Kleist gehört zu den Großen in der deutschen Dichtung. Seine Werke ragen durch Wahrhaftigkeit und leidenschaftliches Bekenntnis zu Deutschland über die meisten seiner Zeitgenossen hinaus. Er erkannte die Not seines Volkes und Vaterlandes und erlebte darin eigene Not. Außen dem „Kätchen von Heilbronn“, dem märchenhaften Ritterschauspiel, in dem eine der hingebendsten Frauengestalten der deutschen Dichtung gezeichnet wird, ist keines von Kleists dramatischen Werken zu des Dichters Lebzeiten auf der Bühne erschienen, und er hat nicht einmal den Druck seiner letzten Werke „Der Prinz von Homburg“ und „Die Hermannsschlacht“ erlebt. „Die Hermannsschlacht“, ein Freiheitsdrama, ist von einem Hass gegen die Feindherrschaft erfüllt, der in so lodernden Leidenschaft selbst zu den damaligen Zeit ohnegleichen war. Einsam und vom Leben zermürbt wählte Kleist den Freitod – er starb am 18. Oktober 1777. Hebbel sagte von ihm: An Kraft sind wenige ihm zu vergleichen. An unerhörtem Unglück keiner.
„Es bricht der Wolf, o Deutschland, in deine Hürde ein, und deine Hirten streiten um eine Handvoll Wolle sich.“ Heinrich von Kleist
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Journalistik ist die Kunst, das Volk glauben zu machen, was die Regierung für gut findet.
H. v. K.