100 Jahre Oktoberrevolution (+Video)

Vor hundert Jahren, am 25. Oktober 1917 vollzog sich die  sogenannte „Oktoberrevolution“. Kommunisten feiern den Tag allerdings weltweit am 7. November, da in Russland der julianische Kalender erst im Februar 1918 durch den gregorianischen Kalender ersetzt wurde und sich so das Datum verschob.

Zunächst kam es 1917 zur Februarrevolution. Nach dem der Zar Nikolaus II. siegessicher in den Ersten Weltkrieg zog, hatte er eine Niederlage nach der anderen zu verzeichnen. Bis zum Februar 1917 waren 8 Millionen Tote, Vermisste und Gefangene auf russischer Seite zu verbuchen. Dazu kam ein strenger Winter (16/17). Die vielen Toten und der Hunger trieben die Menschen auf die Straße. Die Polizei und Truppen, die die Aufstände niederschlagen sollten, verbündeten sich mit diesen, sodass der Zar keinen Handlungsspielraum hatte. Seine Abdankung am 2. März führte zum Ende der Zarenherrschaft und damit der Monarchie. Weder Lenin und Trotzki, noch Stalin beteiligten sich an der Revolution. Erstere hielten sich im Ausland auf, Letzterer war im Gefängnis. Durch die Februarrevolution wurden aber die Gefängnisse geöffnet und die politischen Gefangenen, auch Kommunisten, kamen frei. Lenin erfuhr erstmals aus der Zeitung in der Schweiz von der Revolution.

Im Deutschen Reich indessen wurde der Plan im Auswärtigen Amt abgesegnet, Lenin mit einem Eisenbahntransport über Deutschland und Schweden nach Russland zu bringen, um dort eine bolschewistische Revolution in Gang zu setzen, das Land zu lähmen, das dann mit Deutschland Frieden schließen sollte. Durch den Frieden sollte der Zweifrontenkrieg beendet und der Rücken frei werden, um Frankreich besiegen zu können, bevor amerikanische Truppen in Frankreich landeten. Der Eisenbahntransport wurde von einem gewissen Alexander Parvus (eigentlich Israil Lasarewitsch Helphand) [Jude] und seiner rechten Hand Yakov Stanislavovich Ganetsky (bekannt unter Jakob Fürstenberg) [Jude] organisiert. Parvus trieb mit seiner Import-Export Gesellschaft einen geheimen Handel zwischen Russland und Deutschland. So konnte er die Revolutionäre verdeckt finanzieren. Insgesamt hat die deutsche Regierung über 40 Millionen Goldmark für die Destabilisierung Russlands ausgegeben. (siehe: der plombierte Waggon, Michael Pearson) Damit wurde die Bolschewisierung Russlands maßgeblich von deutscher Seite finanziert.

Leo Trotzki (eigentlich Leo Bronstein) [Jude] hielt sich zur Zeit der Februarrevolution in New York auf. Er soll für die Finanzierung der bolschewistischen Machtübernahme Geld von Jacob Schiff [Jude] erhalten haben. 20 Millionen US-Dollar sollen dadurch über die Bank Kuhn & Loeb Co. geflossen sein. (Vergleiche New York Journal American vom 3. Feb. 1949 und Arsene de Goulevitch, Czarism and Revolution). Trotzki reiste von New York nach St. Petersburg, der damaligen Hauptstadt des Russischen Reiches.

Die Duma (russisches Parlament) wählte eine provisorische Regierung. Diese Regierung machte sich aber nicht beliebt in der Bevölkerung, weil sie den Krieg fortsetzte und mit nötigen Reformen nicht voran kam.

Lenin kam wie Trotzki im April in St. Petersburg an. Er versprach vollmundig, mit der Parole „Alle Macht den Räten“ werde das Land an die Bauern verteilt und die Arbeiter sollten die Fabriken kontrollieren.  Viele der hungernden und im Elend lebenden Menschen glaubten, dass die Ungerechtigkeit unter dem Kommunismus verschwände  und sie jetzt auch ein Stück des russischen „Kuchens“ erhalten würden. (Nachdem Lenin den Bauern das Land gegeben und er seine Macht gefestigt hatte, wurde ihnen das Land wieder blutig entrissen.)

