Bayern: Mehrheit der Erwachsenen ist übergewichtig

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Das Bayerische Landesamt für Statistik hat auf Basis des Mikrozensus 2025 aktuelle Zahlen zum Thema Übergewicht in Bayern veröffentlicht. Demnach gelten 51 Prozent der erwachsenen Bevölkerung im Freistaat als übergewichtig oder adipös. Bei den Großstädten schneidet insbesondere die fränkische Bratwurst- und Lebkuchen-Metropole Nürnberg schlecht ab. Hier liegt der durchschnittliche BMI bei 25,8. Dabei schneidet Bayern im bundesweiten Vergleich sogar noch gut ab, denn im Bundesdurchschnitt gelten 53,4 Prozent der Menschen als übergewichtig. Das ist kein rein ästhetisches Problem: Nach Angaben von Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) liegen die Kosten für Betroffene von Adipositas bei geschätzten 197 Millionen Euro. Die Ursachen für diese Entwicklung sind klar im falschen Menschenbild des Liberalismus zu suchen. Die Partei DER III. WEG setzt daher auf revolutionäre Veränderungen, die schon im Bildungswesen ansetzen.

 

 

Erschreckend: Übergewicht nimmt zu

Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder befragen jährlich etwa ein Prozent der Bevölkerung zu Themen wie Haushaltsgröße und Familienformen, Wohnsituation, Kinderbetreuung, Internetnutzung; aber auch Gesundheit. Aus den Angaben zu Größe und Gewicht der Befragten errechnen die Ämter den BMI der Befragten. Anhand dieser Daten hat das Bayerische Landesamt für Statistik herausgefunden, dass die Bayern immer dicker werden. Lag der Durchschnittswert 2005 noch bei 25,4, so liegt er heute bereits bei 25,8. Übergewicht beginnt nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei einem BMI von 25.

Beim Übergewicht gibt es starke regionale Unterschiede. So sind tendenziell Menschen im urbanen Raum eher schlanker, während in halbstädtischen oder ländlichen Regionen Übergewicht stärker verbreitet ist. Bei den Städten schneidet München mit einem BMI von 24,6 Prozent am besten ab, während Nürnberg mit 25,8 am stärksten mit dem Problem zu kämpfen hat. Generell sind Männer stärker betroffen, als Frauen. Die Presseabteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik schreibt hierzu: „Dabei haben die bayerischen Männer häufiger Übergewicht (43 Prozent) oder sind adipös (18 Prozent) als die bayerischen Frauen (28 Prozent beziehungsweise 13 Prozent).“ Im bundesweiten Vergleich ist Bayern sogar noch eher „schlank“. Bundesweit gelten 53,4 Prozent der Menschen als übergewichtig. Besonders stark betroffen ist Mitteldeutschland. Die höchsten Adipositas-Raten haben Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Ebenfalls sehr hoch ist die Zahl der Adipositas-Kranken zudem im Saarland. Mangelnde Gesundheit in Deutschland, auch bei Kindern, ist ein Problem, das auch im internationalen Vergleich auffällt. In einer aktuellen Studie des Kinderhilfswerks UNICEF hat Deutschland gerade auch wegen des wachsenden Übergewichts schlecht abgeschnitten.

Fettleibigkeit erhöht das Risiko für zahlreiche Erkrankungen. So ist Adipositas unter Anderem mit einem höheren Risiko für Bluthochdruck und die Koronare Herzkrankheit, Typ-2-Diabetes, Gallensteinen, Schlafapnoe, Arthrose, Darmkrebs und Depressionen konnotiert. Betroffene leiden oftmals nicht nur unter mangelndem Selbstwertgefühl, sondern unter zahlreichen Krankheiten. Im Durchschnitt verkürzt insbesondere eine schwere Adipositas die Lebenserwartung. Allein in Bayern schätzt CSU-Gesundheitsministerin Judith Gerlach die Kosten für die Kassen wegen Übergewicht-Behandlungen auf 197 Millionen Euro.

Wie kann es sein, dass in Zeiten, in denen der Zusammenhang zwischen ungesunder Ernährung und mangelnder Bewegung und Übergewicht allgemein bekannt ist, Adipositas dennoch weiter zunimmt? Maßnahmen wie die „Nationale Reduktionsstrategie für Zucker, Salz und Fett“ sind Augenwischerei und verfehlen ihre Ziele. Die Deutschen werden permanent mit subversiver Werbung für ungesunde Lebensmittel bombardiert. In einer Gesellschaft, die zu einem großen Teil beruflich an den Drehstuhl gekettet ist und in der Freizeit vor der Glotze hängt, mangelt es an Bewegung. Viele Deutsche treten beispielsweise aus Sportvereinen aus und verbringen ihre Freizeit ohne ausreichend Bewegung. Die Schuld liegt hierbei nicht allein bei Lebensmittelindustrie und Werbebranche, die keinerlei Rücksichten auf die Volksgesundheit nehmen, sondern auch bei einem fatalen Bildungssystem. Sport nimmt eine absolut untergeordnete Rolle an unseren Schulen, Berufsschulen und Universitäten ein.

Die Partei DER III. WEG möchte deswegen insbesondere das Bildungswesen revolutionieren. So soll Sport einen deutlich stärkeren Platz im Schulalltag einnehmen. Vorbild soll hierbei das Schulsystem im alten Athen, das sogenannte Paideia, sein. Neben der Grundbildung (Schreiben, Rechnen, Dichtung) gab es damals auch eine Vermittlung von Rhetorik und Philosophie und vor allem körperlicher Ertüchtigung. Heute werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit unnützem Ballast an den Schulen überfordert. Gender-Unsinn, „Demokratie-Erziehung“, Geschichtslügen und überflüssige Fremdsprachen müssen gestrichen werden und klassischer Bildung weichen! Das bedeutet: Mehr Sport, weniger geistigen Ballast! Sport muss zu einem Hauptfach werden!

Die Themen Sport und gesunde Ernährung haben für die nationalrevolutionäre Bewegung eine zentrale Bedeutung. DER III. WEG setzt sich dafür nicht allein auf Demonstrationen ein, sondern fördert einen gesunden Lebenswandel auch in seiner Jugendarbeit. Als Nationalrevolutionäre wollen wir im Kleinen leben, was wir im Großen fordern, und so lernen Jugendliche bei der Nationalrevolutionären Jugend (NRJ) mehr über gesunde Ernährung und praktizieren regelmäßig Sport. In der Arbeitsgemeinschaft Körper & Geist haben sich sportbegeisterte Aktivisten zusammengeschlossen, um gemeinsam an der Leibesertüchtigung zu arbeiten.

 

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