Am 22. Februar 2016 fand in der Karl-Diehl-Halle im fränkischen Röthenbach a. d. Pegnitz eine Saalveranstaltung mit Joachim Herrmann (CSU) statt. Der Innenminister des vermeintlichen Freistaates Bayern schmetterte seine abgedroschenen Phrasen zum Thema Asyl den knapp 120 Zuhörern entgegen. Auch Aktivisten vom "III. Weg"-Stützpunkt Nürnberg-Fürth waren vor Ort. Es wurden Flugblätter an die Besucher verteilt und auch der Innenminister erhielt einige asylkritische Infozettel.
Geladen zu der Veranstaltung hatte der CSU-Kreisverband Nürnberg-Land. Trotz Plakatierung im Ortsbereich und Terminankündigung in der Regionalzeitung ließen sich lediglich knapp 120 Besucher zu der Veranstaltung locken. Entgegen den einleitenden Worten des CSU-Landtagsabgeordneten Norbert Dünkel, war der Saal auch nicht bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Publikum symbolisierte gut den typischen CSU-Wähler. Der Altersdurchschnitt lag bei etwa 60 Jahren und die Zuhörerschaft war augenscheinlich wohlsituiert.
Die Rede Herrmanns war geprägt durch die übliche Phrasendrescherei. Selbstherrlich log er die CSU zur knallharten „Law & Ordner“ Partei um, welche klar gegen Asylmissbrauch vorgeht. Der Realität entspricht dieses Bild – auch wenn es beim Publikum sehr gut ankam – freilich nicht. Der Innenminister lehnte sich sogar so weit nach rechts aus dem Fenster, dass man seiner Aussage „Ein Staat der erklärt, er könne seine Grenzen nicht schützen, der gibt sich selbst auf“ mit der er ein Plädoyer für den Nationalstaat einleitete, zustimmen musste. Jedoch unternimmt natürlich die CSU als Teil des volksfeindlichen Parteienkartells nichts gegen die Auflösung der Grenzen. Ganz im Gegenteil, sie ist aktiver Teil der volks- und kulturzersetzenden Politik. Daran ändert es auch nichts, wenn ein Minister diese in der Provinz kraftmeierisch anprangert.
Interessanter waren da schon die Zahlen über das kriminelle Gebaren der vornehmlich illegal Eingewanderten. So musste die Polizei in Bayern alleine im Dezember über 700 Fälle von sogenannten Rohheitsdelikten zählen, bei denen die Täter Asylanten waren. Als Rohheitsdelikte gelten zum Beispiel u. a. Körperverletzungen, Raubstraftaten und Vergewaltigungen. Das bei knapp 600 Fällen Asylanten auch Opfer von dieser Delikte waren, macht die Sache nicht besser. Im gesamten letzten Jahr musste die Ordnungsmacht im vermeintlichen Freistaat 12.000 bis 15.000 mal in Asylkaschemmen zu Einsätzen ausrücken.
Auch die Nürnberger Problemkaschemme in der Görlitzer Straße 400 hat sich dem Innenminister ins Gedächtnis gebrannt. In der Unterkunft kommt es oft zu Massenschlägereien sowie ständigen kleineren Straftaten. Lediglich der Tatsache, dass in Nürnberg innerhalb kürzester Zeit große Polizeieinheiten zusammengezogen werden können, ist es zu verdanken, dass die Lage hier noch nicht völlig eskaliert ist. Auch in der Berichterstattung des regionalen "III. Weg"-Stützpunkt taucht die turbulente Asylbehausung immer wieder auf (siehe: Ausländerkriminalität in Franken im Januar 2016, Silvester: Sexuelle Übergriffe auch in Franken oder Asylantengewalt in Franken im Dezember 2015).
Auch zeichne sich laut Herrmann ein klares Deliktbild bei den illegalen Einwanderern ab. So fallen Ausländer aus dem osteuropäischen Raum vor allem durch Raub- und Eigentumsdelikte auf. Bezüglich der Gewaltdelikte haben sich ganz klar die arabischen Rassen an die Spitze der Statistiken geprügelt.
Dass in einen halb leeren Provinzsaal geschmetterte Wahrheiten jedoch nichts nützen, wenn man als politisch handlungsfähige Partei nicht die Konsequenzen daraus zieht und entsprechend handelt, wurde den Besuchern im Anschluss an die Ansprache durch Flugblattverteilungen klar gemacht. Viele Besucher gingen mit den Parolen auf den Infozetteln so konform, dass sie die „III.Weg“-Aktivisten für Mitglieder der parteieigenen Jugendgruppe „Jungen Union“ (JU) hielten. Dem Innenminister wurden freilich auch einige asylkritische Infozettel mit einer deutlichen Ansage in die Hand gedrückt. Dieser war über die Belehrungen des jungen Aktivisten gar nicht erfreut. Beleidigt grummelte der Hüne etwas Unverständliches in seinen nicht vorhandenen Bart. Um sich kurz darauf beleidigt und mit erröteten Kopf Hilfe suchend an die lokalen CSU-Mitglieder abzuwenden.