Nach dem Julianischen Kalender wurde das Winterpalais am 25. Oktober gestürmt. Hauptorganisator war Trotzki. Im Winterpalais, dem Sitz der provisorischen Regierung, wurden kaum Maßnahmen für die Verteidigung getroffen. Die Wachen leisteten keinen Widerstand und die Regierungsmitglieder wurden festgenommen. Ministerpräsident Kerenski war schon vorher geflohen. Die Bürger der Stadt bemerkten die Revolution nicht einmal  und erfuhren erst aus der Zeitung von ihr. Die Aktion war mehr ein Putsch als eine Revolution. Bevor die Bolschewisten das Land umgestalten konnten, entbrannte ein Bürgerkrieg zwischen ihnen und den Konservativen, Demokraten, gemäßigten Sozialisten, Nationalisten und der Weißen Armee. Die Zarenfamilie wurde indes unter Leitung von Jakow Michailowitsch Jurowski [Jude], Mitglied der Tscheka (politische Polizei), ermordet.

Die Oktoberrevolution, wie sie die sowjetische Propaganda und Geschichtsschreibung verbreitete, gab es also in Wirklichkeit nicht. Mit dem Propagandafilm des Regisseurs Sergei Eisenstein [Jude] „Oktober“ aus dem Jahre 1928 wurde der Mythos  von der „großen heldenhaften Oktoberrevolution“ (der Erstürmung des Winterpalais.) geschaffen. Die unaufhaltsamen Massen und die Schießereien sind Fiktion. Genau so wenig gab es den Märtyrer, der Mütze schwenkend in der Gewissheit den Sieg für die bolschewistische Revolution  zu erringen, starb. In Wahrheit starb niemand bei der Erstürmung des Winterpalais. Der Mythos sollte sich aber noch bis zu Gorbatschow halten.

Mit dem Film offenbart sich uns die erste Säule der beiden Herrschaftsinstrumente des Kommunismus: Die Lüge. Die Lüge von der „Überlegenheit des Sozialismus“ und des „Arbeiterparadieses“  hielt sich bis zum Zusammenbruch des Ostblocks.

Zur zweiten Säule, also der Gewalt, schrieb Trotzki: „Der Rote Terror ist eine Waffe, die gegen eine dem Tod geweihte Klasse eingesetzt wird.

Unter Lenin begann der Kommunismus sich mit der Blutspur von 20-30 Millionen Toten in das Buch der Geschichte einzuschreiben. Was der Ideologie nicht entsprach, wurde durch politische Säuberungen, Aushungerung ganzer Landesteile (Holodomor in der Ukraine) und anderer Maßnahmen, eliminiert. Die Liquidationen fanden teilweise durch Quotenregelungen statt. In jedem Dorf und jeder Stadt sollten eine vorher festgesetzte Anzahl an „Feinden“ liquidiert werden. Lenin: „Zur Säuberung der russischen Erde von allem Ungeziefer, von den Flöhen, den Gaunern, von den Wanzen, den Reichen„. Wenn nicht genügend verdächtige Menschen für die Liquidationen vorgefunden wurden, suchte man sich eben Menschen, die eine Brille trugen oder keine Schwielen an den Händen hatten, also die, die nicht zur Arbeiterschaft gehörten, sondern zur verhassten und bekämpften Bourgeoisie, nur um die Quoten ordnungsgemäß zu erfüllen. (Siehe: Schwarzbuch des Kommunismus) Wer die ersten zwei Jahrzehnte überlebt hatte, schuftete für ein gigantisches Rüstungsprojekt. Dieses gewährleistete zwar den Produktionsausstoß von tausenden Panzern, sowie anderem Kriegsgerät und die Schaffung der weltgrößten Armee,  drückte aber,  im sogenannten „Sowjetparadies“,  jeden Lebensstandard und jede Kultur auf ein Restminimum. Der Griff nach der Weltherrschaft Stalins begann mit der Expansion in Europa und der Eroberung von Estland, Lettland, Litauen, Ostpolen, Bessarabiens (Teil Rumäniens) und Teilen von Finnland. Als der russische Außenminister Molotow 1940 in Berlin nach weiterer europäischer Beute verlangte, verweigerte Hitler das Ansinnen, ahnend, was im Sowjetreich vor sich ging. Kurz bevor der Aufmarsch der Sowjetarmee vor den Toren Deutschlands abgeschlossen war, gab Hitler den Befehl zum Gegenangriff, wohl wissend, dass, wenn der Krieg ins Reich getragen würde, keine Verteidigung mehr möglich sei. Der Entschluss rettete vorläufig nicht nur Europa, sondern vereitelte auch das große Ziel, mit dem die Oktoberrevolutionäre von Russland aus in die Welt vorstoßen wollten: die sogenannte „Weltrevolution“.





1 Comment

  • Hervorragender Artikel!
    Endlich traut sich jemand öffentlich, die Wahrheit über Rußland und die Sowjetunion zu sagen, sowie über die Hintergründe des Kommunismus, und unsere deutschen Helden im Zweiten Weltkrieg zu loben für ihr opferreiches Aufhalten der roten Flut.
    Vielen Dank dafür!

    Chrysostomos 08.11.2017

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