
Den traditionellen Erzählungen nach soll der später in den Heiligenstand erhobene Martin seinen Mantel mit einem Bettler in todbringender Kälte geteilt haben. Die Heiligensaga wird noch heute mit dem selbstlosen Einsatz für die Armen verbunden und erzieht die Kinder nachhaltig zu solidarischem und gemeinschaftlichen Verhalten.
In einer Bad Homburger städtischen Kita sieht man dies gutmenschlich allerdings ganz anders. Aus Rücksicht auf die dortigen Ausländerkinder und als Anbiederung an deren Eltern hat man nun das Sankt-Martins-Fest mißbräuchlich in „Sonne-Mond-und-Sterne-Fest“ einfach umbenannt. Den verdutzten deutschen Erziehungsberechtigten wurde gegenüber argumentiert, daß das „Sonne-Mond-und-Sterne-Fest“ heute „politisch korrekter“ sei. Eltern und Kinder von ausländischen Zuwanderern könnten sich durch die christlich geprägte Sankt-Martins-Nennung diskriminiert fühlen. So schafft sich Deutschland wieder einmal um ein weiteres Stückchen mehr ab.
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