeitgeist zu überwinden, der seine Wurzeln in der mosaischen Offenbarungsreligion des Nahen Ostens hat, um zu einer zukunftsorientierten und gerechten Gemeinschaftsordnung zu gelangen, wie sie dem ursozialistischen Wesen unseres Volkes entspricht.

Unser Deutscher Sozialismus ist deshalb nicht auf eine Wirtschaftsordnung zu reduzieren, sondern zielt auf eine systematische Neuordnung aller Bereiche des politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens. Der Deutsche Sozialismus ist die Lehre des Zusammenlebens und der Solidarität mit und für unser Volk. Er ist ein wichtiger Aspekt innerhalb unserer Lebensordnung und ganzheitlichen Weltanschauung, welche sich an den Naturgesetzen und wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und als Sinn die Sicherung der natürlichen Ordnung erkennt. Der Deutsche Sozialismus ist die natürliche Alternative zum kapitalistischen Liberalismus und Kommunismus!

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