Marsch der nationalen Einheit in Moskau verboten (+Videos)

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Die Polizei in Moskau hat mindestens 60 Nationalisten festgenommen, die nach Angaben der Polizei versuchten, eine Straßenkundgebung am 4. November durchzuführen. Im Gegensatz zu den Vorjahren erteilten die Moskauer Behörden den Nationalisten unter dem Vorwand der Coronavirus-Pandemie keine Erlaubnis, ihren traditionellen Marsch im Südosten der Stadt abzuhalten.

Anlass des sogenannten „Russischen Marsches“ ist der Tag der Einheit des Volkes in Russland. Ein Feiertag, der erst seit 2005 begangen wird und der an die Befreiung Moskaus von polnischer Besatzung im Jahr 1612 erinnert. Auch in anderen russischen Städten kam es zu nationalen Demonstrationen. In den vergangenen Jahren konnten hier bis zu 20.000 Teilnehmer alleine in Moskau mobilsiert werden.