
Als sie auf der A 8 durch Polizeikräfte überraschend kontrolliert wurden, befanden sich in ihrem Fahrzeug u. a. zwei Nachtsichtgeräte, Ferngläser, Tarnkleidung sowie ein umfangreiches Sortiment an Material zur medizinischen Erste-Hilfe-Versorgung. Der Zugriff erfolgte am Rasthof Gruibingen. Auch ein fünfstelliger Geldbetrag wurde bei den zwei Dschihadisten aufgefunden, die nach Auskunft der Staatsanwaltschaft der stetig wachsenden Salafisten-Szene Süddeutschlands angehören sollen.
"Der Umfang der Ausrüstungsgegenstände lässt den Schluss zu, daß diese gezielt für weitere, sich bereits im Krisengebiet aufhaltende Dschihadisten bestimmt waren", sagte ein Staatsschutz-Sprecher gegenüber den Medien. Beiden „Heiligen Kriegern“ droht nun bis zu zehn Jahre Haft – dem kriegsfreiwilligen Libanesen auch die Abschiebung. Die beiden Ausländer sitzen in Untersuchungshaft.













