Anti-G20-Randale: Linksextremist Sören Kohlhuber alias Christoph Frölich blies zur Hetzjagd auf unliebsame Journalisten

Der linksextreme Journalist „Sören Kohlhuber“ alias Christoph Frölich (Bild) rief am Rande der gewalttätigen Anti-G20 Demonstration am 6. Juli 2017 in Hamburg zu einer Hetzjagd auf mehrere unliebsame Berichterstatter auf. Diese ordnete er fälschlicherweise der „Identitären Bewegung“ (IB) zu. Die „Fahndungsfotos“ welche Frölich twitterte, führten auch kurz darauf zu gewalttätigen Übergriffen feiger Linksextremisten auf die Journalisten Luke Rudkowski, Max Bachmann, Tim Pool und Lauren Southern, welche dadurch verletzt wurden.

Der Berliner Christoph Frölich bezeichnet sich selbst als „Freier Journalist“. Schwerpunkt seiner Bereiche „Fußball, Neonazismus, Protest“ ist natürlich der „Kampf gegen Rechts“, sprich das Denunzieren politischer Gegner. Unter dem Pseudonym „Sören Kohlhuber“ veröffentlicht der 31-Jährige Fotostrecken nationaler und patriotischer Demonstrationen und verfasst tendenziöse Beiträge für verschiedene Blogs und Medien. Während seine ebenfalls mit teuren Kameras bewaffneten Gesinnungsgenossen, die am Rande nationaler Aufmärsche rumlungern, stets bemüht sind, den Eindruck von Seriosität zu vermitteln und daher selten offen mit der gewaltbereiten linksextremen Szene sympathisieren, kann sich der pummelige Berliner hier einfach nicht zurückhalten. Er trat in der Vergangenheit auf Antifa-Veranstaltungen einschlägiger, verfassungsfeindlicher Gruppen auf und legt in Interviews und Tweets eine Affinität zu Gewalt an den Tag. Frölich gibt sich dort oft verbal-militant und beklagt beispielsweise eine angebliche „Deradikalisierung der Antifaschisten“ (vgl: https://www.facebook.com/notes/antifa-kampfausbildung-ev/s%C3%B6ren-kohlhuber-im-interview/1157389794306848 ). Gewaltaffine Tweets bei Twitter „Aber ich hab kein problem mit gewalt gegen nazis – richtig“ (Fehler im Original) sind ebenfalls gang und gäbe. Auch auf Facebook lebt er gern und offen seine Gewaltverherrlichungen aus. So postet er dort öfter seine neuesten Errungenschaften, wie Sturmhauben in verschiedenen Farben oder ein T-Shirt mit der Aufschrift „Too many racists – but not enough knives“ (Zuviele Rassisten aber nicht genug Messer; Quelle: Facebook 16.06.2017).

Bei den Anti-G20 Protesten war Frölich natürlich auch zugegen. Zufällig lief er dort den vier Bloggern über den Weg. Die Kanadierin Lauren Southern ordnete er wohl wegen ihres T-Shirts der „Identitären Bewegung“ (IB) zu. Southern hatte unbedarfterweise ein Hemd mit der Botschaft „Fighting for the Rebirth of Europe“ und dem „Lamda-Symbol“ an. Laut Frölich ist „mit dem Tragen des Shirts […] auch eigentlich alles zur Gesinnung gesagt“. Die junge Frau und die sie begleitenden Kollegen, die US-Amerikaner Luke Rudkowsky und Tim Pool, sowie der Deutsche Max Bachmann, wurden also per Twitter der feigen Meute antifaschistischer Gewalttäter zum Fraß vorgeworfen.

Kohlhuber – alias Frölich bläst zur Hetzjagd
Kohlhuber – alias Frölich bläst zur Hetzjagd

Diese nahmen die von Frölich angestachelten linksextremen Teilnehmer der Hetzjagd bereitwillig auf. Über den Twitteraccount „Antifainfopool HH“, mit welchem die autonome Szene laufend über die Geschehnisse der gewalttätig verlaufenden Demonstration informiert wurde, erfuhren die kommunistischen Häscher sodann auch stets den aktuellen Aufenthaltsort ihrer Zielobjekte.

„Antifainfopool HH“ beruft sich auf Kohlhuber – alias Frölich
„Antifainfopool HH“ beruft sich auf Kohlhuber – alias Frölich

Die Gruppe der vier Journalisten wurde mehrfach aus der Menge heraus von einigen feigen Gestalten attackiert und beschimpft. In den Videos welche die Betroffenen im Nachgang veröffentlichten, ist immer wieder zu sehen wie die Täter auf ihre Smartphones schauen, um sich offenbar anhand der von Frölich zur Verfügung gestellten Bildern zu vergewissern, auch die richtigen Opfer vor sich zu haben (siehe zum Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=XIm3d5YEwiQ https://www.youtube.com/watch?v=6vpJwfTYtJ0 oder https://www.youtube.com/watch?v=Q0FEyFWLKj0 ).
Auch fiel Frölich am 6. Juli 2017 wieder durch seine recht offen zur Schau getragene Befürwortung von Gewalt auf. In einem – später gelöschten – Tweet von 20:24 Uhr am 6. Juli 2017 verteidigte er die massiven Angriffe auf Polizeibeamte. „Jede Flasche, jeder Stein hat heute seine Berechtigung!“ tippte er offenbar testosterongetrieben um 20:24 Uhr in sein Smartphone.

Gewaltverherrlichender Tweet (links) der später gelöscht wurde (rechts).
Gewaltverherrlichender Tweet (links) der später gelöscht wurde (rechts).

An anderer Stelle beschreibt er fast schon euphorisch ein „Gefühl der Ohnmacht, wenn du die kamera ab und die sturmhaube anlegen willst“ (Twitter 06.07.2017, 22:04 Uhr; Fehler im Original).
Für Frölich selber hat die von ihm in Gang getretene Hetzjagd erste Konsequenzen. Der Blog „Störungsmelder“, welcher von „Zeit online“ betrieben wird und auf dem mehrere Denunziationsjournalisten – meist mit Nähe zur linksextremen Szene – publizieren, hat ihm und seinem Genossen Michael Bonvalot (dieser feierte die Plünderung eines Supermarktes in Hamburg über Twitter) die weitere Zusammenarbeit aufgekündigt. Nachgezogen sind mittlerweile auch die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ (PNN). Weiter beklagt sich Frölich wehleidig einem „Shitstorm“ ausgesetzt zu sein.

Sören Kohlhuber – alias Christoph Frölich – hier recht unfröhlich
Sören Kohlhuber – alias Christoph Frölich – hier recht unfröhlich

Das Verhalten des Antifa-Journalisten mit dem ambivalenten Verhältnis zur Gewalt ist typisch. Während man andere Personen aufgrund eines T-Shirts zum Abschuss freigibt und sie der unmittelbaren Gefahr schwerer Gewalttaten aussetzt, echauffiert man sich im Gegenzug über einen virtuellen „Shitstorm“. Dass die vier Betroffenen nicht schwer verletzt wurden, ist wohl lediglich ihrem äußerst deeskalierenden Verhalten zu verdanken. Für Frölich liegt die Ursache aber wohl eher in der angeblich fortgeschrittenen „Deradikalisierung“ der linksextremen Szene – von der man sich das vergangene Wochenende in Hamburg gut überzeugen konnte – oder es fehlten einfach wieder einmal die Messer.