
Einst galt der Körper als Tempel, heute ist er Deponie. Übergewicht ist nicht mal mehr ein leidige Ausnahmeerscheinung, oder auf der Gegenseite mit den Opfern der Sportstudio-Werbung, welche immer neue Kombinationen an künstlichen Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen. Es fehlt an einer gesunden, natürlichen Lebensanschauung, die auch den eigenen Körper betrifft. Dabei kann der gesunde Geist nur in einem gesunden Körper leben. Und der erste Baustein der antimaterialistischen Revolution ist die Entgiftung desselbigen.
„Ich lehre euch den Übermenschen. Der Mensch ist Etwas, das überwunden werden soll. Was habt ihr gethan, ihn zu überwinden? Was ist der Affe für en Menschen? Ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham. Und eben das soll der Mensch für den Übermenschen sein: ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham. Ihr habt den Weg vom Wurme zum Menschen gemacht, und vieles ist in euch noch Wurm. Einst wart ihr Affen, und auch jetzt ist der Mensch mehr Affe, als irgendein Affe.“
So sprach einst Nietzsche bereits im 19. Jahrhundert, um wie viel schärfer müsste sein Urteil beim Anblick der heutigen Zeit sein? Die Zeiten des deutschen Idealismus sind vorbei, der internationale Hedonismus regiert. Dabei sollte zumindest deutschen Nationalisten eins klar sein – wir stehen im Krieg um die Zukunft Europas, die Vergiftung seiner selbst kommt Wehrkraftzersetzung gleich. In den kommenden Kämpfen wird Klarheit statt alkoholbedingtem Nebel von Nöten sein, Ausdauer anstatt das Japsen eines Kettenrauchers.
Eine Askese als lebens- und lustfeindliches Dogma wie es diverse Religionsgemeinschaften vorleben, ist uns dabei fremd. Eine Askese im Sinne ihrer ursprünglichen Bedeutung ist dabei aber durchaus Bestandteil unserer Weltanschauung. Eine Disziplinierung sowohl hinsichtlich Denken und Wollens, eine Vermeidung aller Ablenkungen und Schwächen, die uns im Weg zu dem Erreichen des Sieges stehen, Beherrschung von Gedanken und Trieben, der freiwillige Verzicht auf bestimmte Bequemlichkeiten und Genüsse, die für uns entweder hinderlich oder mit unserem Ideal nicht zu vereinbaren sind. Es muss klar sein, dass in der Zeit, in der Europa seinen finalen Schicksalstagen im Kampf um das Bestehen der eigenen Art entgegenläuft, keine Schwäche erlaubt sein dürfen. Wir haben weder die Zeit, noch die Möglichkeiten wie sie einst mit der Armee als Schule der Nation bestand, jedem Einzelnen Disziplin einzubläuen. Wir sind angewiesen auf die Einsicht, dass in diesen Tagen der Einzelne nichts, Deutschland aber alles ist. Und das der Einzelne die Pflicht hat, gesund zu sein, für das was einst kommen wird.













