Der Konsum der synthetischen Drogen „Legal Highs" hat ein Mann aus dem Donnersbergkreis mit seinem Leben bezahlt. Deutschlandweit ist die Zahl der Drogentoten um 20% angestiegen.
Nachdem Ende vergangener Woche ein Mann in seiner Wohnung im Donnersbergkreis zusammengebrochen war, konnte auch der gerufene Notarzt nichts mehr für den Mann tun. Das Opfer habe laut Polizei eine synthetische Kräutermischung mit der Aufschrift "Yamma" konsumiert und sei auf Grund dessen verstorben. Generell sind solche Kräutermischungen aus nicht näher definierbaren synthetischen Stoffen hergestellt und daher könne die Wirkung nicht abgeschätzt werden. Der Konsum der Kräutermischungen sei laut Polizei ein „Spiel mit dem Tod."
Politik verharmlost Drogenkonsum
Wenig erfreuliche Nachrichten waren der Presse zufolge einem neuen BKA-Bericht zu entnehmen. 1.226 „drogenbedingte Todesfälle" gab es laut BKA im Jahr 2015 – ein Anstieg um fast 20 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Ebenfalls nahm die Zahl der erstmals registrierten Konsumenten von harten Drogen wie Heroin und Kokain zu. Der rasanteste Anstieg wurde in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland registriert, wo sich die Zahl der Drogentoten mehr als verdoppelte. Die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin sind gemessen an der Einwohnerzahl am stärksten betroffen. Dabei ist es weniger ein Misserfolg der Polizei, als viel mehr der völlig gescheiterten Drogenpolitik der Regierung.
Erstaunlicherweise konnte der in den letzten Jahren steigende Konsum von Crystal Meth in Bayern und Sachsen tatsächlich gestoppt werden. Die Zahl der Konsumenten und der sichergestellten Mengen an Drogen gingen sogar zurück. Als Grund wird die hohe Kontrolldichte in Bayern aufgrund der Asylantenflut herangeführt. Crystal Meth kommt fast ausschließlich aus der Tschechischen Republik nach Deutschland und auch hier wurden die Grenzkontrollen stark intensiviert. Eine klare Widerlegung aller Behauptungen linker Drogenbefürworter, dass der polizeiliche Kampf gegen Drogen nichts bringen würde. Offenbar bleiben die von Linken befürworteten Präventionsprogramme und internationalen Absprachen zur Eindämmung des Drogenhandels ohne Erfolg.
Ein weiterer Grund für den Anstieg an Drogentoten dürfte die zunehmende Verharmlosung von Drogen seitens der Politik selbst sein. Regelmäßige Drogenfunde bei Abgeordneten aller Parteien (wie bei Volker Beck von den Grünen) gelten fast schon als Kavaliersdelikt. Die Grünen und die Linkspartei machen sich auch gleich für eine generelle Entkriminalisierung von teils auch harten Drogen stark und „Suchthilfen“ begnügen sich vielerorts darauf, sterile Spritzen zu verteilen, anstatt den Abhängigen Therapien und Entzüge zu verordnen. Insbesondere die Verharmlosung von Cannabis wird zunehmend gefährlicher. Laut dem offiziellen Drogenbericht 2015 haben rund 600.000 vorwiegend junge Menschen Probleme mit Cannabis. Der Cannabiskonsum sei bei den unter 25-Jährigen der Hauptgrund für eine Suchtbehandlung.
Zusätzlich zu den steigenden Problemen mit illegalen Drogen, hauptsächlich dank einer völlig verantwortungslosen Politik, bleiben aber Alkohol und Nikotin die tödlichsten Suchmittel. Geschätzte 74.000 Menschen starben in Deutschland letztes Jahr an den direkten oder indirekten Folgen von Alkoholmissbrauch und 110.000 an den Folgen des Rauchens.
Keine Macht den Drogen
Auch unter Nationalisten sind sowohl Alkoholkonsum als auch Zigaretten fast genauso verbreitet wie im Rest der Bevölkerung. Dabei lohnt es sich darüber nachzudenken, ob eine Politik, die den Volkstod stoppen will, nicht auch den unnötigen Tod von 180.000 Menschen in Deutschland alleine im Jahr 2014 zum Gewinn von wenigen Profiteuren der Tabak- und Alkoholindustrie etwas entgegensetzten sollte?
Jeder einzelne ist ein Teil des Volkskörpers. Wer sich selbst einem übertriebenen Alkohol- und Zigarettenkonsum aussetzt oder durch die zunehmend in der Bevölkerung steigende schwere Übergewichtigkeit einhergeht, vergiftet auch den Volkskörper. Statt wie heute eine Legalisierung und Verharmlosung von Drogen zu betreiben oder gar wie Linke ein „Recht auf Rausch“ zu fordern, sollte man wieder zurück zu einer verantwortungsvollen Politik gelangen.
Anti-Drogenkampf in der jüngeren deutschen Geschichte
Mit ähnlichen Problemen sahen sich in der jüngeren Geschichte bereits deutsche Politiker im Kaiserreich, in der Weimarer Republik und im Dritten Reich konfrontiert. Damals ging man noch konsequent, meistens dem Ausland um Jahrzehnte voraus, gegen die Probleme vor. Seien es Rauchverbote auf der Arbeit oder die Kampagnen völkischer Jugendbewegungen wie „Du hast die Pflicht gesund zu sein!“ sowie die international führende Forschung zu den Folgen des Nikotinkonsums (während in den USA teilweise bis in die 60er Jahre Rauchen als gesund beworben wurde).
Verschiedene Formen der Abstinenzbewegung haben in der deutschen Geschichte dabei eine lange Tradition, die sich bis zum berühmten Turnvater Jahn zurückführen lässt. Dabei waren es nicht nur Nationalisten, denen man heute den Vorwurf macht eine „Rassenhygiene“ erreichen zu wollen, die sich gegen Volkskrankheiten wie übermäßigen Alkoholgenuss und Rauchen stellten, sondern auch sozialdemokratische Aufforderungen, dass z.B. Proletarierinnen sich bei ihrer Gattenwahl Gedanken machen sollten, dass dieser Proletarier ja nicht trinke und rauche. Arbeiter mit Alkoholproblemen wurden von so manchem Sozialisten als Lumpenproletariat betrachtet.
Eine Änderung auf diesem Gebiet lässt sich aber nicht durch Befehle erreichen, sonder nur durch einen Appell an das Gewissen und die Einsicht. Bundestagsabgeordnete, die mit harten Drogen erwischt werden und ihr Mandat behalten, sind jedenfalls nicht dazu geeignet, die Probleme zu lösen geschweige denn als leuchtendes Vorbild in die Geschichte einzugehen.














