Hof an der Saale: Unwürdige Schultkult-Posse um Dr.-Dietlein-Straße

Nachdem sich jüngst erst die Anwohner der Dr.-Dietlein-Straße in Hof an der Saale massiv gegen eine gutmenschliche Umbenennung ihrer Straße als Schuldkultreflex aussprachen, votierte auch der lokale Stadtrat mit großer Mehrheit dagegen. Anstatt der kompletten Namenstilgung aus dem Stadtbild sollte aber als fauler Kompromiß eine gutmenschliche Desinformationstafel als unnützer Staubfänger gegen den fränkischen Heimatkundler Dietlein an der dortigen Bushaltestelle angebracht werden. In der armseligen Diskussion konnte man sich aber bisher nicht auf einen gemeinsamen Text der Nestbeschmutzerei einigen. Der Schuldkult-Disput nahm damit aber nicht sein Ende, sondern es wird weiter haarsträubend darüber in Hof gestritten.

Dr. Ernst Dietlein war ein fränkischer Theologe, der die einmalige und kulturreiche Stadtchronik Hofs einst verfasste und nach dem man aus gebührender Dankbarkeit 1964 eine Straße in der Saalestadt benannte. Die Chronik stammt aus den Zeiten des historischen Nationalsozialismus und darf bis heute allerdings gesinnungs- und kulturfeindlich nicht mehr nachgedruckt oder verkauft werden, weil sie angeblich nationalsozialistisches Gedankengut enthält. Der ehemalige Reichskanzler Adolf Hitler wird dort mehrmals positiv erwähnt und zugleich – zumindest meint das die dortige Gutmenschenmafia – wird darin zu wenig positiv über Juden berichtet.

Nach dem eindeutigen Stadtratsbeschluß meldete sich nun aber auch noch lahmarschig und überflüßigerweise die Israelitische Kultusgemeinde zum Fall „Dietlein-Straße“ in der oberfränkischen Stadt zu Wort. In einem offenen Brief forderte der Vorsitzende der jüdischen Institution, Jakob Gonczarowski, vehement und über den Kopf der Bürger hinweg, die Dr. Dietlein-Straße doch noch auszulöschen. Die beschlossene Idiotenlösung, den Straßennamen zu lassen und stattdessen eine Gedenkplatte als Staubfänger an der dort sich befindlichen Bushaltestelle zu installieren, ist jetzt offensichtlich trotz mehrheitlichem Stadtratsbeschluß nun plötzlich hinfällig.


Dr.-Dietlein-Straße in Hof an der Saale

Der Hofer Stadtrat hat angesichts des provokanten Briefes der Israelitischen Kultusgemeinde, die gerade einmal nach Eigenbekunden klägliche 350 Mitglieder ihr eigen weiß, den Schwanz zwischen die Beine geklemmt und scheint sich nun wohl vor der eigenen Entscheidung zu fürchten. Am 15. November 2013 will das höchste Stadtgremium nun lächerlicherweise aufgrund der jüdischen Initiative erneut in der Sache entscheiden, um feige dem Vorwurf des Antisemitismus aus den entsprechenden Kreisen zu entfliehen. Favorisiert wird von den Schuldkultgeplagten nun ein Bürgerentscheid, der zeitgleich zur Kommunalwahl am 16. März 2014 stattfinden soll. Alle Hofer sollen dann über das Schicksal der Dr. Dietlein-Straße entscheiden, obwohl das wohl maßgeblich die Straßenbewohner etwas angeht, die ihr eindeutiges Votum gegen eine Umbenennung bereits deutlich machten.

Hinter dem Bürgervotum, wenn es denn pro Dietlein ausfällt, kann man sich dann ganz demokratisch verstecken. Als Begründung für die plötzliche Bürgerbefragung werden hingegen die systemüblichen Worthülsen von „Demokratieverständnis“ und „Bürgerbeteiligungen“ ausgegraben, um die eigene Feigheit zu vertuschen. Bis zur Kommunalwahl wird dann wohl propagandistisch die Hetzpropaganda der antideutschen Haßprediger ausgepackt, damit ja das "richtige" Ergebnis herauskommt, was nach offizieller Lesart in Deutschland im Jahr 2013 wohl ausschließlich ein judenfreundliches darstellen darf. Die Schuldkult-Posse geht so in eine weitere Runde, welche die gewählten Entscheidungsträger der Saalestadt allesamt lächerlich macht.

Das Dr. Dietlein-Straßenkasperle wird damit zweifelsfrei in die Geschichte der Stadt eingehen. Mit dem unwürdigen Umbenennungsspektakel der Gutmenschenmafia hat man jetzt schon das honorige Ansehen Dr. Dietleins massiv geschädigt. Gespannt kann man nur sein, wer angesichts solcher illoyaler und angstschißbessesenen Stadtoberen noch bereit ist, die Stadtchronik Hofs weiter zu schreiben, wenn er befürchten muß – wie Dr. Dietlein – Jahre später auf dem Scheiterhaufen des Zeitgeistes geopfert zu werden.

Nationalisten aus Hof und der Region kündigten indes an, das anwidernde Umbenennungsgezerre kritisch mit diversen Aufklärungsaktionen zu begleiten. Parteien oder Wahlbündnisse, die sich im Kommunalwahlkampf 2014 dann klar gegen die Umbenennung der Straße aussprechen würden, sagten die volkstreuen Kräfte vor Ort schon jetzt ihre Unterstützung zu.